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Rohstoffe

Der gesamte Malzbedarf der deutschen Brauereien belief sich im Sudjahr 1990/91 auf 2,072 Mio t. -- Nach einer Mitteilung des Deutschen Brauer-Bundes wurden davon 0,499 Mio t eingeführt. Davon kamen allein 265 600 t aus Frankreich. Importmalz konnte seinen Anteil damit auf fast 25% anheben, bedingt durch den erhöhten Malzverbrauch bei einem Bierausstoß von 118,5 Mio hl.

Die Erstattung für den Malzexport nach Drittländern wurde von der EG-Kommission -- mit Wirkung vom 13. 9. 1991 für ungeröstetes Gerstenmalz auf 112 ECU/t und für geröstetes Gerstenmalz auf 130 ECU/t festgesetzt. Am 30. 9. 1991 buchten die malzexportierenden Mälzereien in der EG Lizenzen für den Export von ca. 300 000 t Malz.


In Australien wurden 1991 2675 t Hopfen geerntet. -- Nach dem Hopfenbericht 90/91 der Fa. Joh. Barth & Sohn, Nbg., entsprach dieses vorläufige Ernteergbenis den Schätzungen. Im Anbaugebiet Tasmanien wurden auf 817 ha 1995 t Hopfen geerntet, in Victoria auf 308 ha 680 t.


Keine Rekordernte, aber Spitzenqualität -- In allen sieben Anbaugebieten der Bundesrepublik ist die diesjährige Hopfenernte abgeschlossen. Grundlage für Georg Seebacher, Vorsitzender des Verbandes der deutschen Hopfenpflanzer, erste Tendenzen und mögliche Preisentwicklungen bei der Pressekonferenz zur Hopfenernte anzusprechen. Die erwartete Erntemenge wird mit 688 995 Ztr um 42% deutlich über dem Vorjahresertrag von 552 436 Ztr liegen, doch dies ist noch lange kein Grund zur Freude, denn 1990 war ein überaus schlechtes Erntejahr und lag um 38,7% niedriger als 1989. So ergibt sich 1991 gegenüber der relevanten Hopfenernte von vor zwei Jahren lediglich eine Steigerung von 4,5%, und diese Relation muß man einfach sehen. Auch die Welthopfenernte sei mit 2,4 Mio Ztr keine übergroße.


Kunststoff-Folien zur Verpackung von Hopfenpellets. Gegenwart und Zukunft -- Das allgemein steigende Umweltbewußtsein, die knapper werdenden Deponien, die Abneigung großer Bevölkerungsteile gegen Müllverbrennungsanlagen sowie die angelaufenen gesetzgeberischen Maßnahmen zur Abfallvermeidung führen zu kritischen Fragen bezüglich der Verpackung und Verpackungsfolien. Ausgehend von den Maßnahmen des Gesetzgebers zur Abfallvermeidung sowie der Aufgabenstellung zur Verpackung von Hopfenpellets werden einige Neuentwicklungen am Kunststoff-Foliensektor dargestellt und kritisch bewertet.


EBC-Gersten- und Malzgruppe -- Nach einer Pressenachricht von Dr. F. Weilemann, CH, Mitglied der EBC-Gersten- und Malzgruppe, Untergruppe Gersenversuche, wurden 1990 an über 44 verschiedenen Orten in 16 Ländern Europas 63 Anbauversuche mit Winter- und Sommergerstensorten durchgeführt. Die agronomischen wie auch die mälzerei- und brautechnologischen Eigenschafen der geprüften Sorten sind im soeben erschienenen Report on Field Trials 1990, Volume 41, zusammengefaßt. Dieser Report enthält lt. Dr. Weilemann wertvolle Angaben in Hinblick auf die an den einzelnen Anbauorten in den verschiedenen Regionen in Nord- , West-, Zentral- und Südeuropa erreichten Qualitätsmerkmale. Ergänzt wird das Zahlenmaterial duch Angaben über den Im- und Export von Malz in den europäischen Ländern.O. Die 6..


