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Mit einer Anbaufläche von 85 300 ha war die Sommergerste 1999 die stärkste Getreideart in Rheinland-Pfalz. Über die an den Wünschen der Marktpartner orientierte Sortenwahl und eine auf Qualität ausgerichtete Produktionstechnik sind aus ihr über 400 000 t Qualitätsbraugerste erwachsen, die wesentlich zur Sicherung der Rohstoffquelle der heimischen Malzindustrie und Brauwirtschaft beiträgt. Damit trotz der zweifellos schwierigen Preissituation der Qualitätsgedanke nicht in Frage gestellt wird, werden auch in diesem Jahr wieder die Anbauer von Gersten mit hervorragender Qualität mit Sach- und Ehrenpreisen besonders gewürdigt. Die Fördergemeinschaft Braugerste Rheinland-Pfalz e.V., Bad Kreuznach, bittet um eine Geld- oder Sachspende und bedankt sich schon im voraus für die Unterstützung.

Boge Kompressoren, Bielefeld, hat sein durchgängiges Schraubenkompressor-Konzept, die Baureihen S 4 bis S 220 und SG 270 und SG 340, mit Antriebsleistungen von 4 kW bis 250 kW um drei weitere Maschinen mit Direktantrieb ergänzt.
Die Modelle SL 270 mit Höchstüberdruck 8 bar und
einer Antriebsleistung von 200 kW und SL 340 mit Höchstüberdrücken 10 bar und 13 bar und 250 kW Antriebsleistung ergänzen die seit Jahren bewährten Baureihen im oberen Leistungsbereich.
Andere Drücke zwischen 5 bar und 8 bar bzw. zwischen 6 bar und 10 bar sind durch Verstellen des Betriebsdruckschalters problemlos erreichbar.
Auch mit abgesenktem Druck arbeiten die Anlagen bei leicht ansteigender Liefermenge wirtschaftlich, denn der Motor nimmt bedeutend weniger Leistung auf..

In der gesamten Getränkeindustrie wurden die Füllhöhen von der Glasflasche auf die PET-Flasche übernommen. Der Leerraum im Flaschenhals bei der Glasflasche beträgt ca. 4% des Füllvolumens. Der verbleibende Sauerstoffgehalt im Flaschenhals ist fast für alle Getränke, ganz besonders für Bier, schädlich.
Ein Gasraum ist für Glasflaschen notwendig, jedoch nicht für PET-Flaschen, da sich diese auf Grund ihrer Flexibilität ausdehnen und den entstehenden Innendruck, bedingt durch Temperatur und CO2-Partialdruck, auch bei Schwarzfüllung (randvoll), kompensieren. Die Möglichkeit, randvoll zu füllen, bedeutet, daß die Flaschen um 3 bis 4% kleiner gemacht werden können, was erhebliche
Kosteneinsparungen beim Material bringt. Der entstandene Kopfraum besteht aus reiner CO2-Atmosphäre.B.

Eine außergewöhnliche Attraktion für die Gastronomie präsentierte die ProGastro Handelsgesellschaft mbH, Meckenheim, mit ihrem Bier- „Tower”. Es handelt sich dabei um eine transparente Röhre mit Zapfhahn, die in einem schwarzen Kunststoffsockel steckt. Die Gesamthöhe beträgt 1,30 m, das max. Fassungsvermögen 5 l. Befüllt wird der Turm über den mitgelieferten Schlauch direkt am Zapfhahn (Befüllen durch Eingießen ist auf Grund der zu starken Schaumentwicklung nicht möglich), bei 3 und 5 l Inhalt sind Eichstriche aufgebracht. Danach wird der Tower in den Sockel auf dem Tisch gestellt, und die Gäste zapfen sich selber ihr Bier. Mit der Spezialbürste wird die Röhre danach wieder schnell und sauber gereinigt..

Das neue Online-Meßsystem der Krones AG, Neutraubling, stellt eine gleichbleibende Behandlungsqualität sowie konstante Kontrolle im Pasteur sicher. Das Durchlauf-Meßsystem übermittelt die gemessene Getränke- und die Überschüttungstemperatur per Funk online an eine stationäre Empfangs- und Auswerteeinheit. Anhand der aktuellen Position und unter Berücksichtigung der Durchlaufgeschwindigkeit, der Überschüttungstemperatur sowie der Wärmeübergangsparameter errechnet die Software die bisher erfolgte Behandlung und die vom Produkt aufgenommenen Pasteureinheiten. Die Meßwerte fließen sofort zur SPS-Steuerung, und die Produktbehandlung wird entsprechend optimiert. Durch die genaue Anpassung der Überschüttungstemperatur wird eine Energieersparnis möglich..

Die Volvo Trucks (Deutschland) GmbH, Dietzenbach, hat das Dynafleet-System weiterentwickelt und mit der Version 2.0 ein bislang einzigartiges Transportinformationssystem für eine schnellere, effektivere und sichere Transportplanung und
-durchführung auf den Markt gebracht. Es schließt eine Standortbestimmung des Fahrzeugs ebenso ein wie eine Übertragung von Fahrzeug- und Fahrerdaten an die Leitzentrale der jeweiligen Spedition. Darüber hinaus zeigt das neue Dynafleet wichtige Verkehrsinformationen automatisch an, die der Fahrer dann bei der Wahl seiner Route berücksichtigen kann. Das neue Volvo-Managementsystem gestattet es außerdem jedem Verlader, sich via Internet über den aktuellen Stand seines Transportauftrages zu informieren. So schafft Dynafleet 2. Dynafleet 2..

