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Bei der jährlichen Prüfung der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft (DLG) ist von rund 510 Bieren jedes siebte durchgefallen. Insgesamt 426 Biere bestanden dagegen den nach DLG-Angaben "Härtesten Bier-Test der Welt". Das vollständige Preisträgerverzeichnis erscheint ab Seite 255 in dieser Ausgabe.

Asbach gehört nun vollständig zu Underberg. Die Marke Asbach ist nach Angaben von Underberg eine gute Ergänzung im Verkaufsportfolio von Underberg, das unter anderem aus den Marken Averna, Bols, Escorial, Glenfiddich Pure Malt Scotch Whisky, Metaxa, Moskovskaya Wodka, Pitu, Riemerschmid Frucht- und Barsirupe, Sangrita, Unicum und Xuxu besteht.

Diebels Dimix feiert Geburtstag! Ein Jahr nach Einführung des ersten Bier-Cola-Mischgetränks einer nationalen Premiummarke darf in Issum angestoßen werden. Mit 120 000 hl ist Dimix eine der erfolgreichsten Neueinführungen im deutschen Markt und gleichzeitig im Gesamtsegment aller Biermischgetränke auf Platz 4 in Deutschland. Dieser Erfolg kommt dem Diebels-Gesamtergebnis zugute.

Im ersten Halbjahr 2001 erhöhte Heineken seinen Nettogewinn um 20% von 249 Mio EUR auf 298 Mio EUR. Der Nettoumsatz stieg um 14% beziehungsweise 556 Mio EUR von 3893 Mio EUR im ersten Halbjahr 2000 auf 4449 Mio EUR im ersten Halbjahr 2001. Der Grund für die Steigerung ist der nun konsolidierte Gewinn der nigerianischen Brauereien. Der Bierausstoß des Konzerns lag bei 37,2 Mio hl und damit um 8% über dem des Vorjahreszeitraumes. In den Märkten, in denen die Marke Heineken im Premiumsegment positioniert ist, lag die Umsatzsteigerung bei 10%. Die Märkte USA, Spanien, Frankreich, Thailand und Italien trugen maßgeblich zur Ausstoßsteigerung bei. Das Wachstum der Marke Heineken betrug 5% (auf 11 Mio hl)..

Wenn man sieht, wie sich die Kiwis auf dem Münchner Oktoberfest die Maßen hinter die Binde kippen, würde man nicht annehmen, dass sie zu Hause nur noch am Bier nippen. Seit zehn Jahren geht der Bierkonsum der Kiwis stetig zurück. Laut Canadean liegt der Pro-Kopf-Konsum von Bier heute 15% unter dem von 1990. Die heimische Bierproduktion ist deutlich zurückgegangen, während sich die Bierimporte in den vergangenen sechs Jahren mehr als verdoppelten. Im vergangenen Jahr lag der Bierkonsum bei 3,2 Mio hl; in diesem Jahr soll er auf 3,15 Mio fallen. Die beiden wichtigsten Brauer Neuseelands - Lion Nathan (52%) und Dominion Breweries (34%) - versuchen, sich auf die veränderten Konsumverhältnisse einzustellen..

- nicht, was Sie jetzt denken. Es gibt viele Arten von Vorspielen. Vorspiel zur Symphonie, zur Oper - und zu einer Fusion. Denn was anders zeichnet sich ab zwischen den lateinamerikanischen Brauern AmBev und Femsa? Die besiegelten kürzlich eine "Partnerschaft." Der brasilianische Brauer AmBev und der mexikanische Brauer Femsa Cerveza sind momentan das heißeste Paar der Szene, denn in ihrer Partnerschaft geht es darum, strategische Informationen auszutauschen und sich Vertriebs-Know-how in Lateinamerika zu verschaffen. Femsa besitzt 45% des mexikanischen Biermarktes, AmBev 70% des brasilianischen. Daher die Frage: Wer liegt hier eigentlich mit wem im Bett?.

