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Der philippinische Nahrungsmittel- und Getränkekonzern San Miguel Corp hat im dritten Quartal einen deutlich höheren Nettogewinn erzielt.
Der Nettogewinn vor außerordentlichen Erträgen betrug 60,742 Mio DM verglichen mit 28,516 Mio DM im dritten Quartal 1998. Zuzuschreiben sei das deutliche Plus hohen Zinsersparnissen und niedrigen Produktionskosten. Der konsolidierte Umsatz habe sich aber wegen der geringeren Nachfrage auf 816,088 Mio DM (–12%) verringert. Die Einnahmen aus dem Bierabsatz im Inland wuchsen um drei Prozent auf 290,73 Mio DM, vor allem wegen einer Anhebung der Bierpreise im April um neun Prozent. Der Absatz sei aber wegen der höheren Preis und des schlechten Wetters im dritten Quartal gesunken. Die Biertrinker reagierten noch stark auf Preisveränderungen, hieß es..

Die Grolsche Bierbrouwerij Nederland B. V. hat von I.B.I.S. die Mälzerei in Kloosterzande (Zeuws Vlaanderen) erworben.
Die Mälzerei liegt in einem Anbaugebiet für Braugerste, welche bekannt ist für hervorragende Qualität und Ergiebigkeit. Die Kapazität der Mälzerei beträgt 25 000 t jährlich. Diese Menge deckt mindestens 50% des Malzbedarfs von Grolsch in den Niederlanden.
Die wichtigsten Gründe für den Kauf sind lt. Grolsch:
q Braugerste ist ein Naturprodukt und der wichtigste Rohstoff zur Bierherstellung. Die Qualität des Rohstoffs hat großen Einfluß auf die Qualität des Endproduktes. Das Wissen und die (teilweise) Kontrolle über die Kette Rohstoffversorgung wird zunehmend wichtiger für eine bestmögliche Sicherstellung der Qualitat des Endproduktes. V..

Die Carlsberg Brewery Bhd will in den kommenden drei Jahren mehr als 135 Mio Malaysische Ringgit (MYR) investieren, um seine Brauereikapazität in Malaysia zu verdoppeln. Dies entspricht einer Investition von rund 63,8 Mio DM. Wie das Unternehmen mitteilte, sollen sowohl die bestehenden Anlagen ausgebaut, als auch eine weitere errichtet werden. Danach werde die monatliche Brauereikapazität um mehr als 55% steigen. Mit der höheren Produktion solle der Inlands- sowie der Exportbedarf gedeckt werden. Rund ein Fünftel der Carlsberg-Produktion in Malaysia geht derzeit in den Export. Erst im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen rund 36 Mio MYR in eine neue Abfüllanlage investiert.

Die Baltic Beverages Holding (BBH), eine 50prozentigen Tochter der norwegischen Konsumgüter- und Finanzholdinggruppe Orkla ASA, hat Angaben der Gruppe zufolge ihre Anteile an der litauischen Brauerei Utenos Alus von 50 auf 95 Prozent erhöht. BBH hält bereits 86 Prozent an der litauischen Brauerei Kalnapilis. Laut Orkla werden Marketing, Verkauf und Logistik für Utenos Alus und Kalnapilis in einem neuen Unternehmen, Jungtinis Alaus Centras, zusammengeführt werden, das sich zu 100 Prozent im Besitz von BBH befinde. Utenos Alus und Kalnapilis sind die beiden führenden Brauereien Litauens mit einem Marktanteil von rund 40 Prozent.

Die große Brauerei in Kroatien, die Zagrebacka pivovara in Zagreb, plant in den kommenden drei Jahren Investitionen in Höhe von umgerechnet etwa 40 Mio DM. Die Mittel sind für umfangreiche Modernisierungen, Erweiterungen der Anlagen, Markterschließungen und andere Zwecke bestimmt. Die Brauerei, an der die belgische Interbrew-Gruppe die Mehr-heit hält, investierte in den vergangenen vier Jahren bereits 50 Mio DM. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres nahm der Unternehmensumsatz um fünf Prozent zu bei gleichzeitig leichter Schrumpfung des einheimischen Bierabsatzes. Nach eigenen Angaben hält Zagrebacka pivovara jetzt rund 35 Prozent des kroatischen Biermarktes. Der Gewinn des Vorjahres lag bei umgerechnet rund 22 Mio DM.

Die Anheuser-Busch Cos Inc, St. Louis/USA, löst das Joint-venture mit der Kirin Brewery Co Ltd, Tokio/Japan, zum 1. Januar 2000 auf. Als Grund werden die enttäuschenden Umsätze im japanischen Biermarkt angeführt. Das 1993 gegründete Joint-venture, an dem Anheuser zu 90% beteiligt ist, habe die gesteckten Ziele von fünf Prozent Marktanteil bis zum Jahr 2003 nicht erreicht – der Marktanteil liegt derzeit bei nur einem Prozent. Anheuser-Busch werde Kirin mittels einer Lizenz die Verantwortung für die Produktion und Vermarktung der Marke „Budweiser” überlassen.

