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Rohstoffe

Die Bierfarbe ist Teil des Genusses – die sollte passen (Foto: Manfred Richter auf Pixabay).

Bierfarbwerte im Vergleich | Dieser Beitrag ist der letzte Teil einer dreiteiligen Artikelserie über Bierfarben. Teil 1 [1] untersuchte die historische Entwicklung der Bierfarbenmessung. Teil 2 [2] skizzierte die Logik hinter fünf populären Formeln der Farbberechnung, die weltweit bei der Rezeptgestaltung eingesetzt werden. Teil 3 analysiert nun drei speziell für diese Studie gebraute Biere und bewertet die Präzision der vorgestellten Formeln. Die vorab berechneten Farbwerte werden mit den Echtwerten aus Labor-Farbmessungen verglichen.

Hopfengabe | Zum Verhalten von Hopfenbitterstoffen in der Bieralterung und möglichen sensorischen Auswirkungen gibt es bereits einige Untersuchungen; ein Überblick dazu findet sich in „Hopfen – Vom Anbau bis zum Bier“ [1]. Keine der Studien stellte sich bisher die Frage, ob sich die Veränderungen der Bitterstoffe bei ausschließlich heiß gehopften Bieren von denen hopfengestopfter Biere unterscheiden. Deshalb wurde ein untergäriges Versuchsbier spät gehopft und ein Teil zusätzlich hopfengestopft; die Biere wurden gezielt gealtert und analysiert.


Hopfenextraktion | Neben Pellets und CO2-Extrakten ist der Gesamtharz-Extrakt (früher Ethanol-Extrakt) ein seit Jahrzehnten bewährtes Hopfenprodukt zur Herstellung von Bier. In diesem zweiteiligen Beitrag werden seine Eigenschaften unter Berücksichtigung aktueller Forschungsergebnisse in alphabetischer Reihenfolge vorgestellt.


Hopfen-Aktivist | Otmar Weingarten ist seit 30 Jahren im Hopfen unterwegs – regional, national, weltweit. Er ist Geschäfts­führer des Hopfenpflanzerverbandes Hallertau e.V. und des Ver­bandes Deutscher Hopfenpflanzer e.V. sowie gleichzeitig Schrift­leiter der Hopfen-Rundschau und der Hopfen-Rundschau Inter­national. Jetzt nähert sich der Zeitpunkt für den Wechsel in den Ruhestand. Wirklich? Die BRAUWELT sprach mit ihm über Vergangenes und Zukünftiges.


Lahnsteiner Brauerei | Den Tag des Bieres am 23. April kennt in Deutschland wohl jeder Brauer. Aber kennen Sie auch den International Gruitday am 1. Februar? Dieser Tag feiert das Grutbier, ein Kräuterbier nach mittelalterlichem Vorbild.


Gleichungen für Bierfarben | Dieser Beitrag ist der zweite Teil einer dreiteiligen Artikelserie über die Herausforderung, Bierfarben sowohl zum Zeitpunkt der Rezeptgestaltung als auch im fertigen Bier exakt zu quantifizieren. Er untersucht die Unterschiede zwischen den Formeln, die heutzutage bei der Rezeptformulierung zur Berechnung der Bierfarbe international zum Einsatz kommen.


Braugerstenreport | Die Fläche für Sommergerste in Europa wird für 2021 kleiner als im vergangenen Jahr geschätzt. Besonders in wichtigen Anbauländern wurde sie teilweise deutlich reduziert. Damit ist nach dem Ausnahmejahr 2020 wieder von einem „normalen“ Anbau auszugehen.


Im Rahmen dieser Masterarbeit wurde der Einfluss verschiedener Niveaus an reaktiven N-Komponenten, eingestellt über die Malzmodifikation (gemessen am Merkmal löslicher N), auf das Bildungs- und Freisetzungspotential von Alterungskomponenten an hellen Vollbieren untersucht.


Braugersten-Gemeinschaft | Die Aussaat der Sommergerste in Deutschland ist 2021 Ende April nahezu abgeschlossen. Auf der Grundlage von Saatgutverkäufen und ersten Schätzungen in den Landesförderverbänden für Braugerste in Deutschland erwartet die Braugersten-Gemeinschaft eine Sommergerstenfläche von rund 346 000 ha, was einem weiteren Rückgang (–4,6 %) gegenüber dem Vorjahr entspricht.


Bieralterung | Im Rahmen des Mälzungsprozesses wird durch die gezielte Anpassung der Keimungsparameter (technologische Faktoren) die Lösung des Malzes beeinflusst. Das Niveau der während der Mälzung entstandenen Precursoren im Malz leistet einen wesentlichen Beitrag zur Bieralterung. Dieser Beitrag zeigt insbesondere das entstehende Precursorpotential aus dem nicht-enzymatischen Polysaccharidabbau auf.


Verarbeitungsqualität | Damit der Züchtungsfortschritt mit qualitativ hochwertigen und ertragreichen Sorten möglichst zeitnah in der Anbaupraxis umgesetzt werden kann, ist es Intention des Berliner Programms, neue Qualitätsbraugersten möglichst schnell bezüglich ihrer Verarbeitungsqualität zu bewerten und die Daten der Verarbeitungskette zur Verfügung zu stellen.