Im Rahmen des Forenprogramms anlässlich der drinktec-interbrau 2001 in München berichtete Bernhard Engelhard, Bayerische Landesanstalt für Bodenkultur und Pflanzenbau (LBP) über Züchtungserfahrungen beim Hopfen. Züchtung bietet die einzige Möglichkeit, Pflanzen in ihren Eigenschaften zu verändern und zu verbessern. Der Abschnitt Hopfen der LBP hat die Aufgabe, den Erfordernissen des Marktes angepasste Hopfensorten mit guter Qualität, Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten und Schädlinge sowie guten ergonomischen Eigenschaften zu züchten.
Von der Kreuzung bis zur fertigen Sorte vergehen im Durchschnitt 12 Jahre. Nur optisch gesunde Einzelpflanzen werden weiter kultiviert. In Zukunft sollen mit Hilfe der Genomanalyse gefundene "Marker" eine weitere Selektionshilfe bringen.
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Diese Frage versuchte Dipl.-Ing. Klaus Dembski, Saint-Gobain Oberland AG, Bad Wurzach, auf der 88. Oktobertagung der VLB zu beantworten und, um es gleich vorwegzunehmen, positiv im Sinne der Behälterglasindustrie für das traditionelle Verpackungsmaterial Glas. Die starke Verschiebung der Flaschenformen auf dem Biermarkt in den letzten zehn Jahren, die Euro-Flasche wurde durch die NRW-Flasche ersetzt, die Standard III-Bierflasche und die Vichy-Flasche verlieren an Bedeutung, stark im Kommen sind die Longneck- und sonstige Flaschenformen, spricht für die starke Präsenz der Glasflaschen. Diese Verschiebungen bei den Bierflaschen haben ihre Ursache im rückläufigen Bierverbrauch, dem sich wandelnden Getränkemarkt und den Marketingaktivitäten. Gegenwärtig besteht Dominanz der Longneck-Flaschen..
Die zum Thema "Berücksichtigung abzugsfähiger Wassermengen bei der Abwassergebührenberechnung" von der ATV im Jahre 1987 durchgeführte Fragebogenaktion ist im Jahr 1999 mit Mitteln des Forschungsfonds von ATV-DVWK und GFA wiederholt worden. Neben Hinweisen auf die aktuelle Rechtsprechung wird ein Umfrageergebnis zur Absetzung von Wassermengen in verschiedenen Branchen tabellarisch aufgeführt und es wird auf wesentliche Veränderungen gegenüber dem früheren Arbeitsbericht hingewiesen.
1. Veranlassung
Die Abwassergebührenerhebung richtet sich im Allgemeinen nach der Menge des bezogenen Frischwassers. In vielen Industrie- oder Gewerbebetrieben werden entnommene Wassermengen jedoch aus verschiedensten Gründen (siehe Abschnitt 3.2. Ähnliches tritt im Privatbereich auf, wie z.B....
Seit März 2001 ist Müllerbräu, ein mittelständischer Betrieb in der Hallertau an das Fernwärmenetz des Biomasse Heizkraftwerkes angeschlossen. Ende 2000 stand die teilweise überalterte Kälteversorgung der Brauerei mit Direktverdampfung in den Lagerkellern zur kompletten Erneuerung an. Zu diesem Zeitpunkt trat die in Pfaffenhofen neu gegründete Biomasse GmbH an die Brauerei mit dem Vorschlag heran, diese aus ihrem Netz mit Kälte und Wärme zu versorgen.
Die Neuplanungen für eine komplette Erneuerung der Kälteversorgung samt Kompressoren waren während dieser Phase bereits im Gange. IGS Ingenieurbüro Schu wurde von der Brauerei beauftragt, die Alternative einer outgesourcten Kälte- und Wärmeversorgung im gegebenen Fall zu untersuchen. 30 MW ausschließlich aus Biomasse, d.h..
Als vor mehr als 100 Jahren die Pfannen in Brauereien mit einer direkten Feuerung durch Brennmaterialien wie Holz oder Kohle den Stand der Technik darstellten, war die rasante Entwicklung der Industriealisierung immer noch in vollem Gange. Aus diesem Blickwinkel ist der Übergang zu dampfbeheizten Pfannen prinzipiell zu verstehen und war ein logischer Schluss. Nur waren die Diskussionen der Braumeister untereinander über das Für und Wider der Dampfkochung Legion.
Rief doch Franz Rutschmann (1) "Brauer, zurück zur Feuerkochung, wenn ihr wieder süffige, zum Trinken animierende, haltbare, vollwertige Biere haben wollt". und sah zur Oktobertagung der VLB um die Jahrhundertwende nur "Feinde ringsum", welche gegen die Feuerkochung argumentierten...
