Neben dem Aufbau eines homogenen Client-Server-Netzwerks mit Microsoft Windows NT Server 4.0 hat man bei der Privatbrauerei Gaffel auch vorhandene Ressourcen in das neue System integriert. Durch den Einsatz von Microsoft SNA-Server 3.0 und Edition Print 3.1 von Dr. Materna ist eine effiziente Kommunikation und ein komfortabler Druck-Datenaustausch zur AS-400-Welt gewährleistet. Mit minimalen Mitteln ist der Privatbrauerei Gaffel damit eine grundlegende Modernisierung ihrer EDV-Infrastruktur gelungen.
Bis Ende 1997 waren bei der Privatbrauerei Gaffel neben einer AS 400, auf der eine auf die individuellen Bedürfnisse von Gaffel angepaßte Brauerei-Software lief, mehrere PC-Insellösungen im Einsatz..
Der österreichische Papierproduzent Brigl & Bergmeister GmbH, Niklasdorf, veranstaltete in Badgastein zum vierten Mal seine internationale Etikettenkonferenz. Unter dem Motto „Neue Wege, alte Pfade – der Etikettenmarkt im Umbruch?” wurden vor 300 Teilnehmern aus West- wie Osteuropa, den USA sowie Asien technische Themen der Herstellung, Veredelung und Behandlung von Etikettenpapieren erörtert und diskutiert. Weitere Schwerpunkte waren das Thema „Osteuropa” sowie Strategien unter den Aspekten Globalisierung, Großfusionen, Marken,
private Labels.
Brigl & Bergmeister gehört zur Hamburger AG und hat im vergangenen Jahr rund 130 000 t an Papieren produziert, davon 70% Etiketten- und flexible Verpackungspapiere..
Mit einem gezielten Nischenkonzept hat der mittelständische Mineralbrunnen Rhodius, Burgbrohl, seine Marktstellung gefestigt. Seit Mitte der 70er Jahre füllt Rhodius sein Mineralwasser u.a. in die Dose – ungewöhnlich, aber erfolgreich. Eine neue KHS-Dosenabfüllinie untermauert die Intention, zudem Problemlöser als Contractfiller für anspruchsvolle Getränkekreationen zu sein.
Die Firma Rhodius ist ein familiengeführter Mischkonzern mit Sitz in Burgbrohl in der Vulkaneifel, im Zentrum des Vulkanparks Brohltal – Maria Laach gelegen, auf halbem Weg zwischen Koblenz und Bonn. Zum Unternehmen gehören die Bereiche Schleifscheiben, Bautenbeschichtung, Industrielacke und alkoholfreie Getränke. Für die Rhodius Mineralquellen und Getränke GmbH sind rund 120 Mitarbeiter tätig..
Mit einem deutlichen Anstieg der Aussteller und Fachbesucher war im vergangenen Jahr die FachPack ’98 in Nürnberg ein großer Erfolg. Mit einer deutlichen Steigerung der Aussteller (+21%) und der Fachbesucher (+8%) war diese Fachausstellung vom 14. – 16. Oktober 1998 in Nürnberg ein großer Erfolg. Zwar war die Beteiligung der Herstellerfirmen für flüssige Verpackungsgüter, Abfüllmaschinen für Getränke in Anbetracht der knapp vier Wochen später stattfindenden Brau´98 sehr spärlich und zugleich auch verständlich. Trotzdem gibt es eine Reihe interessanter verpackungstechnischer Gemeinsamkeiten, die aus der Sicht der Getränkeindustrie dargestellt werden.
In der Reihe „Erlebnis Erlangen” wird als Stadtgeschichtlicher Spaziergang 3 die Bierstadt Erlangen vorgestellt. Diese Broschüre wird vom Verkehrsverein Erlangen in Zusammenarbeit mit dem Heimat- und Geschichtsverein Erlangen, der Stadt Erlangen und dem Stadtarchiv herausgegeben.
Dem Autor Jochen Buchelt ist es unter Mitarbeit von Dr. Andreas Jakob und Dr. Gabriel Liesecki gelungen, einen Bogen zu spannen von der geschichtlichen Entwicklung des Erlanger Brauwesens über die Bierherstellung bis zur Vorstellung der beiden noch aktiven Erlanger Brauereien sowie der früheren Braustätten und der weit über die Grenzen Erlangens berühmten Bergkirchweih. Heute führt diese rundum gelungene Broschüre auf einem Spaziergang zu 20 brauhistorischen Stätten der Universitätsstadt Erlangen.
Der Beitrag soll Anstoß geben, die Druckbehälterverordnung, die bereits seit 1. Mai 1989 in Kraft ist, richtig auszulegen und umsetzen. In der Praxis sind oft selbst neu installierte Druckbehälter unzulänglich ausgerüstet.
