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Archiv

Von 100 EUR, die 2001 durchschnittlich für alkoholhaltige Getränke ausgegeben wurden, entfielen 32,40 EUR auf Wein und nur noch 30,70 EUR auf Bier. Auch die neuesten Zahlen für das erste Quartal 2002 zeigen, dass von einer Abschwächung der Nachfrage keine Rede sein kann; 3% mehr Haushalte als im Vorjahreszeitraum haben Wein eingekauft. Die eingekaufte Menge stieg sogar um 8%, wobei Rotwein mit 10% etwas stärker zulegen konnte als Weißwein mit 7%.

AfG

Der Pro-Kopf-Verbrauch von Mineral- und Heilwasser ist in 2001 auf 104,1 l gestiegen. Im Vorjahr trank jeder Deutsche 100,3 l, meldete der Verband Deutscher Mineralbrunnen. Der Umsatz der gesamten Branche betrug rund 2,8 Mrd EUR (+ 4,8%). Die abgefüllte Menge Mineralwasser lag bei 7,83 Mrd l (+ 4,4%), die von Heilwasser bei 264,5 Mio l (-7,0%), die von Mineralwasser mit Aroma bei 78,3 Mio l (- 8,6%) und die von Mineralbrunnen-Erfrischungsgetränken bei rund 2,57 Mrd l (+ 6,0%).

Verpackung

Den Werkstoff PEN für Mehrwegkunststoffflaschen beschrieb Dr. Robert Rupprecht, BP, Sunbury/UK, anlässlich des zweiten PETnology Forum in Hamburg. PEN wird von Rexam in mehreren Anwendungen (s.u.) für Bier eingesetzt. Temperaturbeständigkeit, gute Barriereeigenschaften und UV-Schutz sind die wesentlichen Vorteile gegenüber PET. PEN eignet sich auf Grund seines deutlich höheren Materialpreises jedoch nur im Mehrweg-Einsatz. Nach Rupprechts Berechnungen werden weltweit etwa 500 Mio hl in Mehrweg-Gebinde abgefüllt, sodass sich für den Einsatz von PEN ein interessantes Marktvolumen darstellt. Weltweit gibt es nur eine kommerzielle Produktionsstätte (von BP) mit 30 000 t/Jahr Produktionskapazität. In einer weiteren Rechnung verglich er PEN mit einer Multilayer-Einweg-PET für Bier.
Dr.a. J.

Verpackung

Die Bundesregierung sieht den Weg frei für das Pflichtpfand auf Dosen und Einwegflaschen für Bier und Mineralwasser. Getränkehändler scheiterten am 27. Juni 2002 mit dem Versuch, das Dosenpfand durch das Bundesverfassungsgericht (BVG) stoppen zu lassen. Mit der Nicht-Annahme der Klage durch die Karlsruher Richter (1 BvR 575/02) stehe der Einführung des Pfands am 1. Januar 2003 nichts mehr im Wege, sagte Bundesumweltminister Jürgen Trittin. Der Handel kritisierte das Pfand erneut als ökologisch sinnlos und als Belastung für die Geschäfte. Die Richter in Karlsruhe nahmen die Klage von zehn Getränkeunternehmen und Einzelhandelsgesellschaften nicht zur Entscheidung an, da die Beschwerdeführer nicht den gängigen Rechtsweg beschritten hätten..

Archiv

Die Bundesliga ist gelaufen, die Fußball-Weltmeisterschaft steht vor der Tür. Was viele deutsche Fans dabei besonders freut: Dank der Leistung der Teams Irland und Portugal ist Holland, unser ewiger Rivale, nicht dabei. Darauf sollen jetzt alle mit dem Dr. Max Oranjesaft, dem Trendbier von Nordbräu, anstoßen. Zu erkennen ist der Dr. Max Oranjesaft im Getränkehandel an der typischen Dr.-Max-Gold-Flasche und der orangefarbigen Halskrause und dem Schriftzug "Ihr seid nicht dabei". In der Flasche steckt Dr. Max Gold: Es wird sanfter als ein Pils und prägnanter als ein Helles beschrieben.