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Dänemark will als letztes Land in Europa den Verkauf von Bier und Mineralwasser in Dosen erlauben. Das seit 1982 geltende Dosen-Verbot wurde zum 23. Januar 2002 aufgehoben. Wegen der Einführung eines funktionierenden Pfandsystems dürften die ersten Dosen aber wahrscheinlich erst Anfang Sommer in den Handel kommen. Pro Einheit solle ein Pfand von 1,5 DKK (0,20 EUR) erhoben werden. In Dänemark waren bei einer Recycling-Quote von 85 - 90% bislang allein Glas- und Plastikflaschen im Handel erlaubt. Die sozialdemokratische Vorgängerregierung hatte Aluminium-Dosen wegen negativer Folgen für die Umwelt stets abgelehnt.
Vielfalt und Umfang der Verpackungen in der Konsumgüterindustrie sind ein Spiegelbild für den technischen Entwicklungsstand eines Landes und den Lebensgewohnheiten dieser Menschen. In der Brauwirtschaft war bisher die Vielfalt durch die Zweckmäßigkeit begrenzt. Zwar veränderten sich im Laufe des vergangenen Jahrhunderts Farbe, Form, Inhalt und Verschlüsse bei den Bierflaschen aus Glas, in der Tendenz blieb der Behälter für das portionierte Verpacken der Getränke erhalten.
Der Kasten als Sammelverpackung war in erster Linie eine Rationalisierungslösung für Handhabung und Transport und wurde erst in unserer Zeit neben den Aspekten der Flaschenausstattung selbst zu einem Symbol für die jeweilige Marke. Auch die weiteren Forderungen an eine Verpackung, z.B.
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Generell werden heute an die Hersteller von Flaschen wie Etiketten sehr hohe Ansprüche gestellt, gestalterisch und technisch. Begründet ist dies in den anspruchsvollen Marketingstrategien der Getränkeindustrie, im Zwang zur Differenzierung sowie den hohen Anforderungen bei der Abfüllung, welche möglichst ohne Produktivitätsverlust laufen soll.
Für Etiketten heißt nunmehr die Herausforderung: innerhalb der Produktvielfalt die Differenzierung herausstellen; mehr an Produktinformation anzubieten; einer in den Industrieländern alternden Bevölkerung auch die Lesbarkeit zu garantieren, was die Schriftgröße beeinflusst; mehr Sicherheit gegen Produktfälschung oder Nachahmung, was sowohl als Schutz für den Verbraucher als auch für den Markeninhaber gesehen wird..
Die deutschen Haushalte geben immer mehr Geld für alkoholische Getränke aus.
Inzwischen entfallen darauf 46% des Getränkebudgets der Bundesbürger - mit steigender Tendenz. Allerdings haben sich die Gewichte in jüngster Zeit deutlich verschoben. So geben die Verbraucher Wein immer häufiger den Vorzug. Darunter leidet der Bierabsatz, aber auch den jahrelang verwöhnten Sektmarken macht der Siegeszug des Weines durchaus zu schaffen.
Im Segment der Spirituosen stehen von der verkauften Menge her immer noch Korn, Weinbrand und Likör an der Spitze. Der stramme Vormarsch von Gin oder Whisky zwingt die Traditionsbrenner dazu, sich immer wieder etwas Neues einfallen zu lassen.
Immer weniger Produzenten können vom Gewinnkuchen naschen..
Die einfache Tasse Tee ist immer noch Europas beliebtestes Getränk, obwohl Bier, Kaffee und Soft Drinks nicht weit dahinter liegen. Heißgetränke insgesamt liegen nun gleich hinter Soft Drinks, die einen Anteil von 33% haben, so ein neuer Canadean-Report über die europäischen Konsumgewohnheiten. Wie im Report berichtet, geht der Trend weg von alkoholischen Getränken hin zu alkoholfreien Getränken, ausgelöst durch Gesundheitsbedenken. Dabei verzeichnen Wein und Spirituosen die größten Verluste. Der Bierabsatz bleibt stabil. Interessanterweise ist auch der Absatz von Milch und Milchgetränken langfristig rückläufig. Dies könnte ebenfalls mit vermeintlichen Gesundheitsrisiken in Verbindung gebracht werden.
Das seit 1516 geltende Reinheitsgebot für deutsches Bier ist aktueller denn je. So würdigte die Bundesministerin für Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Renate Künast, diese älteste noch geltende lebensmittelrechtliche Vorschrift als beispielgebend für die Nahrungsgüterwirtschaft. In öffentlichen Stellungnahmen hatte die grüne Politikerin auf dem Höhepunkt der BSE-Krise gefordert, bei der Herstellung von Lebensmitteln nach dem Vorbild der deutschen Brauer ausschließlich natürliche Zutaten und Rohstoffe zu verwenden.
Das Engagement von Renate Künast im Sinne des Reinheitsgebots für deutsches Bier wurde auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin im Rahmen des "Förderpreises BierKultur" mit einem Sonderpreis geehrt. Hier sei Teamarbeit gefordert.
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