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Nach wie vor greift der Biertrinker lieber zur Glasflasche. Zu dieser Schlussfolgerung kommt Dr. Volker A. Kannacher, Direktor der Aldersbacher Brauerei auf Grund eigener Untersuchungen.
Dagegen bedeutet der Siegeszug der PET-Flasche bei den alkoholfreien Getränken eine neue Situation und eine Herausforderung für die Sortimentsbrauereien, die auch alkoholfreie Getränke abfüllen. Diese werden gezwungen, entweder in die neuen Technologien zu investieren oder aber Kooperationen mit Drittherstellern einzugehen, die für sie die Abfüllung in PET-Flaschen erledigen. Dadurch besteht lt. Dr. Kannacher die Gefahr der Reduzierung der Eigenproduktion, die sich nicht unerheblich auf die Kostenstruktur der Brauereien auswirken werde.
Dr..

Auf dem 4. VLB-Forum Getränkeindustrie und Getränkehandel stellte Dipl.-Ing. Lars Siebel, Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik, Dortmund, ein interessantes Konzept für ein Warenübergabesystem für den Online-Handel und die Endkundenlogistik vor. Nach jüngsten Umfragen, so Siebel, sind Kostendruck und Wettbewerbsdruck die Themen, die den LEH am stärksten interessieren. Danach kommen aber schon Themen wie E-Shopping per Internet oder E-Commerce, noch vor Kundenservice- und -bindung sowie Wellness und Gesundheit.
Zur Zeit gibt es im virtuellen Lebensmitteleinzelhandel nur regionale Lösungen, die sich meistens auf das Frischesortiment beschränken.
E-Commerce mit Lebensmitteln erfordert eine spezielle Logistik, vor allem auch wegen der geringen Margen im LEH.
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Unter dem Slogan "The Samuel Adams Brew It Yourself TV Commercial Contest" laden die Boston Beer Company und LivePlanet Amateurfilmer, Direktoren, Produzenten und Bierliebhaber ein, Originalkonzepte für 30-Sekunden-TV-Spots für Sam Adams Boston Lager einzureichen, die in der NBC-Sendung Late Night mit Conan O’Brien und VH1 ausgestrahlt werden sollen. Aus den eingereichten Konzepten wählen die Teilnehmer sowie registrierte Bierliebhaber die 25 besten aus. Diese drehen dann einen 30-Sekunden-TV-Werbe-Spot, der anschließend von Sam Adams und der hauseigenen Agentur bewertet wird.
Der Sieger erhält ein Produktionsbudget in Höhe von bis zu 100 000 USD. Darüber hinaus erhält der Sieger einen Geldpreis in Höhe von 5 000 USD sowie ein Jahr lang Freibier von Sam Adams..

Nach einer Nielsen-Studie erreichen weltweit nur 43 Konsumgütermarken von 23 Herstellern einen Jahresumsatz von mehr als einer Milliarde US-Dollar und können tatsächlich als "global player" betrachtet werden. Die Spitzenreiter sind dabei Marken aus den Bereichen Getränken, Tabak und Snacks, wobei die Getränke mit 13 Marken, die in diese Gruppen fallen, führend sind. Von den 23 Herstellern haben sieben ihren Geschäftssitz in Europa: Beiersdorf, Danone, Diageo, Ferrero, Heineken, L‘Oréal und Nestlé mit zwei Marken.
Die Liste führt Coca-Cola mit vier Marken und einem Jahresumsatz von über 15 Milliarden USD an. An zweiter Stelle folgt Marlboro und an dritter Pepsi-Cola mit fünf Marken. Budweiser folgt auf Rang vier. Heineken erreichte Platz 22..

Mit den Beschlüssen des sog. Basler Akkords, auch "Basel II" genannt, werden sich sowohl bei den Banken wie auch bei den Firmenkunden der Banken die Geschäftsbeziehungen, speziell in der Kreditgewährung, grundlegend ändern.

Die Brauereien in der Ukraine haben ihren Ausstoß 2001 gegenüber dem Vorjahr um 21% erhöht. Wie die Vereinigung der ukrainischen Brauereien weiter mitteilte, hat Ukrpiwo, eine Gruppe von 40 Bier- und Getränkeherstellern 9,1 Mio hl Bier hergestellt. Die Gruppe habe in der Ukraine einen Marktanteil von 68%. 2002 dürfte der Bierausstoß bei 15,0 Mio hl liegen, da viele Brauereien derzeit ihre Kapazitäten ausbauen.

Offensichtlich ist es nur ein Gerücht, dass die deutsche Sprache lediglich für Ausländer kompliziert, für Deutsche dagegen relativ klar und eindeutig ist. Anders ist ein Verbandsrundschreiben des Bundesverbandes mittelständischer Privatbrauereien von Anfang Dezember 2001 nicht zu verstehen. "Unglaublicher Vorgang: Vorstand des Deutschen Brauer-Bundes beschließt einstimmig gegen die Umsetzung der geltenden Verpackungsverordnung und damit gegen das Pflichtpfand einzutreten" lautete die reißerische Überschrift. Im Anhang zum Verbandsrundschreiben war abgedruckt dann der "Stein des Anstoßes", nämlich die entsprechende Pressemeldung des Deutschen Brauer-Bundes, allerdings mit der Überschrift "Deutscher Brauer-Bund mehrheitlich gegen Umsetzung der Verpackungsverordnung". beherrschen will.

