Polens Mälzer Slodownia Soufflet Polska (SSP) erhält einen Kredit von 16 Millionen DM von der European Bank of Reconstruction and Development (EBRD). Mit diesem Kredit soll die Malzproduktion in Polen gefördert werden, um die Abhängigkeit von Import-Malz zu reduzieren. Ein Teil des Kredits soll dazu verwandt werden, die Anlagen der Mälzerei neben der Brauerei Lech Browary Wielkopolski zu modernisieren. Die Produktion soll anfänglich 66 000 Tonnen jährlich betragen. Langfristig wird eine Produktion von 105 000 Tonnen Malz jährlich angestrebt.
Der Lebensmittel- und Getränkekonzern San Miguel Corporation hat sich Mitteilungen zufolge auf die Suche nach einem internationalen Partner begeben, um mit ihm Allianzen im Rahmen seiner überseeischen Aktivitäten einzugehen. Es wird vermutet, daß San Miguel bei seinen überseeischen Aktivitäten Verluste verbucht, da auch an ihm die Krise in Asien nicht spurlos vorübergeht. San Miguel unterhält drei Brauereien in China und jeweils eine in Hong Kong, Vietnam und Indonesien. Der Gesamtwert der vier chinesischen Brauereien (incl. Hong Kong) wurde mit US$ 600 Millionen beziffert, was von Analysten mit einiger Verwunderung aufgenommen wurde, da allein die Börsenkapitalisierung der Hong Konger Brauerei im vergangenen Jahr von US$ 150 Millionen auf US$ 33 Millionen gefallen war..
Die englische Commonwealth Development Corporation (CDC) hat mit Guinness und dem französischen Getränkekonzern Castel ein Konsortium gebildet, um die ‚Reunidas Brewery’ zu erwerben. Die Regierung von Mozambique verkauft die Brauerei im Rahmen ihres Privatisierungsprogrammes für umgerechnet US$ 8,12 Millionen. Nach Abschluß des Verkaufes wird die Brauerei auf ‚Laurentia Cervejas’ umgetauft und wird die Guinness und Castel Biermarken brauen sowie Softdrinks und Mineralwasser abfüllen. Um die Anlagen zu modernisieren, wird das Konsortium weitere US$ 17 Millionen investieren. CDC ist eine staatliche Organisation, welche wirtschaftlich aussichtsreiche Unternehmen in Schwellenländern unterstützt. Weltweit hat CDC ein Portfolio von US$ 2,6 Milliarden..
In weniger als einem Jahr hat sich Honigbier zu einem (wahrscheinlich nur vorübergehenden) Renner auf dem kanadischen Biermarkt entwickelt. Ob man nun ‚Sleeman’, ‚Dave’s’, oder ‚Algonquin’ auf der Flasche stehen hat, man hilft auf jedem Fall dem Produkt, daß es seine Marktnische erweitern kann. Bereits ein Prozent des Biermarktes in Kanada entfällt auf diese neue Kategorie des braunen Honigbieres (ca. 200 000 hl). In den USA scheint diese Welle abgeebbt zu sein, denn Coors gab bekannt, daß seine Produktlinie ‚Blue Moon’ von Bierspezialitäten, welche 1995 in den Markt eingeführt wurde, auf abnehmendes Kaufinteresse bei den Konsumenten stoße. Die Umsatzzahlen ihrer Marken ‚Raspberry Cream Ale’ und ‚Honey Blond Ale’ (beide 5,2 Vol..
Während der Bierausstoß und der Bierabsatz in Japan in diesem Jahr Hand in Hand nach unten gehen, veröffentlichte Japans zweitgrößter Brauer Asahi einen Rekordumsatz für das erste Halbjahr. Demnach ist Asahis Umsatz um 5,3 Prozent auf US$3,25 Milliarden (Y458,7 Milliarden) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gestiegen.
