Pauls Malt schloß Anfang 2000 seine Mälzerei in Wallingford, Oxfordshire. Die Malzerzeugung hauptsächlich für das Inland wird von der Produktionsstätte in Knapton, North Yorkshire übernommen. Die beiden Standorte Bury St. Edmunds (seit März 1999 in Betrieb) und Ipswich werden weiterhin für die Exporte zuständig sein. Der Malzexport von Pauls Malt macht etwa die Hälfte der Exporte aus dem Vereinigten Königreich aus.
Die Kapazitätsreduzierung für den inländischen Markt begründet man mit den schwierigen Marktbedingungen und die Überkapazität im heimischen Malzmarkt. Aber auch das starke Pfund wird als Ursache angeführt. Notwendige Kapitalinvestitionen haben nun zu dieser Entscheidung für die Konzentration auf die verbleibenden sechs Mälzereien in England und Schottland geführt..
Carlsberg weiß, wie man eine Überraschung geschickt vorbereitet. Der dänische Brauer gab bekannt, man werde sich künftig auf die Kerngeschäfte konzentrieren und die Besitzstruktur überprüfen. Damit stehen der 43%ige Anteil am Kopenhagener Vergnügungspark Tivoli zum Verkauf ebenso wie der 61%ige Anteil am Unternehmen Royal Scandinavia. Darüber hinaus will Carlsberg die finanziellen und rechtlichen Implikationen seiner Besitzstruktur einer Prüfung unterziehen. Das kann nur bedeuten, daß man beabsichtigt, den Griff der Carlsberg Foundation (Anteil 55%) etwas zu lockern. Damit könnte sich der Brauer leichter Kapital auf den internationalen Finanzmärkten besorgen, für den Fall, daß man sich stärker im Prozeß der Globalisierung der Brauindustrie engagieren möchte..
Seit Januar ist Anheuser-Buschs „Budweiser“ wieder in den brasilianischen Supermärkten zu finden dank einer Übereinkunft zwischen Anheuser-Busch und der Expand Group, einem Getränkeimporteur. Der Vertrag sieht vor, daß „Budweiser“ aus den USA und aus Argentinien importiert wird, wo „Budweiser“ von einer Tochter des chilenischen Brauers CCU gebraut wird. Ende Dezember war der Vertrag zwischen Antarctica und Anheuser-Busch ausgelaufen. Bereits im vergangenen Juli, fast gleichzeitig mit dem Zusammenschluß zwischen Antarctica und Brahma, wurde bekannt gegeben, daß der Vertrag nicht verlängert werde.
Da die Kennzeichnung von genetisch veränderten (GM-)Nahrungsmitteln die australische Food Industrie im ersten Jahr geschätzt AUD 3 Mrd (DM 4,5 Mrd) und in den folgenden je AUD 1,5 Mrd kosten wird, haben die australischen und neuseeländischen Gesundheitsminister eine entsprechende Gesetzesvorlage vorübergehend wieder in der Schublade verschwinden lassen. Das bedeutet, daß entsprechend gekennzeichnete Etiketten frühestens im kommenden Jahr in den Regalen der Supermärkte auftauchen werden. Die Gesetzesvorlage sieht vor, daß Produkte den GM-Status sämtlicher Zutaten und Inhaltsstoffe ausweisen müssen. Damit stünde auf den Etiketten zu lesen: „enthält…“, „könnte enthalten…” oder „enthält keine…” genetisch veränderten Zutaten..
Die bekannten Verfahrensweisen der Filtermitteldosage beinhalten einige schwerwiegende Nachteile im Hinblick auf Staubentwicklung, Prozeßführung und wirtschaftliche Betriebsweise. Aus diesem Grunde wurde ein neuer Weg der Filterhilfsmitteldosage in der Carlsberg Brauerei in Tuborg Fredericia (Abb. 1) praxisbezogen in enger Zusammenarbeit mit der Anwendungstechnik der Fa. SeitzSchenk Filtersystems, Waldstetten, entwickelt.
Das hier vorgestellte neue Verfah-ren der Trockendosage verschafft einerseits dem Anwender Vorteile im betrieblichen Ablauf, andererseits entspricht es der immer lauter werdenden Forderung nach staubarmem Umgang mit pulverförmigen Filterhilfsmitteln..
Dieser Beitrag stellt das Ergebnis der Wahl der schönsten Bierdeckel- und Etikettenserien sowie deutscher Kartenspiele, Bierdosen, Kronkorken und Brauerei-Sattelzüge 1998/99 vor, die von der Fördergemeinschaft von Brauerei-Werbemittel-Sammlern e.V., Bad Rappenau, prämiert wurden. Gemäß Ihren Wertungen auf der Abstimmkarte konnten die diesjährigen Siegerbrauereien ermittelt werden. Die FvB gratuliert allen Erstplazierten, die mit einer FvB-Urkunde ausgezeichnet wurden. Mit diesem kleinen Wettbewerb soll zum Ausdruck gebracht werden, daß die Sammler nicht nur Material wahllos zusammentragen, sondern sich auch mit der Gestaltung und der Aussage von Brauereiwerbemitteln auseinandersetzen.
