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Sudhaus

Bei der Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung (KWKK) handelt es sich um eine gleichermaßen aktuelle wie innovative Technologie, die für Brauereien unter bestimmten Voraussetzungen hochinteressant sein kann. Als Erweiterung der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) besteht hier die Möglichkeit, mit kostengünstiger Abwärme über einen thermisch angetriebenen Verdichter Kälte zu erzeugen und somit die Laufzeit bzw. den Stromverbrauch der klassischen Kompressionskältemaschinen deutlich zu reduzieren.

Seit Februar 2018 läuft die Kühlung der Privatbrauerei Hoepfner in Karlsruhe mit einer neuen Kälteanlage von Trane Roggenkamp. Damit sichert sich die Brauerei Vorteile in Sachen Hygiene, Wasserverbrauch und Kältemittel-Konformität. Die ehemalige Kälteanlage der Brauerei mit Ammoniaktechnik wurde im laufenden Betrieb gegen eine moderne Schraubenkältemaschine ersetzt. Mit überfluteter Verdampfung und frequenzgeregelten Verdichtern ist diese auf dem neuesten Stand der Technik.


Die Cervejaria Leuven in Piracicaba, Brasilien, produziert aktuell 250 hl Craft Bier pro Monat und möchte die Produktion aufgrund der wachsenden Nachfrage nach Craft Bieren in Brasilien auf 500 hl pro Monat verdoppeln.


Die Ziemann Holvrieka GmbH aus Ludwigsburg hat mit Nessie und dem Omnium Sudverfahren auf der drinktec 2017 eine Weltpremiere gefeiert. Nun wird das Verfahren erstmalig in einem Sudhausneubau umgesetzt. Die Vorreiterrolle übernimmt die mittelständische Schlossbrauerei Reckendorf in Franken, wie seitens Ziemann Holvrieka Anfang April gemeldet wurde.


Ursprünglich wurden Saison-Biere in Wallonien, genauer gesagt im Hennegau in Belgien, hergestellt und dienten den Saison-Arbeitern, also den Erntehelfern, als Nahrungsgrundlage sowie als keimfreies und damit gesundheitlich unbedenkliches Getränk während der heißen Sommer- bzw. Erntezeit. Die Biere wurden im Winter eingebraut und reiften bis in den Sommer aus, bis sie trinkfertig waren.


Im ersten Teil des Artikels (BRAUWELT Nr. 14, 2018, S. 387-390) wurde die Frage diskutiert, welche Art der Prozessgestaltung für einen Brauereibetrieb die geeignetste ist. Als Fazit wurden klare Vorteile zugunsten des Batchprozesses im Vergleich mit kontinuierlichen Konzepten gefunden. Brewnomic basiert also auf einem Batchprozess, der nun in Auslegung und Umsetzung verbessert werden soll. Das Ziel ist, ein energieautarkes und CO2-neutrales Konzept zu entwickeln, welches möglichst keine Kompromisse auf der technologischen Seite erfordert. In diesem Teil wird der bei Brewnomic vorhandene Energiebedarf beschrieben und ob es gelingt, diesen über die Verwertung der Reststoffe zu decken.


Komplex gewebte Filtertücher sind derzeit meist nur mit aufwändigen Reinigungsprozessen und unter Einsatz von chemischen Hilfsmitteln zu säubern. Hauptaspekt bei der Reinigung ist die Überwindung der Haftkräfte zwischen der Kontamination und dem Filtermedium.


Der moderne Brauer ist im gleichen Maße traditionsbewusst wie auch offen für neue Prozesse und Verfahren, welche eine Verbesserung der Qualität seines geliebten Bieres oder eine Reduzierung der Herstellkosten mit sich bringen. Veränderungen werden deshalb genauestens hinterfragt, bevor man sich entscheidet, neue Wege zu gehen. Aber wohin geht der Weg des Brauprozesses? Bleibt er ein klassischer Batchprozess oder werden kontinuierliche Methoden Einzug in die Braustätten halten? Um diese Entscheidung treffen zu können, muss eine Reihe von Aspekten betrachtet werden, welche das Aufgabenfeld und die Handlungsmöglichkeiten des Braumeisters betreffen.