Eines der am häufigsten in der Produktion eingesetzten Kodiersysteme des Kennzeichnungsspezialisten und Komplettanbieters Markem GmbH, Krefeld, ist der „Touch-Dry-Jet 962“.
Im vergangenen Jahr wurde dieser durch die Weiterentwicklung „9064“ ergänzt. Beide Systeme zeichnen sich durch
ihren berührungslosen Direktdruck mit thermoplastischer Farbe aus.
Diese wird im Gegensatz zu gängigen Druckverfahren in Form eines festen, sauberen Farbblocks angeboten, der durch Temperatur verflüssigt wird. So entfallen aufwendige Wartungs- und Reinigungsarbeiten sowie der kritische Einsatz von Lösungs- oder Verdünnungsmitteln. Beim Einfüllen der Farbe ist kein Maschinenstillstand erforderlich – dies senkt die Produktionskosten. gestochen scharf..

Plattenwärmeübertrager gibt es schon seit vielen Jahrzehnten auf dem Markt.
Die kompakte Bauweise und die Möglichkeit, die komplette Wärmeübertragungsfläche einzusehen bzw. zu reinigen sind die großen Vorteile gegenüber anderen Wärmeübertragerbauarten wie z.B. Rohrbündel- oder Spiralwärmetauscher.
Die Einsatzgrenzen der gedichteten Plattenwärmeübertrager werden oftmals durch die chemische Beständigkeit des Dichtungswerkstoffes definiert. Bei speziellen Plattenwärmeübertragertypen wird die Menge der eingebauten Dichtungen reduziert, indem Schweißnähte einen Teil der Dichtungsbahnen ersetzen. Um einen Ausweg aus diesem Dilemma zu finden, müssen hochresistente Dichtungen gesucht werden, die für den Einsatz in Plattenwärmeübertragern geeignet sind..

Die Petcycle Entwicklungs- und Arbeitsgemeinschaft GmbH & Co. KG, Bad Neuenahr-Ahrweiler, erweitert das Petcycle-System um einen neuen Flaschentyp und einen zweiten Mehrwegkasten. Ab Herbst dieses Jahres können Nutzer des Petcycle-Kreislaufsystems neben der bereits eingeführten 1-l-PET-Flasche auch auf eine 1,5-l-Kreislaufflasche in einem neu gestalteten 6er-Mehrwegkasten zurückgreifen. Die nach neuesten Erkenntnissen entwickelte 1,5-l-Flasche hat in der von Petcycle beauftragten Ökobilanz insgesamt die besten Ergebnisse aller untersuchten Flaschentypen erzielt. Als neues Großgebinde im Euro-Normkasten kann die Flasche in verschiedenen Varianten für Mineralwasser und Limonaden genutzt werden. Das Gewicht der 1,5-l-Flasche liegt bei ca. 40 g..

IBD mit erweitertem und verjüngtem Team. Der Züricher Verlag des seit 1939 in 10 Auflagen erschienenen IBD International Brewers‘ Directory, Distillers and Soft Drink Guide teilt mit, daß er mit der Neubearbeitung der nächsten (11.) Ausgabe begonnen hat. Es werden in der bewährten Zusammenarbeit mit den nationalen Verbänden die weltweiten firmenkundlichen Beschreibungen nach authentischen Unterlagen aktualisiert und die statistischen Produktionstabellen erweitert. Die Neuausgabe soll zusätzlich mit der neuesten CD-Rom- und Internet-Technik ausgestattet sein. Für die Verwirklichung dieses Vorhabens hat der IBD-Verlag, Postfach 28, CH-8047 Zürich (Schweiz), sein Team verjüngt und erweitert.

Die Auslieferung der zweihundertsten Filteranlage vom Typ FS 130 nahm der Autor zum Anlaß, die wesentlichen Kriterien dieses Filtersystems zu beleuchten. Nachfolgend wird aufgezeigt, welche wesentlichen Unterschiede in Konstruktion und Verfahrenstechnik den FS 130 kennzeichnen. In den 80er Jahren sah man bei konventionellen Filtersystemen die Problematik einer ungleichmäßigen Verteilung der Anschwemmung und dem nachfolgenden Aufbau des Kieselgurkuchens. Starke Schwankungen in der Filtratqualität waren die Folge. Der damals entwickelte und patentierte Einlaufverteiler hat die Aufgabe, diese Ungleichmäßigkeiten durch Reduzierung der Turbulenzen beim Filtereinlauf auszuschalten.

In Deutschland seit fast 70 Jahren verboten, in den USA tägliches Werbegeschäft: Die vergleichende Werbung. Die neue Richtlinie der Europäischen Union (97/55/EG) läßt bei den Werbestrategen die Hoffnung auf eine gesamteuropäische Liberalisierung des Werbevergleichs mit der Konkurrenz aufkommen.
Wie so oft, so liegt auch hier der Hase im Pfeffer begraben. Die Probleme tauchen im Detail auf.
Die EU-Richtlinie muß zwar erst im Jahre 2000 von den Ländern umgesetzt werden. Der Bundesgerichtshof (Az.: 1 ZR 211/95) erlaubt die vergleichende Werbung aber schon jetzt.
Teilweise trafen sich diese Kontrahenten vor Gericht und mußten sich dahingehend belehren lassen, daß auch die neu gewonnene Werbefreiheit Grenzen kennt und daß die neue Rechtslage ähnlich strikt ist wie bisher.
7.

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