Oh, diese unsäglich peinlichen Hosenträger unter der Anzugjacke. Es weiß doch jeder: Hosenträger sind nur was für Feiglinge, die ihrem Gürtel nicht trauen. Und ausgerechnet die breiten roten Hosenträger werden als Symbol der 80er Jahre ins kollektive Gedächtnis eingehen. Die 80er Jahre waren bunt und vielfältig – nicht nur in der Mode. Erlaubt war, was gefiel. Jeder durfte nach seiner Fasson glücklich werden, ob Yuppie, Punker oder Popper.
In der „Brauwelt” (Nr. 6/7, 1999, S. 241) wurde von E. Bendler und M. Lemaire die entscheidende Bedeutung, die Enzyme im Brauprozeß haben, übersichtlich dargestellt. Weiterhin kam der Einsatz von pflanzlichen und mikrobiologisch erzeugten Enzymen in der Brauerei zur Sprache, wobei der lebensmittelrechtliche Aspekt ausgeklammert blieb. Über diesen Part wird im Folgenden berichtet und dabei dargelegt, daß der Einsatz von industriell erzeugten Enzymen (technische Enzyme, exogene Enzyme) bei der Herstellung von Bier in Deutschland, das in diesem Land auch in den Verkehr kommt, nach wie vor verboten ist (Reinheitsgebot).
Norwegen und Lettland werden den Grünen Punkt als Finanzierungszeichen für das Recycling von Verpackungen einführen. Damit wird dieses Zeichen in zehn europäischen Ländern genutzt. Europaweit werden derzeit rd. 400 Mrd Verpackungen mit dem Punkt gekennzeichnet, 60 000 Lizenznehmer nutzen das Finanzierungszeichen.
Unter Berücksichtigung sämtlicher seit 1993 in Kraft getretener Veränderungen wurde die Gefahrstoffverordnung in einer Neufassung vom 15. 11. 1999 im Bundesgesetzblatt Jahrgang 1999, Teil 1 Nr. 52, ausgegeben am 29. 11. 1999, veröffentlicht.
Noch im Januar 2000 will Asahi mit der Produktion von Asahi Super Dry in Prag beginnen. Für das laufende Jahr plant Asahi, in Europa rd. 25 000 hl Bier abzusetzen, 100% mehr als 1999.
Am 10. Dezember 1999 präsentierten Univ.-Prof. Dr.-lng. Roland Meyer-Pittroff, Lehrstuhl für Energie- und Umwelttechnik der Lebensmittelindustrie, und seine Mitarbeiter Dipl.-Ing. Jan Stichtenoth und cand.-Ing. Marcel Viecenz, die „neue alte“ De-monstrationsanlage zur thermischen und mechanischen Brüdenverdichtung.
Die Anlage wurde ursprünglich als mechanische Brüdenverdichtungsanlage mit Rootsgebläse (Drehkolbengebläse) ausgeführt. Besonderer Dank hierfür gebührt Dipl.-Ing. Werner Klapper, ehemals Riegeler Brauerei, der 1988 aufgrund seiner selbstlosen Initiative die Demonstrationsanlage erst ermöglicht hat. In den folgenden Jahren wurde die Anlage von Prof. Dr.-Ing. Siegfried Pensel und Priv.-Doz. Dr.-Ing. habil. Thomas Hackensellner in den Forschungs- und Lehrbetrieb integriert. Dr.
Die beste Brauerei erzielte eine dreimal so hohe Vertriebsleistung wie die rangletzte Brauerei. Dies ergab ein Vergleich der Vertriebsleistungen im Absatzweg Gastronomie für Mitgliedsbrauereien der Deutschen Brau-Kooperation, Dortmund. Die Benchmarkanalyse identifiziert die signifikanten Kostenblöcke und die wesentlichen Erfolgsfaktoren der beteiligten Brauereien. Erstmalig haben Mitgliedsbrauereien der Brau-Kooperation somit ein Instrument, um ihre Position im Gastronomiegeschäft mit anderen Brauereien zu vergleichen, ihre Leistungspotentiale zu erkennen und das Gastronomiegeschäft neu zu strukturieren. So banal es klingt, die straffe Führung nach Kosten-Nutzen-Gesichtspunkten ist dabei ein entscheidendes Kriterium für den Gesamterfolg im Gastronomiebereich.
