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Der Bayerische Brauerbund hat im Herbst 1997 eine Studie über das Image der bayerischen Brauwirtschaft und des bayerischen Bieres vorgestellt („Brauwelt” Nr. 48, 1997, S. 2188). Befragt worden waren nicht Endverbraucher, sondern vielmehr Meinungsmultiplikatoren. Wie der Bayerische Brauerbund die Erkenntnisse dieser Studie in seiner Verbandsarbeit in den letzten Jahren umgesetzt hat, erläuterte Dr. L. Ebbertz, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Verbandes in einem Gespräch mit der „Brauwelt”.

Wahrnehmung des bayerischen Bieres in der Öffentlichkeit

Für Dr.
Als eine der ersten Maßnahmen wurden 1998 im Strategiekreis des Verbandes die Grundlagen zu einer geeigneten Präsentation der bayerischen Biere und zu den entsprechenden PR-Kampagnen erarbeitet. Dr. T. 285).

Das drohende Tabak-Werbeverbot wirft seine Schatten voraus. Wolfgang Finkemeier und Wolfgang Busse von der CAW Media, einer Spezialagentur für Außenwerbung in Bünde, sehen das Verbot mit einem ‚lachenden und einem weinenden Auge‘. Einerseits ist man gegen jede Art staatlicher Eingriffe in die Werbefreiheit. Andererseits sehen die beiden darin eine gute Chance, Top-Außenwerbeanlagen, die derzeit noch in sehr großem Umfang von der Zigarettenindustrie belegt sind, für ihre mittelständischen Kunden besser und umfangreicher nutzen zu können. Außenwerbung könnte dadurch noch effektiver genutzt werden, wenn diese Top-Standorte ständig für alle Kunden buchbar wären.
Plakatwerbung ist zudem auch das ideale Werbemedium für den regionalen Anbieter. der Einkaufsstätte des potentiellen Kunden..

Bis 2005 werden die global agierenden Handelsunternehmen den Großteil aller Lebensmittelgeschäfte übernommen haben. Damit wird dann ihre Zahl nach Einschätzung von ACNielsen auf weniger als die Hälfte reduziert sein. Das ergeben Analysen weltweiter Handelstrends, die
ACNielsen jetzt durchgeführt hat.
Seit 1980 ist der Marktanteil der SB-Warenhäuser und Verbrauchermärkte im Hinblick auf den Lebensmitteleinzelhandel von 25,2 Prozent auf 55,4 Prozent gestiegen, während der Anteil der kleinen unabhängigen Lebensmittelgeschäfte von 26,4 Prozent auf 6,3 Prozent gesunken ist.

Trotz dieses insgesamten Wachstums bei der Geschäftsgröße gibt es immer noch erhebliche Unterschiede unter den europäischen Ländern..

Zum 1. Oktober 1999 wurde das Electronic-Commerce-Center Handel (ECC-Handel) als gemeinsame Forschungs-, Informations- und Beratungsinitiative des Instituts für Handelsforschung an der Universität zu Köln (IfH), des EuroHandelsinstituts (EHI) und des Rationalisierungs- und Innovationszentrums der Deutschen Wirtschaft (RKW) gegründet. Das ECC-Handel wird ideell vom Bundesverband Groß- und Außenhandel (BGA), vom Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HDE) und dem Bundesverband Informationstechnologie (BVIT) getragen. Ziel des ECC-Handel stellt die Forschung im Bereich des elektronischen Handels und die Aufbereitung der gewonnenen Erkenntnisse für die Bedürfnisse mittelständischer Groß- und Einzelhändler dar. Insgesamt konnten 2088 Unternehmen aus 61 Branchen einbezogen werden.ecc-handel..

Erneut gab es auch auf der BRAU 99 so gut wie keine Angebote für die Inhouse- und Lagerlogistik, die Getränkeindustrie ist offensichtlich keine relevante Zielgruppe mehr für diese Anbieter. Im Mittelpunkt standen folglich Beratungen und Software für Vertrieb und Marketing, zur Archivierung und Analyse von Kundendaten sowie zur Integration sämtlicher Produktions- und Qualitätsinformationen in übersichtlichen Datenbanken.