Nachdem Kirin fast ein halbes Jahrhundert die Rangliste der japanischen Brauer angeführt hat, sieht es jetzt so aus, als ob Kirin den Platz mit Asahi tauschen wird. Nachdem der Ausstoß bis November um 5,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen war, rechnet Asahi für 1998 mit einem Jahresausstoß von 639,6 Millionen Gallon. Kirin erwartet nur einen Jahresausstoß von 621,4 Millionen Gallon. Während im vergangenen Jahr der Verbrauch an Bier stetig zurückgegangen ist, haben sich alkoholische Getränke mit einem geringen Malzanteil bei den Verbrauchern einer steigenden Beliebtheit erfreut. Die Popularität dieser Getränke ist wohl auch auf ihren Preis zurückzuführen. Je niedriger nämlich der Malzanteil, desto geringer der Steueranteil.
Bass Brewers, der Importeur von Asahi, hat während der Adventszeit rund 1,5 Mio DM allein für Werbung ausgeben, um den Absatz von Asahi in dieser entscheidenden Periode zu unterstützen. Zielgruppe von Asahi sind die „stilbewußten, reifen Premiumbier-Konsumenten, die ein erfrischendes Bier möchten, welches auch geschmacklich leichter ist“, so Bass.
Carlsberg hat im Finanzjahr 1997/98 seinen Gewinn vor Steuern von DKr 1,76 Milliarden auf DKr 2,22 Milliarden (570 Millionen DM) steigern können. Der Umsatz stieg von DKr 19,4 Milliarden auf DKr 29,3 Milliarden. Die Steigerung wird auf die gute Ertragslage unter anderem in den osteuropäischen Märkten zurückgeführt, wodurch die sich verschlechternde Ertragslage in Dänemark und Großbritannien kompensiert werden konnte. Die Aktionäre wurden vorsorglich gewarnt, daß sie geringe Erträge im Finanzjahr 1998/99 zu erwarten hätten, da in diesem Jahr höhere Investitionen und Umstrukturierungskosten zu Buche schlagen würden. Flemming Lindelov, der Chief Executive von Carlsberg, hat auch die Schließung von Brauereien nicht ausgeschlossen, wenn es die Marktsituation notwendig mache..
Touristen, die in der Fremde auf ihr alkoholfreies Bier nicht verzichten möchten, kann auch in China geholfen werden. Prita Inc. importiert seit kurzem „Clausthaler” speziell für die Hotels in Peking. Man hofft, allein 1999 500 000 bis 600 000 Flaschen (!) Clausthaler über die Vertriebsschiene Hotels abzusetzen.
Die Nachfrage nach AfG und Bier stieg in Bulgarien nach Angaben der Herstellerverbände im Jahre 1998 um 40 bzw. 30 Prozent. Der Verband der Bierbrauer, Sofia, erwartete für 1998 einen realisierten Ausstoß von 4 Mio hl (1997: 3 Mio hl). Seit Ende 1998 sind alle Hersteller privatisiert und kämpfen mit Marketing-Strategie um bulgarische Marktanteile. Der Exportanteil der Bierbranche beläuft sich auf durchschnittlich nur 2 Prozent, beliefert werden die GUS-Länder, Rumänien und Mazedonien. Der Inlandsmarkt wird hauptsächlich von einheimischen Brauern beliefert.
Bis 1997 war die organisatorische Umstrukturierung der Bierbranche abgeschlossen und es folgte eine Neuorientierung hinsichtlich der Produkte und des Marketings. Investiert wird u.a. 3 Mio DM kosten. 70 l (1997: 51 l). 21 (Vj..
Was macht man, wenn einem der Zugang zum POS durch heimische Brauer verwehrt wird? Man macht ein Lokal auf. Dies ist die Strategie, die Guinness künftig in Brasilien einschlagen wird, um den Bierabsatz zu fördern. UDV, welches Guinness in Brasilien vertritt, möchte mit örtlichen Investoren Partnerschaften eingehen. Wenn alles klappt, können in diesem Jahr einige Irish Pubs eingerichtet werden. Die Investitionssumme für Pubs durchschnittlicher Größe beträgt zwischen 1,25 Mio DM und 1,7 Mio DM.
Laut einer Veröffentlichung des Australischen Statistischen Bundesamtes haben Australier in den vergangenen 60 Jahren ihre Ernährungsgewohnheiten deutlich verändert. Der Verbrauch an Kartoffeln ist um 15 Prozent gestiegen, ebenso der Verbrauch an Zucker um 10 Prozent. Der Verzehr von Brot ist um 6,9 Prozent gestiegen, gefolgt von Geflügel um 5,2 Prozent.
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