Der russische Markt für karbonisierte Getränke mit geringem Alkoholgehalt soll 2002 im Vergleich zum Jahr 2001 um 25 bis 30% auf bis zu 3,4 Mio hl expandieren. Im Jahre 1998, dem Jahr der Finanzkrise, hatte der Absatz bei 1,7 Mio hl gelegen. Experten rechnen mit weiteren Steigerungen, wenn sich der Staat mit Regelungen zurückhält.
Das Unternehmen Happyland kontrolliert 23% des russischen Marktes für karbonisierte Alkoholgetränke und ist damit der größte Produzent. Darauf folgen das Kombinat Otschakowo, Moskau, mit 21% sowie die Bravo International, St. Petersburg, mit 17%. Happyland will seinen Anteil im kommenden Jahr auf 30% bzw. auf 300 Mio Dosen erhöhen.
Auf internationale Handelsmarken wie Bacardi, Gordon und Hooch entfallen in Russland 16% der Umsätze..

Das polnische Wochenmagazin "Wprost" befaßt sich unter dem Titel "Schaum der Heuchelei" in seiner Ausgabe vom 24. Oktober 2001 mit der Frage, "Wie Bier beworben werden kann, ohne gegen das Gesetz zu verstoßen?" (Eine Zusammenfassung)
Erinnern wir uns, seit dem 14. September 2001 ist Werbung für Bier aus dem öffentlichen Leben Polens nahezu verbannt worden. Werbung in den elektronischen Medien gibt es nur noch zwischen 23.00 Uhr und 6.00 Uhr, was den ehemaligen, international bekannten, Fußballprofi und heutigen Vize-Präsidenten des Polnischen Fußball Verbandes, Zbigniew Boniek, zu der Bemerkung veranlasst hat, Länderspiele nur noch nachts auszutragen. "Die Frage ist nur, wie wir das unseren Gegnern vermitteln können." Das Fernsehen wird pro Jahr 200 bis 400 Mio PLN (ca. 310 Mio PLN..

Blair Shier (43) wurde von David Perkins, vormals Molson Kanada, als Präsident von Molson USA ersetzt, und das nach nur acht Monaten. Seit der Übernahme seines früheren Arbeitgebers, Carling O’Keefe Breweries durch Molson im Jahr 1989, hatte Shier zahlreiche Führungspositionen bei Molson inne. Im Januar kam nun die Ernennung zum Präsident von Molson USA, nachdem Molson sein US-Geschäft von Miller Brewing und Foster’s zurückgekauft hatte. Vielleicht hätte sich Shier die Geschichte des griechischen Helden Sisyphus zu Gemüte führen sollen, bevor er den Job annahm. Sisyphus ist der arme Kerl, den die Götter dazu verdammt haben, wieder und wieder einen Stein den Berg hochzurollen, um kurz vor dem Gipfel erleben zu müssen, wie er ihm entgleitet und wieder zurückrollt..

Einen Vorgeschmack auf kommende Zeiten gaben die monatelangen Auseinandersetzungen zwischen Interbrew und den britischen Wettbewerbshütern. Je größer die Deals, um so länger wird es dauern, bis sie alle juristischen Hürden überwunden haben. Am 18. September 2001 war die Entscheidung gefällt. Die Ministerin Patricia Hewitt gab bekannt, dass Interbrew entweder Bass Brewers total verkaufen könne oder Teile davon, die unter der Bezeichnung Carling Brewers zusammengefasst wurden. Auf jeden Fall bedarf die Entscheidung Interbrews der erneuten Zustimmung der Wettbewerbsbehörde. Interbrew akzeptierte sofort die "Carling Lösung", die Interbrew gestattet, die Marken Draught Bass und Bass Ale zu behalten sowie die Marke Tennent’s und das Geschäft in Schottland und Nordirland..

Zugegeben, es war Saure-Gurken-Zeit, die Medien hatten nichts, was eine Schlagzeile wert war. Daher berichtete eine englische Zeitung, dass South African Breweries (SAB) mit dem Brauer Kaiser in Verhandlungen stehe. Der Zweck? Der Verkauf von Kaiser zum Preis von geschätzt 500 Mio USD. Plausibel war das Ganze schon, schließlich ist Coca-Cola bei Kaiser Mehrheitsaktionär, und SAB als Konzessionär von Coca-Cola in Südafrika hat beste Beziehungen zum US-Konzern. Leider ist Kaiser schon seit längerer Zeit als Übernahmekandidat im Gespräch, was diese Story nicht wahrscheinlicher macht. Monatelang wurde Heineken als potenzieller Käufer gehandelt. AmBev besitzt einen Marktanteil von 70% mit einem Volumen von 57,3 Mio hl, während Kaiser nur 14% kontrolliert..

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