Der NRW-Pool scheint pflegebedürftig zu sein, dies zeigten Untersuchungen und Berechnungen zum Zerkratzungszustand. In diesem Beitrag werden Vorschläge zur effektiven Verbesserung der Förderbedingungen von Flaschen in Abfüllanlagen und Grenzwerte für die chemische Beanspruchung in der Flaschenreinigungs-maschine aufgelistet. Außerdem wird eine am Lehrstuhl für Brauereianlagen und Lebensmittel-Verpackungstechnik entwickelte Methode zur Schwachstellenanalyse einer Flaschenabfüllanlage hinsichtlich der mechanischen Flaschenbeanspruchung vorgestellt, die es jeder Brauerei ermöglicht, die eigene Abfüllanlage beurteilen zu können. 1)..
Dem Versorgungsempfänger steht bei vollständiger Einstellung der Betriebstätigkeit durch den Arbeitgeber ein Anspruch auf Insolvenzschutz zu (§ 7 Betriebsrentengesetz). Träger des Insolvenzschutzes ist der Pensions-Sicherungs-Verein (PSV).
Der Sicherungsfall setzt voraus, daß der Arbeitgeber seine Betriebstätigkeit vollständig beendet und offensichtlich keine Konkursmasse vorhanden ist, die zur Kostendeckung eines Konkursverfahrens ausreicht. Das Merkmal der offensichtlichen Masselosigkeit muß vorliegen, um den Sicherungsfall eintreten zu lassen. Der Sicherungsfall wird ausgelöst, wenn objektiv eine Masselosigkeit vorliegt. Entscheidend ist die Sicht eines entsprechend unterrichteten, unvoreingenommenen Betrachters. Diese können die Vermögensverhältnisse nur schwer durchschauen. 12..
Im vorliegenden Beitrag wird die Entwicklung der Brauereigruppen und Privatbrauereien mit einem Gesamtausstoß über 2,0 Mio hl im Jahresvergleich 1999 zu 1998 dargestellt.
Betrachtet man die Tabelle 1 über den Gesamtbierabsatz nach Bundesländern für das Jahr 1999, so fällt auf, daß der Gesamtbierabsatz um 0,6% im Jahr 1999 gestiegen ist. Die Steigerungen kommen aus den Ländern Thüringen (+15,5%), Mecklenburg-Vorpommern (+4,5%), Schleswig-Holstein (+3,9%), Niedersachsen/Bremen (+3,4%) und Sachsen (+3,2%). Die starken Steigerungen sind auch durch erhöhten Export in einigen Bundesländern hervorgerufen.
Die stärksten Rückgänge wurden in Hessen (–5,3%), Berlin/Brandenburg (–4,1%) sowie Baden-Württemberg (–1,9%) festgestellt.h. die überregionalen Marken haben Marktanteile hinzugewonnen..
Wenn Sie an Mexiko denken, was kommt Ihnen da in den Sinn? Fallen Ihnen spontan Männer in Ponchos und Sombreros ein, vielleicht Pancho Villa? Wenn Sie es genauer wissen wollen, dann sollten Sie den Beitrag weiter lesen.
Wenn Sie an Mexiko denken, was kommt Ihnen da in den Sinn? Fallen Ihnen spontan Männer in Ponchos und Sombreros ein, vielleicht Pancho Villa (Vorsicht, jetzt wird’s politisch), etwa Männer mit schwarzen Schnurrbärten und diesen Überhosen aus Leder, die Cowboys tragen (oder waren es die Sänger von Village People)? Egal. Eines ist sicher. Sie denken sicherlich nicht an Clint Eastwood.
Schade drum. Ganz versonnen leckte sie das Salz von ihrem Handrücken bevor sie einen Schluck aus der Flasche nahm. Man könnte nämlich dabei gewesen sein. Das tut man(n) nicht..
Anläßlich des Starkbieranstiches 2000 am 9. März 2000 in der Reichsstadthalle Rothenburg o. d. T. hielt der Verband mittelständischer Privatbrauereien in Bayern eine Pressekonferenz ab, in deren Verlauf sich Verbandspräsident Hans Schinner, Bayreuth, auch kritisch mit den Entwicklungen im Verpackungsbereich auseinandersetzte. In Bayern hat die 0,5-l-Dose für Bier im LEH und in den Getränkeabholmärkten, ohne Aldi und Tankstellen, noch einmal um 13,4% zugelegt und kommt jetzt auf einen Marktanteil von 14,9%. Bundesweit war 1999 ein Wachstum bei diesem Gebinde von 8,6% auf 21,7% zu verzeichnen. Vorangetrieben wird dieser Trend lt.
Lt. Schinner sollten die frischen Bierspezialitäten der
mittelständischen Privatbrauereien auf dem kürzesten Wege zum Verbraucher gelangen.“.
Zu einer neuartigen Kooperation haben sich erstmals vier mittelständische Familienbrauereien aus Baden-Württemberg zusammengefunden: die Adler Bräu Herbert Werner, Zuzenhausen, die Berg Brauerei Ulrich Zimmermann, Ehingen-Berg, die Brauerei Clemens Härle, Leutkirch i. Allgäu, und die Kaiser-Brauerei W. Kumpf, Geislingen/Steige. In Anwesenheit von Gerdi Staiblin, Ministerin für den ländlichen Raum Baden-Württemberg, stellte sich die „GüteGemeinschaft TraditionsBier” Ende Februar auf der internationalen Gastronomie-Messe „Intergastra 2000” in Stuttgart der Öffentlichkeit vor. Mit im Boot sind die ministeriale MBW Marketinggesellschaft Baden-Württemberg und die CMA Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft..
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