Wie Erich Dederichs, Pressesprecher des Deutschen Brauer-Bundes, in einem Gespräch mit dem vwd erläuterte, favorisiert sein Verband einen Flaschenpfand von 10 Cent und einen Kastenpfand von 1 Euro. Der gesamte Bierkasten soll mit einem Pfand von 3 Euro belegt werden und zwar unabhängig davon, wie viele Flaschen in
den Kasten passen. Die Bügelverschlußflaschen sollen mit einem anderen Pfand belegt werden. Bei der Split-Box wird der Pfandsatz halbiert, wenn nur ein halber Kasten gekauft wird.
Der Verband deutscher Mineralbrunnen denkt laut vwd an einen Pfandsatz von 3,30 Euro für den kompletten Kasten, an 15 Cent für die Flasche und an 3 Euro für den leeren Kasten. Allerdings müsse man den Verbraucher entsprechend aufklären..
In den letzten fünf Jahren ist der Weltgetränkekonsum um jährlich 3% auf 201 l pro Kopf und Jahr gestiegen. Das geht aus der neuesten Marktstudie von Zenith Word Drinks Service International, Bath/UK, hervor. Die USA führen mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von 671 l an gekauften Getränken vor Westeuropa mit 601 l. Lateinamerika und Osteuropa erreichen in etwa nur die Hälfte dieser Werte, Afrika, der Mittlere Osten und der asiatisch-pazifische Raum weniger als ein Viertel. Allerdings werden vom weltweiten Gesamtvolumen von 1161 Mrd l an Getränken 31,5% im asiatisch-pazifischen Raum konsumiert. Westeuropa kommt hier auf 20%, die USA auf 17%.
Am beliebtesten sind weiterhin die Heißgetränke mit einem Anteil von 40%.
Milch, Tee und Wein nahmen jeweils um 3% ab, Kaffee sogar um 7%..
Im 11. Treffen Getränkeschankanlagen am 10. Januar 2000 wurde deutlich, daß die Regelungen der Europäischen Union mittlerweile Einfluß auf die weitere Existenz von Getränkeschankanlagenverordnung und Technischen Regeln für Getränkeschankanlagen haben.
Dr. Gerhard Hauser, vom Lehrstuhl Maschinen- und Apparatekunde in Weihenstephan und Vorsitzender des deutschen Ausschusses für Getränkeschankanlagen erläuterte den über 70 Seminarteilnehmern die neuesten Änderungen und Ergänzungen in den Technischen Regeln für Getränkeschankanlagen (TRSK), die am 17. November im Bundesanzeiger veröffentlicht wurden.
Neu geregelt werden Getränke- und Grundstoffbehälter ohne Überdruck, Mischaggregate (Karbonatoren), verwendungsfertige Schankanlagen und Handpumpen.
Dr. Die am 29.
Mit dem Satz „Lust macht Erfolg“ verbinden drei Nürnberger Unternehmensberater die von Managern viel verwendeten Einzelwörter „Lust“, „Macht“ und „Erfolg“. Sie wollen damit, wie Gerhard Besner in den Nürnberg Nachrichten vom 30. Dezember 1999 schrieb, für die „Kunst der Ver-Führung“ plädieren. Die Person des Casanova, in der heutigen Umgangssprache weltweit die Verkörperung des Frauenhelden, dient den Unternehmensberatern als „historische Metapher und gleichzeitig als Anker“. Casanova (1725 – 1798) sei nicht Lüstling gewesen, sondern „verblüffend aktuell in seinem Denken, seinem unternehmerischen Handeln und seiner Konsequenz des lust-, macht- und erfolgreichen Lebens“.
Moderne Manager können von Casanova eine Menge lernen, z.B. Trotz Wohlstand kämpft unsere Gesellschaft u.a..
Ein Sozialplan stellte für die Bemessung der Abfindung wegen Verlustes des Arbeitsplatzes auf die Dauer der Betriebszugehörigkeit ab. Eine Arbeitnehmerin, deren Arbeitsverhältnis etwa 4,5 Jahre wegen Mutterschutzes und Erziehungsurlaubes ruhte, erhielt eine Abfindung, bei der nur die Zeit ihrer tatsächlichen Arbeitsleistung berücksichtigt wurde. Sie verlangte daher eine Abfindung nach der Dauer ihrer Betriebszugehörigkeit. Ihre Klage hatte Erfolg.
Das Hessische Landesarbeitsgericht entschied mit Urteil vom 19. Mai 1998 (4 Sa 773/97): Unter Betriebszugehörigkeit ist nach dem gewöhnlichen Sprachgebrauch und der feststehenden Rechtsterminologie der rechtliche Bestand des Arbeitsverhältnisses zu verstehen..
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