Der britische Brauer- und Wirte-Verband, The Brewers and Licensed Retailers Association, früher bekannt als Brewers Society, hat sich kürzlich umbenannt und ein neues Logo veröffentlicht. Ab sofort heißt der Verband British Beer & Pub Association. Das ist bereits der zweite Namenswechsel in sieben Jahren. Vor 1994 hieß der Verband Brewers’ Society. Der erneute Namenswechsel wurde mit der veränderten britischen Bierlandschaft begründet. Mit der Namensänderung geht auch eine Verlagerung des Verbandbüros einher. Die British Beer & Pub Association residiert nicht mehr im West End gleich hinter der Oxford Street, sondern in Vauxhall, einem Stadtteil im Süden Londons.

Scottish & Newcastle, die Nummer 1 auf dem britischen Markt, scheint mit Miller Brewing Co., der Nummer 2 auf dem amerikanischen Markt, in Verhandlungen darüber zu sein, wie man in Westeuropa die Zusammenarbeit vertiefen könne. S & N besitzt bereits eine Vertriebsvereinbarung mit Miller für die Märkte Großbritannien und Irland und würde gerne Miller auch in Spanien, Italien und Deutschland vertreiben. Interessant, sagen wir da nur. Denn gegenwärtig wird Miller in Deutschland von Miller Brands vertrieben, einem Unternehmen, das der Warsteiner Brauerei gehört. Und in Italien wird die Marke Kronenbourg von der Brauerei Peroni vertrieben, die außerdem Bud unter Lizenz braut und vertreibt..

Trotz der nicht so rosigen Aussichten für den Alkoholkonsum in den Zeiten der Rezession plant die britische Pub-Kette Punch in kommenden Jahr den Börsengang. Zur Punch-Gruppe gehören 5100 Pubs. Der Vorsitzende und Gründer, Hugh Osmond, kaufte vor zwei Jahren Allied Domecq die Pubs ab und hat seither ein Pub-Imperium aufgebaut, das aus 4100 geleasten und 1000 in Eigenregie betriebenen Pubs besteht. Zur Vorbereitung des Börsengangs hat Osmond die Pubs gemäß ihrer Betriebsform in zwei Divisionen geteilt.

Die britische Tourismusindustrie befürchtet für 2001 Mindereinnahmen in Höhe von 1 Mrd GBP auf Grund der Ereignisse am 11. September 2001. Diese Katastrophe wiegt wirtschaftlich schlimmer als die Auswirkungen der Maul- und Klauen-Seuche und der nachlassenden Konjunktur. Denn Großbritannien hatte schon während der ersten acht Monate des vorigen Jahres unter der sich verschlechternden US-Wirtschaft zu leiden, welche die Amerikaner auf den Europa-Trip verzichten ließ. Zwischen Januar und August 2001 fiel die Zahl der ausländischen Besucher um 6% auf 16,4 Mio; die Einnahmen fielen gar um 10% auf 7,8 Mrd GBP. Am härtesten trifft das Ausbleiben der ausländischen Touristen die Stadt London, deren Hotels, Restaurants und Kneipen über 50% der Mindereinnahmen wegstecken müssen..

Antwort: Indem man den Job wechselt. Terry Davis, der Chef der Weindivision der Foster’s Group, wurde zum Managing Director von Coca-Cola Amatil berufen. In nur 14 Jahren hatte er Cellarmasters zum zweitgrößten Weinclub der Welt aufgebaut. Gerüchten zufolge wurde er als aussichtsreichster Kandidat für die Nachfolge von Ted Kunkel als CEO der Foster’s Group gehandelt. So lange wollte er offenbar aber noch nicht warten.

James King, der Managing Director von Carlton and United Breweries (Foster’s Group), wurde mit dem Ausspruch zitiert, wonach die australischen Verbraucher weniger, aber dafür bessere Getränke konsumieren würden. Was meint der Mann? Doch nicht etwa, dass die Australier lieber ein Glas Wein als ein Glas Bier tränken, weil die Qualität von Wein besser ist? Umfragen der Australien Hotels Association (des australischen Wirte-Verbandes) zufolge betrug der Umsatz mit Vollbier im Wirtschaftsjahr 2000/2001 nur noch 39%, während der mit Wein 32% betrug. Spirituosen hatten einen Umsatzanteil von 14%, Leichtbier 10% und Alcopops 5% (aber mit starkem Wachstum). Allein im Wirtschaftsjahr 2000/2001 ist der Konsum von Alcopops von 10,5 Mio Cases auf 16,5 Mio gestiegen.

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