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Dreher Sorgyarak hat im vergangenen Jahr seine Umsätze in dem rückläufigen ungarischen Biermarkt erhöht und übernahm damit wieder die Marktführung in Ungarn. Obwohl der Markt um durchschnittlich 3% geschrumpft ist, hat Dreher eigenen Angaben zufolge seine Nettoumsätze um nahezu 20 Mrd HUF steigern können und bei einem Absatz von 2,4 Mio hl Bier 1998 einen Marktanteil von über 35% für sich verbucht. Flaschenbier mache einen Anteil von ungefähr 80% vom Unternehmensumsatz aus, Faßbier und Dosenbier 20%.
Der Mehrheitseigner von Dreher, die South African Breweries (SAB), habe im vergangenen Jahr über 4,5 Mrd HUF in das Unternehmen investiert, mehr als irgendein anderer ungarischer Mitbewerber, teilte Dreher mit..

Der Verband der kleinen und unabhängigen Bierhersteller in Tschechien hat beim Handelsgericht in Prag Klage gegen die Fusion der beiden großen Brauereien Pilsner Urquell und Radegast eingereicht. Der Rechtsanwalt des Verbandes nannte die Fusion ungesetzlich und sie verstoße gegen die Regeln des fairen Wettbewerbs. Er appellierte an das Kartellamt, den Fall nochmals zu prüfen. Die kleineren Brauereien befürchten, daß sie nach der Fusion im Preiskampf nicht mehr mithalten können. Radegast und Pilsner Urquell (29%) haben zusammen einen Anteil am Inlandsmarkt von über 40%. Nach Angaben der beiden Brauereien will man sich nach der Fusion verstärkt auf den Export konzentrieren und nicht den Inlandsmarkt zerstören.

Während im Land insgesamt der Bierverbrauch zurückgeht, hätten nach Aussagen der tschechischen Tageszeitung „Mlada Fronta Dnes“ zufolge die kleinen Brauereien ihren Umsatz vom vergangenen Jahr halten oder sogar leicht steigern können. Immer mehr Kunden kauften lieber das in ihrer Heimatregion gebraute Bier mit seinem originalen Geschmack, als das der großen Brauereien. So habe beispielsweise der Bierhersteller Bernard im ersten Halbjahr dieses Jahres seine Produktion auf 55 400 hl erhöht (gleicher Zeitraum 1998 50 800 hl). Dies stelle ein Umsatzplus um ca. 8 Mio CZK auf 58,5 Mio CZK dar. „In den Sommermonaten haben wir mehr als ein Viertel unserer Jahresproduktion abgesetzt“, so Karel Witz von der Stadtbrauerei von Policka..

Südlich der Stadt Maputo haben die Cervejas de Mozambique im Juni eine Sorghum-Brauerei eröffnet. Die Brauerei wurde auf der grünen Wiese errichtet und hat eine Kapazität von 15 600 hl/Monat. Abhängig von der Nachfrageentwicklung kann die Kapazität leicht verdoppelt werden, indem weitere Kochgefäße und Gärtanks aufgestellt werden. Gegenwärtig wird ein Produkt, Chibuku, gebraut und in 1-l-Kartons verpackt. Es ist jedoch beabsichtigt, 20-l-Mehrweg-Fässer einzuführen ebenso wie ein alkoholfreies Getränk, Mageo, das aus Cerealien hergestellt wird. Chibuku ist eine populäre Sorghumbiermarke im südlichen Afrika, die auch im Nachbarland Simbabwe gebraut wird.

Die mexikanische Brauerei Grupo Modelo SA will ihre Produktionskapazität in den nächsten fünf Jahren mit einer Investition von 750 Mio USD um 50% auf 60 Mio hl erhöhen. Der Ausbau sei aufgrund der wachsenden Nachfrage im Inland und in den Exportmärkten nötig geworden.

