Nach Jahrzehnten des gemütlichen Erfolges weht den Brunnen spätestens seit dem 1. Januar 1996 ein neuer Wind um die Nase: PET soll in zwei Jahren die Perlenflasche als Standardgebinde für Süßgetränke und bald auch für Mineralwasser ablösen.
Joachim Müller, Geschäftsführer der Firmengruppe Kajo - deit, Gröbenzell, lud zur Brau ’96 zahlreiche Referenten und Interessenten ein, um das Thema „Biermischgetränke“ zu beleuchten.
Im Rahmen des Internationalen Fachseminars für die alkoholfreie Getränkeindustrie, das Ende Oktober 1996 in Heidelberg bei der Rudolf Wild GmbH & Co. KG stattfand, wurden von Branchenexperten Trends und die weltweiten Absatzprognosen für 1996 vorgestellt.
Am 23. April 1997 feiern die deutschen Brauer bundesweit zum dritten Mal in Folge den Geburtstag des deutschen Reinheitsgebotes von 1516.
Damit der „Tag des deutschen Bieres“ auch im Jahre 1997 wieder zum Feiertag wird, wendet sich der Präsident des Deutschen Brauer-Bundes, Bonn, Dr. Michael Dietzsch, schon heute an die Brauereien: „Dieser Tag kann nur erfolgreich sein, wenn sich - wie auch in den Vorjahren - möglichst viele Brauereien an diesem Tag beteiligen und mit vielfältigen Aktionen und Initiativen unser Bier feiern“.
Daß dies so sein wird, davon ist er überzeugt: „Wir gehen von einer regen Beteiligung aus, denn in den vergangenen Jahren haben die Brauereien in ganz Deutschland Unglaubliches auf die Beine gestellt. dar..
Nach einer Studie der Centralen Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschat (CMA) bevorzugen 99% der deutschen Biertrinker ein hiesiges Bier, 62% ein Bier der Heimatregion oder eine Bierspezialität der Region, in der sie sich gerade aufhalten. -- Frauen sind markentreuer als Männer. 60% der Befragten sind „Zu-Hause-Biertrinker“. Zum Biertrinken gehört Geselligkeit (41%), Lebenslust (35%) und Heimatgefühl (34%).
Über Strukturen und Potentiale in der Gastronomie berichtete Michael Horn, GfK Panel Services, Nürnberg, anläßlich des 22. Internationalen Management-Seminars am 22. November 1996 in München.
Die Monheiner Brauerei Peters & Bambeck haben kürzlich ihr neues „Peters Brauhaus“ in Düsseldorf nach umfangreichen Umbauarbeiten und einer Gesamtinvestition von rd. 2 Mio DM eröffnet. Dort schmücken jetzt eichene Kassettenhölzer die Wände. Die einzelnen Räume wurden mit in Öl gemalten Darstellungen alter Düsseldorfer Architektur und Persönlichkeiten ausgestattet. Wie das Bild zeigt, ist es gelungen, in der neuen Gaststätte ein Flair wie vor hundert Jahren zu schaffen. Das Peters Brauhaus wird nicht verpachtet, sondern von der Monheimer Brauerei in eigener Regie geführt.
Walter Carls, NCR Deutschland, behandelte beim 22. Management-Seminar für die Brauwirtschaft am 22. November 1996 in München das Thema „Zusammenarbeit beim Sammeln, Auswerten und Einsatz von Kundendaten zwischen Brauerei, Großhandel, Einzelhandel und Gastronomie“.
Das amerikanische Unternehmen NCR, eine Tochter der AT&T Corp., ist ein Computer-software- und Servicekonzern mit weltweit 38 000 Mitarbeitern, einem Umsatz von 7 Mrd US-$ und 1100 Niederlassungen in 130 Ländern. Carls, verantwortlich für den Bereich „Data-Warehouse“ in Deutschland, berichtete über die aus seiner Sicht künftig essentiellen Bereiche EDI (Electronic Data Intercharge) sowie ECR (Efficient Consumer Response), für die NCR Software und Serviceleistungen anbietet. EDI bedeutet eine gegenseitige Abhängigkeit. Zu b.
Im Internet entstehen zur Zeit die WorldWideWeb-Seiten der breWorld.de, einer deutschsprachigen Internet-Plattform für die gesamte Getränkeindustrie.
Bis zum Jahre 2003 wollen zehn Schlüsselbranchen knapp eine Milliarde DM in die On-Line-Werbung investieren. Dabei sollten die Unternehmen eine Reihe von Punkten beachten, damit die Online-Werbung auch den gewünschten Erfolg bringt. Nach einer gemeinsamen Studie der Mediagruppe München und des Spiegel-Verlags entsprechen zwei Drittel aller deutschsprachigen Online-Werbeauftritte nicht den Erwartungen der Nutzer. Die im Web angebotenen Inhalte und Services sind oft „dürftig oder die grafischen Präsentationen sind veraltet“. Außerdem finden sich die Nutzer nur schwer zurecht. Alle Nutzer fordern detaillierte Produktinformationen und Serviceangebote. Zwischen den einzelnen untersuchten Branchen ergeben sich aber durchaus auch unterschiedliche Anforderungen, die berücksichtigt werden sollten.
Die Rahmenbedingungen und die Entwicklung der Verkaufsförderung (VKF) in der Zusammenarbeit von Handel und Herstellern hat die Dölle Management Beratung, Bad Homburg, zusammen mit der Redaktion der Lebensmittel Praxis, Neuwied, untersucht.
Handel wie Hersteller haben die VKF - ob über Medien oder direkt am POS eingesetzt - in den letzten Jahren erheblich forciert. Ihr Anteil am Gesamtetat der Hersteller betrug 1995 bereits 41 Prozent (1993: 26%). Es wurden allein 1995 über 4000 Maßnahmen gezählt.
Die Ursachen: Die Zahl der neuen Produkte ist gewachsen, und über 60 Prozent der Kaufentscheidungen werden vor Ort, das heißt im Geschäft spontan getroffen. Volker Dölle ließ alle berührten Managementebenen in Industrie und Handel befragen. (06172)40160..
Jeder Tragebeutel aus Polyethylen stellt etwa 400 Blickkontakte her. Das haben Marktforscher ermittelt. Rechnet man mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von 30 Tüten, vermittelt jeder Kunde seinem Supermarkt, in dem er die Plastiktüte für 0,10 bis 0,30 DM/Tüte abkauft, jährlich 12000 Blickkontakte. Für derartig viele Blickkontakte müßte man in andere Werbeträger beträchtliche Summen investieren.
Werbeforscher haben zudem herausgefunden, daß die Plastiktüte in der Umgebung ihres Trägers auf eine eng verwandte Zielgruppe stößt, somit besonders effektive Blickkontakte vermittelt. Es könnte sich also durchaus lohnen, der Gestaltung der Werbebotschaften auf Plastiktüten eine größere Beachtung zu schenken..
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