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Nach einer Mitteilung der NürnbergMesse GmbH ergab eine Ausstellerbefragung zur Brau ´99, daß 3% der Aussteller (2%) ein starkes und 28% (23%) ein leichtes Anziehen der Konjunktur erwarten. Für „gleichbleibend” entschieden sich 35% (32%), für eine leichte Abschwächung 23% (26%) und für eine deutliche Abschwächung 5% (10%). Keine Aussagen trafen 6% (7%).

Die icon Forschung und Consulting für Marketingentscheidungen GmbH, Nürnberg, hat am 26. November 1999 in Nürnberg ihren 7. icon-Congreß abgehalten. Dieser stand unter dem Motto „Die Neupositionierung von Marken als Notwendigkeit und Chance”. Dabei wurden zunächst einige Beispiele für erfolgreiche Neupositionierungen nach Brüchen in der Markenführung vorgestellt.
Die LBS Norddeutsche Landesbausparkasse eröffnete sich neue Perspektiven des Bausparens für die jüngeren Leute und auch für die ständig wachsende Bevölkerung zwischen 40 und 60 Jahren (Alterswohnsitz im In- und Ausland) sowie den Ausbau eines totalen Services rund um die Immobilie. Der Spagat, so Manfred Breuer, Vorsitzender des Vorstandes der LBS Norddeutsche Landesbausparkasse, zwischen Jung und Alt scheint gelungen.a.B.

Als Schlußfolgerungen aus dem umfangreichen Zahlenmaterial über die Hopfenernte 1999, herausgegeben von der Simon H. Steiner, Hopfen, GmbH, ergeben sich für die Brauereien ständig steigende Preise für alle Sorten. Das gilt nicht nur für den europäischen Markt, sondern trifft ähnlich auch für den US-Hopfen zu.
Zu einer weiteren Marktbefestigung hat der wiederum installierte Hopfenpool der Erzeugergemeinschaft Hallertau beigetragen.
Die gegenüber den Vorjahren geringere Freihopfenmenge wird bei einigen besonders gefragten Sorten zu Engpässen führen, obwohl weltweit der Alpha-Säuren-Bedarf gedeckt werden kann. Es ist für die Ernte 1999 eine noch frühere Räumung des Marktes, speziell in Europa, zu erwarten. Diese Marktenge wird zu weiteren Preissteigerungen führen..

Anstelle der traditionellen Braugerstenschau wurde am 7. Dezember erstmals der „Bayerische Braugerstentag” in München durchgeführt. Veranstalter waren der Verein zur Förderung des bayerischen Qualitätsgerstenanbaues und der Bayerische Bauernverband. Angesichts der bekannten Probleme (niedrige Preise für Erzeuger, Händler und Mälzer, sinkender Bierverbrauch in Europa) sowie der Überlegungen, die Landesanstalt für Bodenkultur und Pflanzenbau (LBP) in die TU München-Weihenstephan einzugliedern, zeichneten die Referenten ein düsteres Bild für die Zukunft.
Leonhard Keller vom Bauernverband berichtete, daß für die Landwirte die Preisrelationen zu den Alternativfrüchten und die Vermarktungskonditionen entscheidend seien, um im Wettbewerb bestehen zu können.

Flexibilität ist an der Schwelle zum neuen Jahrhundert ein Schlüsselwort. Neue Medien, technischer Fortschritt, Internationalisierung und Globalisierung verlangen den Menschen im privaten und im beruflichen Leben Flexibilität wie nie zuvor ab. Diese Entwicklung dürfte sich im neuen Jahrtausend fortsetzen. Flexibilität ist bei der Beschreibung des Zeitgeistes meistens der Inbegriff des Positiven.
Allerdings kann man vereinzelt bereits kritische Stimmen hören, die vor einer Überbewertung der Flexibilität warnen. Für die Bayerische Kultusministerin Monika Hohlmeier wird der Begriff Flexibilität zu oft zu isoliert gesehen („Zeit”, Nr. 1, 29. 12. 1999). Die Kontinuität als zwingendes Pendant wird nicht genannt.
Zu ähnlichen Schlußfolgerungen kam Prof. Dr. 51/52, 1999, S. 2477. Lt..

Die „Brauwelt” hat herausragende Persönlichkeiten der deutschen und internationalen Braubranche aus den Bereichen Wissenschaft, Forschung, Lehre, Verbände, Brauereien und Zulieferer gebeten, kurz über die ihrer Meinung nach wichtigsten Entwicklungen des 20. Jahrhunderts in ihrem Fachgebiet bzw. ihrer Firma aufzuzeigen und einen Ausblick auf die kommenden Jahrzehnte zu wagen. Die Antworten der englischsprachigen Fachleute wurden in der „Brauwelt International” Nr. 6, 1999, S. 468 ff, abgedruckt.

Im Bericht über die 38. mälzereitechnische Arbeitstagung bei Doemens, „Brauwelt” Nr. 48, 1999, S. 2294 werden Kommentare zitiert, die lt. Dr. M. Baumer, Bayerische Landesanstalt für Bodenkultur und Pflanzenbau, Freising, so nicht abgegeben worden sind. Zu bemängeln ist die Wiedergabe über einige Passagen bei den Sorten Annabell und Viskosa.
So wird berichtet: „Dahingegen sind das 1000-Korngewicht und das Hektolitergewicht eher schlecht.” Die Sorte Annabell hat ein kleines, mürbes Korn, was für die Malzqualität von Vorteil ist. Die Bewertung „schlecht” ist hierbei irreführend. Die verschiedenen Malzqualitätsparameter werden richtig zitiert, das Resümee aber, wonach Annabell nur eine „durchschnittliche Malzqualität” haben soll, ist nicht richtig gezogen..

So lautet das Ergebnis eines Workshops der Stiftung Initiative Mehrweg am 10. Dezember 1999. Ende des ersten Halbjahres 2001 wird das Zwangspfand auf bestimmte Einwegverpackungen kommen, wenn nicht Alternativen mit entsprechender Effektivität, ökonomischen Effizienz, Praktikabilität und politischer Durchsetzbarkeit gefunden werden. Bei dem Workshop ergab sich ein hohes Maß an Unsicherheit über die Zielgenauigkeit und Effektivität eines Zwangspfandes.

Die vom Bundesminister für Wirtschaft vorgelegte Zusammenstellung der Füllmengenkontrollergebnisse für Fertigpackungen im Jahre 1998 ergeben bei den insgesamt 1187 Stichproben bei Bier eine Unterschreitung der oberen Vertrauensgrenze des Mittelwertes in 102 Fällen (8,6%). Im Durchschnitt aller geprüfter Produkte in Fertigpackungen wurden bei 7,2% aller Prüfungen derartige Abweichungen festgestellt. Die Brauereien wiesen damit eine unter dem Durchschnitt liegende Füllgenauigkeit auf.

Werbe- und Vertriebsverbote für alkoholhaltige Getränke zum Zwecke des Jugendschutzes sind Ausdruck der Hilflosigkeit der Gesundheitspolitik gegenüber Symptomen, die in einem völlig anderen Begründungszusammenhang gesehen werden müssen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des Psychologischen Instituts der Bonner Universität, die unter Leitung von Prof. Dr. Reinhold Bergler erarbeitet und Mitte November in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.
Bergler fordert die Gesundheitspolitiker in Deutschland und auf europäischer Ebene auf, die Augen nicht vor der Realität zu verschließen. Danach trinkt ein Großteil der Jugendlichen entweder keinen Alkohol oder tut dies gelegentlich im Rahmen einer positiv zu bewertenden allgemeinen Genußorientierung.
Prof.

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