Nach einer Mitteilung der finnischen Wettbewerbsbehörde, dürfen die dänische Brauerei Carlsberg A/S, Kopenhagen, und das norwegische Konglomerat Orkla ASA, Oslo, nur dann ein Joint-venture eingehen, wenn sich Orkla von der 20-prozentigen Beteiligung an der größten finnischen Brauerei Oyij Hartwell Abp, Helsinki, trennt. Carlsberg muss seine Lizenzverträge mit Hartwell kündigen, Pripps sein Abkommen mit Hartwell über den Export von Mineralwasser und den Vertrieb von Lapin Kulta in Schweden beenden.
FlavorActiV hat nun seine Serie technischer Informationen über Aromastoffe im Bier, die Flavorfiles, ins Deutsche übersetzt. Sie können kostenlos heruntergeladen werden unter www.flavoractiv.com/Deutsche-Flavorfiles.html. Über den Kooperationspartner Doemenes-Technikum gelang es FlavorActiV, zunehmend in den deutschen Markt vorzudringen.
Mike Simms, bisher Chairman von SABs Softdrinkdivision, wurde zum Managing Director von SAB Europe ernannt. Vor seinem Wechsel zu SABs Softdrinkdivision arbeitete Simms 12 Jahre in SABs Bierdivision.
Mit dem am 8. August abgeschlossenen öffentlichen Aktien-Übernahmeangebot konnte die Union de Cervecerias Peruanas Backus y Johnston S.A.A. 97,85% der Aktien der Compañia Cervecera des Sur del Péru S.A.A. in ihren Besitz bringen. Für diese Akquisition wurden 124 Mio USD ausgegeben. Die Übernahme von Cervesur beinhaltet neben den Brauereiaktivitäten auch 45,07% der Investmentaktien des Unternehmens und 100% der Anteile am Abfüller Frontera S.A. Die Übernahme sei ein wichtiger Schritt in Richtung internationaler Wettbewerbsfähigkeit. Backus würde damit zu den Marktführern im Brauereigeschäft Südamerikas aufsteigen. Insgesamt verfügt Backus nun über 10 Mio hl Produktionskapazität.
Lange Zeit hatte man in Malaysia als Brauer ein gutes Leben, zumindest was die Erträge betraf. Carlsberg und Guinness überstanden selbst die Asienkrise relativ unbeschadet. Jetzt scheint es, als ob sich das Glück von ihnen abgewendet hätte. Im August wurden Granaten auf die Brauerei von Carlsberg abgefeuert. Glücklicherweise gab es keine Verletzten, da der Angriff nachts erfolgte. Zwar haben die offiziellen Stellen bei Carlsberg den Angriff einer moslemischen Terrorgruppe heruntergespielt, doch lässt sich nicht leugnen, dass Unternehmen, wie z.B. Brauereien, harte Zeiten bevorstehen, sollten militante Islamisten ihren Bestrebungen mit Waffengewalt Nachdruck verleihen, Malaysia in einen islamischen Staat umzuwandeln. Für das 1..
Die tschechische Brauerei Budweiser, Budwar, hat im andauernden Markenstreit gegen Anheuser Busch Inc, St. Louis, erneut einen Erfolg errungen. Nach der Entscheidung eines Gerichtes im lettischen Riga hat das tschechische Unternehmen das Recht erhalten, allein unter dem Markennamen Budweiser in Lettland Bier zu verkaufen.
SIG Corpoplasts Blomax Doppelkavitäten Streckblasformmaschinen sollen die ständig steigende Marktnachfrage nach PET-Getränkeflaschen bis 0,75 l Inhalt befriedigen.
Ende April 2000 nahmen gleich zwei Blomax 16D Doppelkavitäten Streckblasformmaschinen bei Kirin Beverages in der Präfektur Kanagawa/Japan die kommerzielle Produktion im 24-Stunden-Betrieb auf. Direkt an die Abfülllinie mit einer Leistung von 54 000 PET-Flaschen/Stunde gekoppelt, werden hauptsächlich runde und quadratische 0,5-l-PET-Flaschen nach dem Relax-Prozess geblasen und anschließend unter aseptischen Bedingungen mit Tee kaltsteril abgefüllt.
Durch Belegung der 16-Stationen-Maschinen mit jeweils 16 Doppelkavitäten war die Aufstellung von nur zwei Systemen für diese hohe Leistung möglich..
Früher hieß es nur: „Die Kunden müssen zufrieden sein.“ Heute heißt es auch: „Bloß nicht die Analysten vergraulen.“ Seit Jahren, oder vielmehr seit der Fusion von Guinness und Grand Metropolitan zu Diageo in 1997, ist die Jury (lese: die Finanzmärkte) unentschieden, ob Diageo nun ein Erfolg ist oder nicht. Als Guinness und Grand Metropolitan fusionierten, hieß es, „zwei gute Konzerne mit einem Alkoholproblem“. Nun soll das „Alkoholproblem“ zum Kerngeschäft ausgebaut werden, denn der neue CEO von Diageo, Paul Walsh (45), sieht Diageos Zukunft nur als fokussierter Alkoholkonzern. Dazu hat Diageo die Pillsbury Fooddivision an General Mill, USA, verkauft und den Börsengang von Burger King (11 000 Filialen weltweit und 202 Mio GBP (682 Mio DM) Gewinn) angekündigt..
Im vergangenen Jahr dominierten die Top-10-Softdrink-Marken den Luftraum der Städte Beijing, Shanghai und Guangzou. Auf über 1200 Reklametafeln priesen sie ihre Produkte an. Führend, was die Zahl der Reklametafeln anbelangt, war Pepsi-Cola mit fast 400 Reklametafeln in den drei Städten, gefolgt von Coca-Cola mit 186 und 7-Up mit 182.
Zwischen 1994 und 1998 waren die 13 bulgarischen Brauereien ausnahmslos privatisiert worden. Alle gehören der Union of Brewers in Bulgaria (UBB) an. Seit 1997 gehört die Braubranche zu den am schnellsten wachsenden Industriezweigen Bulgariens. Nach Angaben des UBB wurden in den ersten neun Monaten des Jahres 2000 3,37 Mio hl Bier produziert, das entspricht einem Zuwachs von 5% gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Insgesamt erwartet man für 2000 mindestens 4 Mio hl. Entgegen dem Trend in anderen Ländern steigt der Pro-Kopf-Verbrauch an Bier in Bulgarien jährlich. Er betrug 1997 35 l, 1998 44 l und 1999 46 l. 2000 erwartet UBB 49 l.
Ausländische Konzerne begannen 1994 auf die in der bulgarischen Bierindustrie schlummernden Potenziale zu setzen..
Auch Lion Nathan hat die Zeichen der Zeit erkannt und erwarb im Mai für 55 Mio AUD (68 Mio DM) einen 13,5%-igen Anteil an der Montana Group, dem größten neuseeländischen Weinproduzenten. Die Montana Group, die sowohl in Australien als auch in Neuseeland börsennotiert ist, kontrolliert mehr als 35% des neuseeländischen Weinmarktes. Im August gab Lion Nathan bekannt, man wolle den Anteil auf 25% erhöhen. Damit sollte verhindert werden, so Gerüchte, dass die Foster’s Brewing Group Montana kaufen könne. Bereits im vergangenen Jahr waren Gerüchte laut geworden, dass Foster’s bis zu 485 Mio AUD (598 Mio DM) für Montana bieten würde..
Der nunmehr abgeschlossene Umbau mit Automatisierung des Sudhauses war der vorläufige Schlusspunkt der Investitionen der Brau Union Hungaria in der Braustätte Sopron.
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