Management

Die Mitglieder der Deutschen Brau-Kooperation entwickeln gerade eine neue EDV-Lösung zur gemeinsamen Nutzung. Dazu haben acht Brauereien die Brau-NEK (Neue EDV-Konzepte) gegründet. Ziel ist es, gemeinsam mit den EDV-Partnern basierend auf Standard-Software zu einer branchenspezifischen Lösung zu kommen. Weiter ist angedacht, entweder ein eigenes Rechenzentrum zu betreiben oder aber gemeinsam mit den EDV-Partnern ein ASP-Modell (Application Service Providing) zu realisieren. Es wurde bereits zusammen mit der Unternehmensberatung Alexander Ellberg (AEUB) ein über 300 Seiten starkes Pflichtenheft erstellt. Mit fünf potenziellen Lösungsanbietern werden zur Zeit konkrete Verhandlungen geführt..

Rohstoffe

Früher als im Vorjahr konnte die Sommergerste meist unter günstigen Voraussetzungen rechtzeitig ausgesät werden. In einigen Gebieten wurde schon im Januar/Februar bei frühlingshaften Temperaturen begonnen. Die Arbeiten wurden dann allerdings durch starke Niederschläge und kalte Temperaturen wieder unterbrochen. Die Hauptaussaatzeit in den wichtigsten Braugerstenanbaugebieten Europas war dann Mitte März - Anfang April. Nur Finnland 0%, Schweden 60% und Schottland 75% sind wie immer etwas später dran, während sonst überall die Aussaat per 8. April nahezu beendet ist.
Die Bodenbeschaffenheit wird wegen der guten Wasserversorgung günstig beurteilt, allerdings wird wegen fehlender Niederschläge seit Ende März in einigen Regionen bereits wieder über Trockenheit geklagt..

Archiv

In der Privat-Brauerei Hohenfelde, Langenberg, wurde ein neues Kesselhaus errichtet und das bestehende Sudhaus teilerneuert und voll automatisiert. Die Brauerei setzt damit weiter auf ein kontinuierliches Investitionsprogramm zur schrittweisen Modernisierung der technischen Einrichtungen.

Abfüllung

Gegenwärtig stehen die Brauereien weltweit am Beginn der Markteinführung der Kunststoffflaschen für Bier, so Dipl.-Ing. Axel Theine, KHS Maschinen- und Anlagenbau AG, Dortmund, zu Beginn seines Vortrages auf der VLB-Frühjahrstagung 2002 in Dortmund. Für die aktuelle Auswahl des Abfüllsystems bei Neuinvestitionen fällt den Verantwortlichen die Entscheidung, ob noch Glas oder schon Kunststoff deshalb nicht leicht.
Das bei Bier am häufigsten angewandte Füllverfahren mit mehrfachem Vorevakuieren und CO2-Spülung ist bei Kunststoffflaschen nicht anwendbar. Bei einem Unterdruck von 200 bis 300 mbar knicken diese Flaschen ein oder implodieren gänzlich. Es ist schon jetzt absehbar, dass bei weiteren Materialeinsparungen insbesondere bei Einwegflaschen die Vakuumfestigkeit noch weiter abnimmt...

Diverses

Geringere Glasgewichte bedeuten einen geringeren Verbrauch an Rohstoffen und Energie sowie eine erhebliche Reduzierung von Kosten für Abfüller, Handel und Verbraucher. Die Reduzierung des Gewichts ist daher ein zentrales Element bei der Entwicklung und Produktion von Glasbehältern und gehört zu den wichtigsten Zielen der Behälterglasindustrie. Dank dem technischen Fortschritt ist es gelungen, Glasbehälter immer leichter zu machen: Betrug das Durchschnittsgewicht von Getränkeflaschen im Jahr 1955 noch 531 g, so bringen sie heute gerade einmal 297 g auf die Waage - das bedeutet eine Reduzierung um ganze 44%. "Tabelle"

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