Die Aromastabilität hängt von sehr vielen Faktoren ab. Diese stehen oft in kausalem Zusammenhang und haben zusätzlich direkten wie indirekten Einfluss auf die anderen Merkmale des Bieres. Wesentlich ist dabei der Einfluss der Sudhausarbeit auf die Ausbildung von Vorläufersubstanzen.


Was ist eigentlich Brennwerttechnik?


Es gibt verschiedene Gründe, sich einmal mit nur einem einzigen historischen Bierstil, dem Danziger Jopenbier, ausführlich zu befassen. Zum einen war es ein derart ungewöhnliches Bier, von dem die meisten sicher noch nie gehört haben, mit Details in der Herstellung, für die der Begriff Exzentrik glatt untertrieben wäre. Und eben diese exzentrischen Parameter machen es andererseits praktisch unmöglich, dass das Danziger Jopenbier jemals wieder zum Leben erweckt werden kann. Zumindest nicht im Rahmen der deutschen oder EU-Lebensmittelgesetze.


Fertig mit dem Studium und schon ein eigenes Unternehmen gegründet – ganz bodenständig und ohne Fremdfinanzierung oder Crowd-Funding? Dass das geht, diesen Beweis wollen Marco Messina und Nikolas Spaderna mit ihrem eigenen Planungs-, Beratungs- und Ingenieurbüro mit dem Namen Brewgreen Engineering antreten. BRAUWELT-Redakteur Christoph Habel hat sich mit den beiden Jung-Geschäftsführern unterhalten.


Nach der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) müssen „Arbeitsmittel“ ab einer bestimmten Größe und einem maximal zulässigen Betriebsdruck regelmäßig durch zugelassene Überwachungsstellen oder durch befähigte Personen geprüft werden. Dies betrifft im Getränkebetrieb z. B. einen Druck­tank für Bier, den Pufferbehälter für Druckluft, den Dampfkessel und teilweise auch Rohrleitungen. Welche Vorberei­tungsarbeiten sind nun für den Betreiber einer berwachungsbedürftigen Anlage notwendig, wenn eine wiederkehrende Prüfung durch die zugelassenen Überwachungsstellen (ZÜS) ansteht?


Am 29. September 2018 geht die Deutsche Meisterschaft der Hobbybrauer in die nächste Runde. Nach der Erstveranstaltung im Juli 2017 treffen sich im Spätsommer wieder Bierexperten, kreative Brauer und Neugierige im Störtebeker Brauquartier und küren den neuen Deutschen Meister unter den Hobbybrauern.


Die Bayerische Staatsbrauerei Weihenstephan und der US-Craft-Bier-Pionier Sierra Nevada Brewing Company aus Chico, Kalifornien, bringen ein gemeinsam gebrautes Bier auf den Markt. Im Rahmen einer Veranstaltung im Brauereimuseum Weihenstephan wurde das Braupakt getaufte Bier nationalen und internationalen Journalisten vorgestellt.


Der 11. Workshop für innovative Biere der Bier-Quer-Denker behandelt die Themen „Hefetechnologie – viel Potential für Biervielfalt und Qualität“ sowie „Bierquerdenker überall“ – erfolgreiche Brauereikonzepte und Biere aus fünf Ländern werden vorgestellt.


Jeden Freitagnachmittag lädt die Brauerei Egger zum traditionellen Biertrinken an der Rampe – dem sogenannten Zwickeln – ein. Produziert werden die Biere der Brauerei Egger gleich im Gebäude neben der Rampe. 2016 modernisierte die Brauerei Egger einen Teil des Trockenprozesses ihrer Anlage. Highlights sind die neue Konditionierung sowie eine Vierwalzenmühle, nach der das Schrot direkt – ohne Schrotbehälter – in die Maischepfanne eingemaischt wird. Wichtigste Vorteile sind eine erhöhte Ausbeute und ein nachhaltiger Schrotprozess mit Energie- und Malzeinsparungen.