Unter diesem Motto veranstaltete die Firma Rudolf Wild GmbH & Co. KG, Heidelberg, ihr 37. Internationales Heidelberger Fachseminar. Bekanntlich werden dabei die ersten Hochrechnungen zur Entwicklung der einzelnen Getränkebranchen des laufenden Jahres abgegeben. Namhafte Referenten – vorwiegend aus den eigenen, international verstreuten Plants - rundeten das Programm ab. Es kamen 250 Besucher aus 30 Ländern. Nächstes Seminar ist in Prag.
Wenn der Verkauf eines Grundstücks notariell beurkundet wird, wird dem Käufer meistens auch gleich das Recht eingeräumt, das Grundstück zu nutzen. Indessen ist der Käufer mit der Unterzeichnung des notariellen Grundstückskaufvertrages noch nicht
Eigentümer. Der Eigentumswechsel tritt erst mit der Umschreibung im Grundbuch ein.
Wenn nun das verkaufte Grundstück mit einer Dienstbarkeit (Getränkevertriebs- und -werbeverbot) belastet ist, taucht die Frage auf, ob noch der Verkäufer oder schon der Käufer des Grundstück von der Brauerei in Anspruch genommen werden kann. Mit dieser Frage hat sich der Bundesgerichtshof im Urteil vom 10. 7. 1998 – V ZR 60/97 – befaßt.
Dr. tt.
Der amerikanische Soziologe Richard Sennet hat einen Management-Bestseller unter dem provokanten Titel „The Corrosion of Character” geschrieben. Der deutsche Buchtitel heißt: „Der flexible Mensch – Die Kultur des neuen Kapitalismus.” Dieses Buch hat in Seminaren und auf Kongressen für Manager lebhaftes Interesse gefunden und wird kontrovers diskutiert. Zerstört die unermüdlich vom Management und allen Mitarbeitern geforderte Flexibilität die menschliche Persönlichkeit? Dieses Thema läßt keinen kalt. Eschenbach entwickelt Strategien gegen Sennetts destruktive Horrorvisionen.
Zu diesem Thema veranstaltete die VLB Berlin am 5. und 6. Oktober ein Seminar in Berlin. Ziel der Veranstaltung war es, Experten aus der Praxis für die Praxis berichten zu lassen. Gekommen waren Verantwortliche aus Brauereien, Zulieferbetrieben, aus dem Bereich Consulting, aber auch Anbieter von E-Commerce Lösungen.
Michael Horn, GfK Panel Services, Nürnberg, ging beim 2. World Beer & Drinks Forum vom 7. bis 8. Oktober 1999 in Köln der Frage nach, ob es sich bei den internationalen Biermarken in Deutschland um Exoten oder ernst zu nehmende Konkurrenten zu Premiummarken, Bierspezialitäten und Lokalmarken handelt.
Die Spezialisten bei der POSMA haben sich zusammengesetzt und eine branchenübergeifende Begriffsbestimmung des P.O.S.-Marketings in Deutschland geschaffen. Der Umfang der kleinen Sammlung dokumentiert nur die Vielfalt und Herausforderung, die professionelles Marketing heute bedeutet. Das P.O.S.-Marketing entwickelt sich rasend schnell weiter, und so erhebt diese kleine Auflistung keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Das kleine Lexikon kann gegen eine Schutzgebühr von DM 30,00 bei der Düsseldorfer Geschäftsstelle der POSMA POS Marketing Association e.V. per Fax angefordert werden (0211-5591894).
Nahrungsmittel, Getränke und Tabakwaren waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 1997 mit 3,3 Mrd DM zu rund einem Drittel am Umsatz der Tankstellen (rund 10,2 Mrd DM) in Deutschland beteiligt. Der vergleichbare Wert des Jahres 1991 hat bei 284 Mrd DM bzw. 2,4 Prozent der Umsätze gelegen. Tabakwaren hatten 1997 einen Anteil von 1,5 Mrd DM am gesamten Umsatz der Tankstellen, Nahrungsmittel (ohne Süßwaren, aber einschließlich nichtalkoholischer Getränke) steuerten 699 Mio DM zum Umsatz bei, alkoholische Getränke 659 Mio DM, Süßwaren 403 Mio DM und Kaffee/Tee/Kakao 46 Mio DM.