Bayerische Gerstenernte 1991. Kornertrag und Kornqualität der Wintergerste -- Die Wintergerstenernte 1991 in Bayern erfüllte mit 59,2 dt/ha die Erwartungen der Landwirte trotz einer Anbaureduzierung um 10 500 ha. Die Erntemenge von 1,5 Mio t entspricht dem letzten fünfjährigen Durchschnitt und stellt die Futterversorgung der Betriebe für das kommende Jahr sicher. Der folgende Beitrag gibt Auskunft über die Qualität der Wintergerste in Bayern aus der Ernte 1991.


Alphasäuren-Bilanz -- An der Welthopfenernte 1990 war die Sortengruppe A (Saaz, Tettnang, Spalt) mit 6% bzw. 13 322 t (- 23%) beteiligt und lieferte 414 t Alpha-Säure (-12%). Die Sortengruppe B (Hallertauer, Hersbrucker, Hüller, Perle, Golding, Fuggle, Cascade) brachten es auf 29 732 t (- 1%) bzw. 1527 t Alpha-Säure (+ 12%). Die Sortengruppe C (Hopfen ohne Weltmarktgeltung) kamen auf 35 784 t (20%) bzw. auf 1932 t Alpha-Säure (+ 20%) und die Sortengruppe D (Northern Brewer, Brewers Gold, Cluster, Bullion, Pride of Ringwood, Hochalphahopfen der USA und Englands) auf 35 578 t (- 14%) bzw. 2991 t Alpha-Säure (- 11,3%). Insgesamt betrug die Welthopfenernte 1990 114 416 t (- 3,5%) bzw. 6864 t Alpha-Säure (- 6%). Nach dem Hopfenbericht 1990/91 der Fa. Joh..


Positive Perspektiven für die Braugerste -- Positive Perspektiven für den Brauergerstenanbau in Deutschland sah Prof. Dr. R. Schildbach, Leiter des Forschungsinstitutes für Rohstoffe der Versuchs- und Lehranstalt für Brauerei in Berlin, VLB, in seinem Vortrag anläßlich des 20. Internationalen Braugerstenseminares am 9. Oktober in Berlin. Dabei hat vor allem die ostdeutsche Landwirtschaft die Marktchancen für die Braugerste erkannt. Die guten Chancen für deutsche Braugerste gelten unter der Vorausetzung, daß die Qualität aus der nationalen Erzeugung gegenüber derjenigen aus den EG-Nachbarländern konkurrenzfähig ist. Die Gegebenheiten dafür sind lt. Prof. Schildbach günstig. Die neuen Braugerstensorten, insbesondere auch aus den neuen Bundesländern (s.a. Brauwelt, Nr. 43, 1991, S. Prof.B.B..


Weltweiter Hopfenüberschuß -- Nach dem jetzt erschienenem Bericht der Fa. Simon H. Steiner Hopfen GmbH, Laupheim, wird die Welthopfenmenge 1991 etwa 2,489 Mio Ztr (+ 9,1%) betragen. Das entspricht 8,338 Mio kg Alphasäuren (+ 20,6%) . Geht man für 1992 von einer Weltbierproduktion von 1,182 Mrd hl (+ 1,5%) aus, dann errechnet sich bei einem durchschnittlichen Alphasäureneinsatz von 6,8 g/hl und einem durchschnittlichen Alphasäurengehalt des Hopfens von 6,7% ein weltweiter Bedarf an Alphasäuren von 8,038 Mio kg und damit ein Überschuß von etwa 100 000 Ztr Hopfen. Aufgrund dieser Daten geht das Unternehmen davon aus, daß die Hopfenvorräte, die in den letzten Jahren abgebaut wurden, wieder leicht ansteigen. Weltweit wurden 1991 auf ca. 95 000 ha Hopfen angebaut. In den USA werden auf ca..


Die Qualität der 1991er Braugerste ist insgesamt gut, aber regional unterschiedlich, mit deutlichem Nord-Süd-Gefälle. - - Der Eiweißgehalt dürfte im Durchschnitt bei 11% liegen. Eher enttäuschende Ergebnisse werden aus den ostdeutschen Anbauregionen gemeldet. Aufgrund der hohen vorvertraglichen Deckung zu Preisen von 44 - 45 DM/dt gibt es bei Preisforderungen von 40 - 41 DM/dt z. Zt. keine Umsätze. In der EG kann mit einer guten bis befriedigenden Braugerstenernte gerechnet werden. Vor allem durch eine gute Braugerstenernte in Dänemark kann der Bedarf voll gedeckt werden.