Die „0,5-l-Verbandsflasche der deutschen Brauwirtschaft”, kurz und einfach „NRW-Flasche” oder auch „Verbandsflasche” genannt, feiert in diesen Tagen ihr zehnjähriges Jubiläum. Am 4. Dezember 1989 schlossen Vertreter des Deutschen Brauer-Bundes sowie des Bundesverbandes der Glasindustrie und Mineralfaserindustrie e.V. (BV Glas) die „Vereinbarung über Herstellung und Qualität der 0,5-l-Verbandsflasche der deutschen Brauwirtschaft
(NRW-Flasche)”.
Woher stammt die Bezeichnung „NRW-Flasche”? Die ursprüngliche Idee für eine Ablösung der damals sehr weit verbreiteten Euroflasche durch eine neue Flaschenform wurde zunächst in nordrhein-westfälischen Brauereien entwickelt. Technischen Kriterien, wie z.B. Um dies sicherzustellen, wurde ein Überwachungssystem installiert..

Die größte Gefahr für den Fortbestand einer Brauerei liegt nicht in plötzlichen Krisen, sondern in einem schleichenden Wertverlust. Wird dann Bilanz gezogen, beispielsweise beim Besitzübergang, scheint manchmal nur noch die Aufgabe der Brautätigkeit und der Verkauf der verbliebenen Aktiva die verbleibende Alternative. Regelmäßige Überprüfungen zeigen Änderung des Unternehmenswertes frühzeitig auf. So können rechtzeitig Maßnahmen zur Sicherung des Fortbestandes der Brauerei ergriffen werden.
Die Auswirkungen des wirtschaftlichen Handelns auf den Unternehmenserfolg lassen sich nicht aus dem bilanziellen Jahresgewinn ableiten.
Realistische Ergebnisse liefert die Betrachtung der Veränderung des tatsächlichen Unternehmenswertes zwischen zwei Zeitpunkten..

Auch im Jahr 2000 schreiben die deutschen Brauer wieder einen Journalistenpreis aus. Damit wenden sie sich erneut an Journalisten, die in ihrer Berichterstattung das Thema Bier aufgreifen. Teilnehmen können Journalisten und Redaktionsteams aus Presse, Funk und Fernsehen.
Den drei Siegern winken Preise in Höhe von 5000 DM bis 2000 DM. Prämiert werden Beiträge, die zwischen dem 1. Januar 1998 und dem 31. Juli 2000 veröffentlicht oder gesendet worden sind.
In diesem Jahr liegt der Fokus der Ausschreibung auf Artikeln, die sich mit dem Thema Biergenuß und Lebensfreude beschäftigen. Gemeint sind damit beispielsweise Beiträge über Biergenießer, Bier und Brauchtum, Bierkultur, den Tag des deutschen Bieres, aber auch über gesundheitliche Auswirkungen eines maßvollen Bierkonsums. Juli 2000.

Nachdem vom Sachverständigenrat für Umweltfragen jetzt vorgelegten Umweltgutachten ist ein Verzicht auf Mehrwegquoten für bestimmte CO2-freie Getränke wie Milch und Fruchtsäfte ohne signifikante ökologische Nachteile möglich. Nach einer Mitteilung des Fachverbandes Kartonverpackungen für flüssige Nahrungsmittel, Wiesbaden, haben sich bereits der Naturschutzbund (Nabu) und die Arbeitsgemeinschaft der Verbraucherverbände (AgV) dafür ausgesprochen, Getränkekartons von Sanktionen auszunehmen, da sie eine vorteilhafte Ökobilanz aufwiesen.

Nach einer Mitteilung der Gesellschaft für Glasrecycling und Abfallvermeidung mbH, Ravensburg, lag die Recyclingquote für Altglas mit 80,6% nur knapp unter dem Wert des Vorjahrs von 80,8%. Insgesamt sind 1999 in Deutschland 3,5 Mio t Behälterglas verkauft worden, von denen rund 2,8 Mio t einer Wiederverwertung zugeführt worden sind.

Nach einer Aufstellung des Bayerischen Brauer-Bundes haben sich die Kosten im Braugewerbe in den letzten Jahren beträchtlich erhöht. So sind die Personalkosten seit 1994, bezogen auf das Eckentgelt um annähernd 13% gestiegen. Die bayerische Brauwirtschaft ist von diesen Steigerungen besonders betroffen, weil die durchschnittliche Produktivität in den eher mittelständischen Betrieben deutlich niedriger ist als zum Beispiel in den Großbrauereien außerhalb Bayerns. Der Anteil der Bruttolohn- und -gehaltssumme am Umsatz lag 1998 bei den bayerischen Brauereien mit mehr als 20 Beschäftigten bei 20,6%, in Nordrhein-Westfalen dagegen nur bei 11,6%.
Bei den Rohstoffkosten zeichnet sich nunmehr eine Trendwende ab. Daraus errechnet sich lt. BBB ein Malzpreis von ca. 55 DM/dt..

Die EU-Kommission wird das bereits bis 30. Juni 2000 verlängerte staatliche Alkoholmonopol in Schweden nicht länger dulden.

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