Recht
Am 25. März 1997 wurde die Verordnung über Anforderungen an das Einleiten von Abwasser in Gewässer und zur Anpassung der Anlage des Abwasserabgabengesetzes (Abwasserverordnung) im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Mit dieser Verordnung legt die Bundesregierung Anforderungen an das Einleiten von Abwasser in Gewässer aufgrund des durch die sechste Novelle neugefaßten § 7a des Wasserhaushaltsgesetzes fest. Die Verordnung dient auch der Umsetzung supra- und internationaler Vorschriften im Bereich des Gewässerschutzes. EG-rechtliche Vorgaben für die Umsetzung von Richtlinien waren Anlaß, die Rechtsform für die Festlegung der bundeseinheitlichen Anforderungen an Abwassereinleitungen zu ändern. Mit der Verordnung wurde zugleich auch auf Grundlage von § 3 Abs.h.
Diverses
Anläßlich eines Pressegesprächs am 5. Juni 1997 wies Peter May, Präsident des Baden-Württembergischen Brauerbundes, darauf hin, daß der anhaltende „Büchsenboom“ für die Brauwirtschaft in diesem Bundesland „existenzgefährdend“ sei. Der Bierabsatz in 0,5-l-Dosen ist 1996 in Baden-Württemberg um 24% gestiegen. Dieses Gebinde hat nunmehr einen Marktanteil von 7% erreicht.
Da sich Dosenabfüllanlagen erst ab einem Jahresausstoß von über 100 000 hl rechnen würden, die mittelständische Brauwirtschaft in Baden-Württemberg aber einen durchschnittlichen Jahresausstoß/Betrieb von 50 000 hl aufweist, können die Brauereien des Landes nicht vom Dosenboom profitieren. Aus diesem Grund dringe man weiterhin auf Einhaltung der Mehrwegquote. 300 auf 5400..
Archiv
Konstante Produkteigenschaften werden heute mehr denn je als wichtiges Qualitätsmerkmal eingestuft. Da CO2 in Bier die sensorischen Eigenschaften eines Bieres stark beeinflußt, ist eine konstante Konzentration unerläßlich. Der Autor beschreibt die Möglichkeiten und Hintergründe der nachträglichen Karbonisierung.
Archiv
Bruchbildung und Hefesedimentation sind wichtige Parameter, die nicht nur Gär- und Lagerzeiten, sondern auch Filtration und die Bierqualität beeinflussen, so Prof. Dr. Ing. E. Geiger, beim 30. Technologischen Seminar in Weihenstephan.
Das Bruchbildungsverhalten der Brauereihefe ist genetisch bedingt. Durch die Bildung von Sproßverbänden entstehen bei der obergärigen Hefe Agglomerate, die durch die CO2-Bildung nach oben getragen werden. Die Agglomerate der untergärigen Bruchhefen sinken zu Boden, während untergärige Staubhefen in Suspension bleiben. Es bestehen eindeutige Unterschiede. Stämme mit einem dazwischen liegenden mittleren Flockulationsverhalten sind eher selten.B. die Einlagerung von Kationen, Proteinen, Peptiden, der Mannangehalt und die Zellwandenzyme..
Archiv
Dieses Referat wurde auf dem „Gösser Brauforum 1997“ in Österreich gehalten.
Rohstoffe
Am 24. Juni traf sich der Rohstoffausschuß des Verbandes Mittelständischer Privatbrauereien in Bayern beim Saatzuchtbetrieb Josef Breun in Steinbach bei Herzogenaurach.
Die Teilnehmer aus Brauereien, Mälzereien, Hopfenbau und -handel informierten sich über den derzeitigen Stand der Saatzucht bei Braugerste und Brauweizen sowie über zukünftige Möglichkeiten.
Josef Breun informierte über die Entwicklung des Betriebes seit den Anfängen im Jahr 1906, als der Betrieb von Großvater Johann Baptist Breun gegründet wurde.
Bereits seit Anfang wurden bodenständige Braugerstensorten entwickelt. Mit der Sorte Wisa, die1951 bis 1968 vermarktet wurde, erzielte der Betrieb erstmals weltweite Anerkennung. Auch im Bereich der Wintergersten konnten bedeutende Verbesserungen gemacht werden.h..
Rohstoffe
Anläßlich der 116. ordentlichen Mitgliederversammlung der Wissenschaftlichen Station für Brauereien in München (die „Brauwelt“ berichtet noch ausführlicher in einer ihrer nächsten Ausgaben) gab Prof. Dr.-Ing. Werner Back, Lehrstuhl für Technologie der Brauerei I, TU München-Weihenstephan, am 24. Juni 1997 in München einen Überblick über die Ergebnisse von zahlreichen Untersuchungen zum Thema „Brauweizen“, die von der Wissenschaftlichen Station gefördert worden waren. 110 Weizensorten wurden bei dieser Arbeit analysiert und charakterisiert. Bei diesen Arbeiten ging es lt. Prof. Back in erster Linie um die Punkte Wirtschaftlichkeit und sensorische Akzeptanz der Biere, gebraut mit verschiedenen Weizensorten. Der Befall mit Fusarien führt lt. Prof. Der gesamte Prozeß läßt sich schwerer führen.
Markt
Zum zehnten Mal seit 1969 hat kürzlich die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) den im Auftrag des Gesundheitsministeriums und des Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten zu erstellenden Ernährungsbericht vorgelegt.
Markt
In Deutschland sieht man lt. FAZ eine deutliche Tendenz zum niedrigeren Bierkonsum, was sich in einem Rückgang des Branchenindexes für Brauereien um über 20% niederschlüge. Der Pro-Kopf-Verbrauch betrug 1996 nur noch 134,5 l gegenüber 151 l im Rekordjahr 1976. Auch die Überkapazitäten der Branche bereiten Sorge.
NurÜbernahmephantasie brächte gelegentlich Bewegung in die Kurse, denn nach wie vor wollten sich große ausländische Konzerne auf diesem Wege ein Standbein in der Bundesrepublik schaffen.
Nach einer Untersuchung der Hamburger Sparkasse erfüllen nur vier börsennotierte Brauereien das Kriterium ausreichender Handelbarkeit, und zwar Binding, die Brau + Brunnen AG mit Jever und Brinkhoff’s Nr. 1, DAB und Holsten. 1. Neuerdings soll die gesamte Holding zum Verkauf stehen.A. 9.
Markt
Wenn der Marktanteil sich nachhaltig nach unten bewegt, ist es meistens schon zu spät. Zuvor hat die Verteidigung der angestammten Position bereits die Profitabilität gekostet.
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