Der Deutsche Werberat erteilte im ersten Halbjahr 1999 zwei Rügen. Die Augsburger Brauerei Riegele ließ Eishockey-Nationaltorhüter Klaus Merk dem Betrachter zuprosten – ein klarer Verstoß gegen die Verhaltensregeln der Alkoholindustrie und der Werbewirtschaft. Die zweite Rüge ging an die Heilbonner Bierbar „Golden City”. Sie warb in Prospekten mit „15 Gründen, warum Bier besser als eine Frau ist”. So lautete z. B. ein Grund: „Ein Bier wird nicht schwanger, wenn Du nicht aufpaßt.” Von den insgesamt 330 Beschwerden im ersten Halbjahr 1999, von denen allein 150 durch ein Zigarettenplakat ausgelöst worden waren, hat der Werberat 122 kritisiert.
Karl Heinz W. Smola hat eine neue Zukunftsstudie unter dem Titel „Deutschland 2003, Mega- und Metatrends in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft“ im Perspectiv-Verlag, Nürnberg, herausgegeben.
Als Millennium-Megatrend sieht Smola das Streben nach Wohlfühl- und Erlebniseffekten. Dieses führt die Deutschen in die Phantasie irrealer Welten.
In der Wirtschaft wird es in erster Linie um Amüsement, Bequemlichkeit, Erlebnis, Gesundheit, Information und Reisen gehen, ohne daß der traditionelle Handel partizipiert. Die klassische (Marketing)-Kommunikation sieht Smola in der Sackgasse.
Extremes „Downpricing” auf der einen Seite und sensibles Begehren von Luxus auf der anderen sind die Trends in der modernen Genuß- und Erlebnisgesellschaft. Jahrhunderts. Wellness, Fun, Fantasia..
In der „Allgemeinen Brauer- und Hopfen-Zeitung“ (Vorläuferin der „Brauwelt”), Nr. 304, 1899, S. 3413) befaßte sich P. B. Rohde, Laboratorium für Malzuntersuchung, Kopenhagen, mit dem Thema „Weich schmeckende Biere”. Dabei betonte er, daß der milde Geschmack unter den Eigenschaften eines guten Bieres an erster Stelle steht.
Miller Brewing Co, eine Tochter der Philip Morris Co, hat die frühere Brauerei von Pabst Brewing Co in Tumwater, Wash, gekauft. Miller teilt mit, daß man die Brauerei im Rahmen der Übernahme von Marken der Pabst und der Stroh Brewery Co erworben habe. Mit dieser Brauerei in Tumwater erhöht Miller die Zahl ihrer Braustätten auf sieben. Rund 10 Mio USD sollen in die Modernisierung investiert werden. Die Jahresleistung belief sich in den letzten Jahren auf 1 Mio Fässer Bier. Bis zum Ende des nächsten Jahres soll die Kapazität auf 2,5 Mio Fässer erhöht werden.
Wußten sie, was sie uns da-mit antaten? Als die Rockband Queen den Song „We are the Champions” herausbrachte, war da den Musikern bewußt, daß sie uns damit eine niemals endende Zahl von Werbespots bescherten, welche den Song zur musikalischen Untermalung verwenden? Heineken in den USA scheint das vorerst letzte Produkt zu sein, das den Song in einem Spot mit dem Titel „Stimmungswechsel” einsetzt. Der Spot zeigt eine Gruppe männlicher Sportsfans im Stadium, die ihrer Mannschaft zujubeln und dabei Bier trinken – das Ganze in Zeitlupe. Dabei verschüttet einer der Fans sein Bier. Ein weiterer Spot hat den Titel „The Weasel” (der Absahner) und zeigt einen Mann, der mit irgendeinem Six-Pack zur Party kommt, ihn im Kühlschrank verstaut und sich statt dessen zwei Heineken genehmigt..
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