Nach sechsmonatiger Installationszeit braut eine neue Brauerei in Kasachstan, ein Gemeischaftsunternehmen von Dinal und Heineken, ein Bier namens Tian Shan. Die Brauerei ist mit deutschen und niederländischen Anlagen ausgerüstet und braut mit westeuropäischem Malz und Hopfen. Abgefüllt wird in 0,5-l-Flaschen. Die Kapazität liegt bei 150 000 – 300 000 hl pro Jahr.

Wer plagt sich noch im Fitness-Studio? Nur diejenigen, die das neue Konzept-Wasser von Kirin Beverage Corp. nicht kennen, das den Körper von innen heraus reinigt und verschönt. Kirin Beverage Corporation hat ein Wasser in Japan auf den Markt gebracht, Kirin Metabo, das dem Körper während des Tages Kraft und Spannkraft verleiht. Und nachts? Das Wasser wird in 500-ml-PET-Flaschen und 280-ml-Dosen vertrieben.

Carlsberg und der schwedische Verpackungshersteller PLM AB haben gemeinsam eine wiederbefüllbare PEN- Bierflasche entwickelt, die den Anforderungen des dänischen Marktes entspricht, wonach Bier und Soft-Drinks in standardisierte, wiederbefüllbare Gebinde verpackt werden müssen. Die PEN Flasche kann 20mal befüllt werden und hat eine Lebenserwartung von drei bis vier Jahren. Carlsberg setzt die Flasche als Gebinde für die Marken Tuborg und Carlsberg Pilsener im dänischen LEH ein. PLM liefert 1999 insgesamt 10 Mio dieser Flaschen an Carlsberg.

Tsingtao Brewery und Asahi Breweries sind ein Joint-venture (US$ 84 Mio) in Shenzhen, Südchina, eingegangen. 51% des Unternehmens mit dem Namen Tsingtao Beer Asahi werden von Tsingtao kontrolliert, der Rest von Asahi. Die Ausstoßkapazität beträgt 1 Mio hl Bier. Im ersten Jahr soll der Bierausstoß 500 000 hl betragen.

Das Olympische Stadium, das im März 1999 für 110 000 Besucher eröffnet wurde, soll auch für andere Zwecke genutzt werden, so zum Beispiel für Kongresse und Tagungen. Bei einer Bausumme von AUS$ 615 Mio (US$ 340 Mio) verständlich. Das Stadium verfügt über vier Restaurants mit jeweils 300 Plätzen, einen Bankettsaal mit 1000 Plätzen, luxuriöse Konferenzräume für bis zu 2000 Leute und 49 Bars. Es wurden 10 Kühlräume für Getränke vorgesehen. Die Bierleitungen sind insgesamt 30 km lang. Sie müssen mit 50 Kegs befüllt werden, bis überhaupt Bier an den Hahn gelangt. Gleichzeitig können 800 Kegs angeschlossen sein. Wer sich die Mühe machen möchte, nachzuzählen: das Stadium hat 420 Zapfhähne. Dank spezieller Schankvorrichtungen können 3500 Gläser/Minute ausgeschenkt werden..

Am 15. Oktober 1999 wurde in Anwesenheit des bayerischen Minister-präsidenten Dr. Stoiber die „Neue Brauerei Aying“ in Betrieb genommen. Der neue Bauabschnitt umfaßt Malzsilos, Sudhaus, Gärung und Lagerung. Mit einem Investitionsvolumen von 15 bis 16 Mio DM entstand eine Braustätte mit einer Kapazität von 90 000 hl/Jahr, bei der die Brauverfahren die Einrichtung dominieren. Der neue Bauabschnitt umfaßt Malzsilos, Sudhaus, Gärung und Lagerung.

Brauereien und Getränkehersteller investieren viel Geld, um ihre Produkte durch Print- und TV-Werbung bekannt zu machen und möglichst hochrangig anzusiedeln. Da darf das Verkaufsgebinde selbst nicht hinter den Ansprüchen zurückstehen. Der Markt fordert heute eine perfekte Flaschenausstattung. Der korrekte Sitz aller Etiketten auf der Flasche, der Kleidung des Produkts, wird als selbstverständlich vorausgesetzt.

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