Trotz mehrerer Veröffentlichungen von Aufsätzen zur Druckbehälterverordnung sind noch immer neu installierte Druckbehälter unzulänglich ausgerüstet. Ebenso bleiben schon länger betriebene Druckbehälter entgegen der Druckbehälterverordnung mit unzulänglicher Ausrüstung weiter in Betrieb, obwohl die Bundesregierung das Gesetz, die neue Druckbehälterverordnung, bereits zum 01. Mai 1989 in Kraft gesetzt hat. Die für den Aufsatz notwendigen Auszüge aus der Druckbehälterverordnung sind eingerahmt.
Ein Druckbehälter ist zur freien Atmosphäre hin abgeschlossen..
Ein Meister einigte sich mit seinem Arbeitgeber, das Arbeitsverhältnis gegen Abfindung zu beenden. Sie schlossen einen Aufhebungsvertrag. Das Arbeitsamt verlangte daraufhin vom Arbeitgeber das dem ausgeschiedenen Meister gezahlte Arbeitslosengeld. Nach dem Arbeitsförderungsgesetz (AFG) sei er zur Erstattung des Arbeitslosengeldes verpflichtet, wenn keine sozial gerechtfertigte Kündigung vorliege. Außerdem müsse er Beiträge zur Kranken- und Rentenversicherung erstatten. Der Arbeitgeber weigerte sich zu zahlen. Nach dem Urteil des Bundessozialgerichtes kommt der Arbeitgeber jedoch um die Zahlung nicht herum (B 7 AL 80/97 R)..
Unternehmen können nur dann auf Dauer existieren, wenn Produkte und Dienstleistungen durch ständige Verbesserungen und Innovationen wettbewerbsfähig angeboten werden. Auf der Grundlage dieses Leitgedankens muß es Ziel eines jeden Unternehmens sein, das kreative und innovative Potential seiner Mitarbeiter stets optimal zu nutzen. Deshalb müssen unternehmensintern Möglichkeiten geschaffen werden, die vorhandenen Potentiale auszuschöpfen. Auf Basis dieser Überlegungen wurde bei der Warsteiner Brauerei im Jahr 1992 ein betriebliches Vorschlagswesen (BVW), das Haus Cramer Ideenteam (HIT), eingeführt. Langfristiges Ziel des betrieblichen Vorschlagswesens bei der Warsteiner Brauerei muß es sein, die Zahl der eingereichten Vorschläge zu vergrößern..
Der südamerikanische Biermarkt ist, wie José J. Yordan beim International Beer Executives Symposium im letzten Sommer in Rio de Janeiro erläuterte, aus mehreren Gründen weiter attraktiv: Bevölkerungswachstum stärker als in den Industrieländern, niedriges Durchschnittsalter, so daß die biertrinkende Bevölkerung noch schneller wachsen wird als die Gesamtbevölkerung, relativ niedrige Pro-Kopf-Verbräuche, tropische Temperaturen sind positiv für Bierkonsum, relativ gering entwickelter Markt.
Der Pro-Kopf-Verbrauch an Bier bewegt sich in Südamerika zwischen knapp 70 l in Venezuela und knapp 40 l in Argentinien und Peru. Mexiko bringt es auf rd. 50 l, Brasilien auf knapp 50 l und Kolumbien auf etwa 40 l Bier pro Kopf und Jahr. Man setzt immer mehr auf die Politik des freien Handels.B.
Der Pro-Kopf-Verbrauch an Bier ist 1998 um etwa 2,4% auf 84,3 l gesunken. Die Bierausfuhr hat um 3,7% abgenommen.
Die Nachfrage nach internationaler Braugerste ist unverändert gering; Bedarf besteht nur noch in Osteuropa und China. Vor allem australische Braugerste steht ausreichend zur Verfügung. Nicht nur in der EU, sondern auf dem Weltmarkt drücken unverkaufte Mengen an Malz auf den Markt. Obwohl bereits Lizenzen für den Export von fast 2,4 Mio t Malz in der EU gebucht wurden, besteht unverändert Nachfrage nach Malzlizenzen.
Anläßlich der 86. Brau- und maschinentechnischen Arbeitstagung der VLB, die vom 9. – 11. März in Salzburg stattfand, wurden neue analytische Verfahren, neue Ergebnisse im Bereich der Brauereitechnologie und der Entwicklungsstand im Bereich gentechnischer Methoden präsentiert. Zusammen mit interessanten Brauerei-Besichtigungen in vier österreichischen Braustätten ergab sich so ein abwechslungsreiches Tagungsprogramm.
Prof. Karl Wackerbauer berichtete über Vorhersagemethoden für die Geschmacksstabilität. Bis heute sind zahlreiche Methoden zu Vorhersagemethoden und Analysen für
Alterungskomponenten vorgeschlagen worden (siehe Kasten). Davon, so Wackerbauer, sind die meisten für die Routineanalytik viel zu zeit- und arbeitsaufwendig. Auch SO2 stabilisierte Biere wurden untersucht. Dr.
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