Laut dem Bundesverband Glasindustrie e.V. bestätigt sich der positive Trend im Industriezweig – im Jahre 2017 wurde ein Umsatzplus von 3,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr erzielt. Besonders stark zeigte sich der Auslandsumsatz, während die wirtschaftliche Entwicklung im Inland konstant blieb.

Verfärbte Dichtgummis und sensorische Abweichungen des Biers führen immer wieder zu Beschwerden. Rico GmbH bietet laut Unternehmensmeldung praktikable Lösungen für die automatisierte Kontrolle von Dichtgummis.

Die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) e.V., Frankfurt a.M., hat am 17. Januar 2018 die Preisträger des International FoodTec Awards 2018 bekanntgegeben. Mit dem Preis werden in diesem Jahr 17 Innovationsprojekte aus der internationalen Lebensmittel- und Zulieferindustrie ausgezeichnet.

Dass früher alles besser war, ist sicherlich mehr Gerücht denn Wahrheit. Mit Blick auf die Gebindesituation einer Brauerei war es damals aber zumindest eins: einfacher. Einen Kasten rot und eine Flasche braun galt es zu managen. Mit zunehmender Individualisierung hat sich das grundlegend geändert. Immer mehr muss umgepackt und sortiert werden. Lösten selbst große Brauereien diese Herausforderung lange Zeit mit Handarbeit, geht der Trend heute zu kombinierten Umpack- und Sortieranlagen. Ein aktuelles Beispiel einer solchen „eierlegenden Wollmilchsau“ wird im nachfolgenden Artikel vorgestellt.

Das Angebot an Getränkesorten und -marken nimmt stetig zu. Um sich von der Konkurrenz abzuheben, wird es für Anbieter immer wichtiger, Alleinstellungsmerkmale für ihre Produkte und Marken zu schaffen. Das betrifft nicht nur den Geschmack oder die Inhaltsstoffe, sondern auch die Verpackung. Mintel, eine weltweit führende Agentur für Market Intelligence, hat vor kurzem einen Bericht über die Lebensmittel- und Getränketrends für 2018 veröffentlicht. Wichtige Themen sind dabei unter anderem Aspekte wie Sinneseindrücke oder die Personalisierung. Zwei Faktoren, die die Schoeller Allibert GmbH, Berlin, bei der Entwicklung von Getränkekästen seit jeher großschreibt.

Die Störtebeker Eisbock-Biere bekamen nach Auszeichnungen beim European Beer Star und dem Meiningers Craft Beer Award nun den World Star Packaging Award für ihr außergewöhnliches Design verliehen.

„Alle Jahre wieder …“ Das bekannte Lied zum Advent trifft auch auf die Verpackungstagung in Dresden zu, an deren 27. Auflage vom 30. November bis 1. Dezember 2017 rund 180 Fachleute auf Einladung des Deutschen Verpackungsinstituts e.V. (dvi), Berlin, und der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Fördertechnik und Verpackung e.V. (WGFV), Dresden, teilnahmen.

Blitzschnell abfüllen, per Robotertechnik verpacken, Flaschen individuell etikettieren und eine Besichtigung der neuen Abfüllanlage der Erdinger Weißbräu: Das 24. Flaschenkellerseminar in Weihenstephan hatte schon am ersten Veranstaltungstag einiges zu bieten (wir berichteten in Ausgabe 51-52/2017, S. 1521-1522).

Im November 2017 weihte die Privatbrauerei Erdinger Weißbräu Werner Brombach GmbH, Erding, eine neue Abfüllanlage ein (siehe BRAUWELT Nr. 49, 2017, S. 1438-1439). Zudem investierte die Brauerei in eine neue zentrale Sortieranlage, die die Versorgung aller drei Abfülllinien mit sortenreinem Leergut sicherstellt.

Mit der Combi Predis präsentiert Sidel eine neue Lösung, die laut Unternehmen sowohl stille Getränke als auch kohlensäurehaltige Softdrinks in PET-Flaschen abfüllen kann. Mit ein und demselben Abfüllventil sollen alle Arten empfindlicher Getränke ohne Umstellungen aseptisch verarbeitet werden können. Die Abfüllkonfiguration lässt sich laut Sidel mit nur zwei verschiedenen Ventilvarianten an die wichtigsten Produktionsleistungsfaktoren der Getränkehersteller anpassen.

Im Herbst 2015 fand der offizielle Spatenstich statt. Mit der Einweihung der neuen Abfüllanlage schließt die Badische Staatsbrauerei Rothaus AG nun die Neu- und Umbaumaßnahmen ab.

Dynamische Konzepte und flexible Lösungen in der Pack- und Palettiertechnik sind die Spezialität der BMS Maschinenfabrik GmbH aus Pfatter bei Regensburg. Seit einem Vierteljahrhundert orientiert sich der Maschinen- und Anlagenbauer an den individuellen Ansprüchen seiner Kunden und trägt mit diesem Fokus den aktuellen Anforderungen am Markt Rechnung.
„Es freut uns sehr, dass wir in diesem Jahr noch mehr Besucher als im letzten Jahr zu verbuchen haben!“ So begrüßte Prof. Horst-Christian Langowski, Lehrstuhl Lebensmittelverpackungstechnik (LVT) der TUM, Freising, die gut 110 Teilnehmer des 24. Flaschenkellerseminars 2017 im internationalen Getränkewissenschaftlichen Zentrum Weihenstephan (iGZW). Die Kernthemen am 5. und 6. Dezember 2017 waren Abfüllung 4.0, Manufacturing Execution, Linieneffizienz und Instandhaltung. Viele Vorträge präsentierten schon in der Überschrift die derzeit allgegenwärtigen Schlagworte Industrie 4.0 und Digitalisierung. Für manche sicher schon etwas abschreckend. Dr. Tobias Voigt, LVT, konnte aber beruhigen: „Wir wollen auch von Digitalisierung sprechen und hoffen, ein paar konkrete Ansätze für die Getränkeabfüllung ableiten zu können.“ Das ist geglückt. Der Brückenschlag zur Praxis gelang dem Flaschenkellerseminar auch durch Referenten aus den Abfüllbetrieben und der Zulieferindustrie, die bereit waren, ganz konkrete Praxisprojekte vorzustellen.

Bei der Neugestaltung der Bierkästen setzt die Warsteiner Brauerei Haus Cramer KG, Warstein, auf die Expertise von Schoeller Allibert. „Gemeinsam mit den Projektverantwortlichen von Warsteiner haben wir ein neues Modell entworfen, das exakt den Marketingansprüchen der Brauerei entspricht“, erklärt Frank Reininghaus, Sales Director Beverage bei Schoeller Allibert.

Wer als mittelständisches, inhabergeführtes Unternehmen im Umfeld von Branchenriesen sitzt, muss Visionen entwickeln, um auf dem Markt Bestand zu haben. Bei Robert Glaab von der gleichnamigen Glaabsbräu im hessischen Seligenstadt, Nahe der bayerischen Grenze, entwickelte sich diese Zukunftsvision im Laufe der letzten Jahre zu einem erfolgversprechenden Gesamtkonzept. So wagte die Brauerei kürzlich den großen Sprung und verordnete dem gesamten Biersortiment einen Markenrelaunch. In Zusammenarbeit mit dem Glasspezialisten Systempack Manufaktur, München, führte die Glaabsbräu in Rekordzeit neue Gebinde und Kästen ein und verpasste ihren Bieren damit ein komplettes Facelifting.