Der britische Getränkekonzern Cadbury Schweppes plc und das Washingtoner Investmentunternehmen Carlyle Group haben sich geeinigt, für 691 Mio USD die Dr Pepper Bottling Co, Texas, zu übernehmen. Für das per 30. Juni abgelaufene Geschäftsjahr wies Dr Pepper Bottling einen Nettoumsatz von 709 Mio USD aus. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Tilgungen belief sich auf 85 Mio USD. Im Rahmen des Geschäftes entstehe aus Dr Pepper Bottling und der American Bottling Co, die Cadbury Schweppes und der Carlyle Group gehört, der größte unabhängige Erfrischungsgetränkeabfüller in den USA.

Der bulgarische Biermarkt ist in Bewegung und expandiert. Neue Produkte werden lanciert und die Umsätze legten in den ersten sechs Monaten dieses Jahres um 15% zu.
Bei weitem wichtigster Absatzmarkt ist das Inland: In den Export flossen bescheidene zwei Prozent der Erzeugung, hauptsächlich in die GUS-Staaten und in benachbarte Länder. Mit ebenfalls zwei Prozent am Gesamtumsatz kommt den Importen eine nur geringe Bedeutung zu.
Die einheimische Brauindustrie ist eine der wenigen Branchen, die nahezu völlig privatisiert wurde. Dabei gelang es, bedeutende ausländische Unternehmen ins Land zu holen. So erwarb die belgische Interbrew Corp vier größere Brauereien: Sie versorgt damit rund 40% des Marktes. Auch Faßbier wird zusehends beliebter..

Die Pivovarna Union d.d. (Union Brauerei AG) in der slowenischen Hauptstadt Ljubljana hat einen aktuellen Bierabsatz von rund 1 Million Hektoliter im Jahr. Hinzu kommen noch einmal rund 300 000 hl alkoholfreie Getränke, vor allen Dingen Eistee, Limonaden und Tafelwasser ohne Kohlensäure.
Seit rund zwei Jahren wird intensiv in die Modernisierung sowie Kapazitätsausweitung der Brauerei investiert: drei Abfüllinien für Dosen, Glas und PET wurden von KHS geliefert und vor wenigen Wochen offiziell in Betrieb genommen. Im Logistikbereich schaffte man zunächst Fuhrpark und Heimdienst ab.
Gleichzeitig baute man mit der Westfalia Systemtechnik GmbH & Co. KG aus Borgholzhausen ein Hochregallager mit 10 000 Palettenstellplätzen im Wert von rund 12 Mio DM inklusive Gebäude.

Anmerkungen zur Veröffentlichung „Neue und alte Wege in der mikrobiologischen Absicherung“ in der Brauwelt 26, Seite 1166 – 1171, 1999; Autor: Dr. Hans-Joachim Schmidt

Es ist erfreulich aufgrund des genannten Artikels zu erfahren, daß die Doemens-Schule die von unserem Lehrstuhl 1994 veröffentlichte („Sekundärkontaminationen im Abfüllbereich”, Brauwelt 16, Seite 686 – 695) und seit Jahren praktizierte Nachweisphilosophie in der Brauereimikrobiologie verstanden und übernommen hat.

Betrachtet man weitere, in diesem ausführlichen Übersichtsartikel beschriebene Details, läßt sich jedoch feststellen, daß eigentlich nur altbewährte und weltweit angewandte Methoden, im Gegensatz zum Titel jedoch keine neuartige Mikrobiologie präsentiert wird.B. Dies hat Dr. Abb.-Ing. I.

Leserbrief zum Artikel „Neue Wege im Recycling von Kieselgur” in der Brauwelt 21-22/99 Spezial vom 27. Mai 1999, Seite 992

Sehr geehrte Damen und Herren,

in oben genanntem Artikel werden Aussagen zu existierenden Recyclingverfahren getroffen, auf die aus unserer Sicht wie folgt Stellung zu nehmen ist:

Die existierenden Regenerationsverfahren von Kieselgurschäumen aus Brauereien werden so dargestellt, daß sie sich durch verschiedene Eigenschaften „negativ auszeichnen”. Seit Inbetriebnahme wurden ca. 20 000 t Kiesel-
gur (Tr.s.!) erfolgreich regeneriert und wieder eingesetzt. Es ist hier unverständlich, daß der Verfasser behauptet, es gäbe keine befriedigende Lösung für das Recycling.B. Entfernung abhängig.h.ä.

Dr. Johann Schöndorfer, Dortmund.

Weniger als 0,15 ppm O2 im Bier auch in lang lagernden Flaschen aus Kunststoff erreicht der Maschinenbauer Sipa mit seiner neuen Kombination aus optimiertem Spritzblasverfahren und Barrierebeschichtung. Verfahren, Materialeigenschaften und Kosten werden hier kurz umrissen.

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