Reinigung/Desinfektion
Vermischungssichere Ventile sind im Bereich der hygienischen Flüssigkeitsführung von großer Bedeutung, denn mit ihnen können sowohl zwei verschiedene Flüssigkeiten voneinander getrennt, als auch Kontamination durch nicht hygienische Flüssigkeiten aus anderen Systemen vermieden werden.
In der modernen Verfahrenstechnik sind verschiedene Möglichkeiten zur Herstellung vermischungssicherer Anlagenlösungen bekannt. Eine besteht in der Nutzung von Panelen mit Koppelbohrungen (s. Abb. 1).
Eine entfernte Bedienung dieser Panele ist nicht möglich. Der einwandfreie Ablauf des Produktionsprozesses hängt folglich vom Bediener des Systems ab, der die Panele so einsetzen muss, dass das Verfahren vermischungsfrei bleibt. Abb. 2). Folglich werden drei Regeleinheiten und Verschlusskappen benötigt..
Reinigung/Desinfektion
Ziel und Zweck des Infektionsschutzgesetzes ist es, den Schutz der Bevölkerung vor Infektionskrankheiten zu verbessern. Ferner geht es um die allgemeinen Bestimmungen der gesundheitlichen Anforderungen an das Personal beim Umgang mit Lebensmitteln. Diesem Zweck dient auch die Lebensmittelhygiene-verordnung.
Hygiene- und Infektionsschutz in der Brau- und Getränkewirtschaft basieren auf dem Infektionsschutzgesetz (1) und der Hygieneverordnung (2). Dabei hat das Infektionsschutzgesetz am 1. Januar 2001 das bis dahin geltende Bundesseuchengesetz abgelöst. Ziel und Zweck des Infektionsschutzgesetzes ist es, den Schutz der Bevölkerung vor Infektionskrankheiten zu verbessern. Diesem Zweck dient auch die Lebensmittelhygieneverordnung.
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Reinigung/Desinfektion
Der 9. Dresdner Brauertag am 19. 4. 2002 hatte die Flaschenreinigung zu einem Schwerpunkt der Tagung gewählt und mehrere Referenten behandelten aus ihrer Sicht dieses Thema. Dr.-Ing. Hartmut Evers, Leiter des Maschinentechnischen Abteilung der VLB, betrachtete den mechanischen und hygienischen Aspekt der Flaschenreinigung, während im Anschluss Dr. Alfons Ahrens, Leiter der Wassertechnischen Abteilung der VLB, über Untersuchungen zum Wasser- und Laugenrecycling informierte. Dipl.-Bw. Hans-Peter Jungmann, Korn Wassertechnik GmbH, Hamburg, sprach im diesem Tagungskomplex über die Reduzierung des Chemikalieneinsatzes bei der Flaschenreinigung.
Reinigung heißt im Falle der überwiegend eingesetzten Mehrwegflaschen in der Getränkeindustrie, ihre Verwendungsfähigkeit wieder herzustellen, d.h..
Reinigung/Desinfektion
Gute hygienische Bedingungen an den Abfüllanlagen sind bei der Abfüllung von Bier eine Grundvoraussetzung, insbeson-
dere dann, wenn keine anschließende thermische Behandlung des abgefüllten Bieres durch Pasteurisation stattfindet. Besonders anfällig gegenüber Sekundärinfektionen während der Abfüllung sind alkoholfreie und alkoholreduzierte Biere.
In der Bitburger Brauerei wird ein kontinuierliches Monitoring des Hygienezustandes der einzelnen Abfüllanlagen durchgeführt, erläuterte Dr.-Ing. Frank-Jürgen Methner von der Bitburger Brauerei Th. Simon GmbH anlässlich der 89. Brau- und maschinentechnischen Arbeitstagung der VLB in Dortmund. Die neueste Anlage ist erst seit Ende 2001 in Betrieb und vom hygienischen Aspekt her optimiert.
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Reinigung/Desinfektion
Im Rahmen des Forenprogramms der drinktec-interbrau 2001 in München berichtete Jutta Kantelberg, Dilly und Kantelberg, über systematisches Hygienemanagement im Produktionsprozess.
Eine unübersichtliche Vielzahl von unterschiedlichsten lebensmittelhygienischen Regelungen und Gesetzen gilt es derzeit zu berücksichtigen, wenn ein Unternehmen ein sicheres Hygienemanagement betreiben will.
Um eine höhere Transparenz und aufeinander abgestimmte Forderungen im Bereich der Lebensmittelhygiene zu erhalten, arbeitet die europäische Kommission derzeit an der Neugestaltung dieses umfangreichen Komplexes. Dabei werden die seit 64 veröffentlichten 17 Vorschriften im Bereich der Lebensmittelhygiene zusammengefasst und konsolidiert. 93/43/EWG als auch die vertikalen Hygienevorschriften..
Reinigung/Desinfektion
Das Phänomen der Bildung von Grauschleiern an gereinigten Flaschen ist seit langem bekannt; eine Ursachenforschung liegt jedoch nicht vor, da die Faktoren zur Auslösung dieses Effektes sehr vielschichtig sind. Schwerpunktmäßig sollte daher abgeklärt werden, wo ursächlich die Gründe für das Auftreten von grauen Belägen an und in den Flaschen herrühren und Lösungen gefunden werden.
Reinigung/Desinfektion
Domdeckel sind in der Getränkeindustrie als Träger der Sicherheits- und CIP-Armaturen als Stand der Technik anzusehen. Um die heutigen Hygiene-Anforderungen zu erfüllen, werden von der Nocado-Armaturenfabrik, Ostgroßefehn, alle Domdeckel mit den aseptischen Vollhub-Sicherheitsventilen, hängendem Vakuumventil und dem neuen aseptischen Gas-CIP-Ventil ausgerüstet. Die Reinigung aller Ventile erfolgt automatisch mit jeder Tankreinigung. Auf Wunsch werden alle erforderlichen Ventile mit Sitzanlüftung und Ventilstellungsmeldung geliefert. Zur Steuerung des Tankdrucks wird das System mit dem aseptischen Membran-Druckhalteventil ausgerüstet. Diese Ventilreihe gewährleistet den Betrieb des Tanksystems bei nahezu konstantem Gasraumdruck über dem Produkt.
Reinigung/Desinfektion
Im Rahmen des Forenprogramms der drinktec-interbrau 2001 berichtete Anthony Dworetsky vom Cadbury Schweppes Global Technology Center über die Planung von Hygieneverfahren bei der Getränkeabfüllung.
Die Planung von Hygieneverfahren zum Einsatz bei verschiedenen Getränketypen kann in der Praxis sehr verwirrend sein. Es ist keine leichte Aufgabe, hier eine Entscheidung zu treffen, da zahlreiche Reinigungs- und Desinfektionsmittel berücksichtigt werden müssen. Einerseits müssen die Hygieneverfahren und Chemikalien, die dazu ausgewählt werden, kostengünstig sein. Andererseits müssen sie zur übrigen Ausstattung passen, bedienerfreundlich, verfügbar, gesetzlich zugelassen und vor allem effektiv in ihrer Wirkung gegen die spezifische Verschmutzung und Mikroorganismen im Betrieb sein.
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Reinigung/Desinfektion
In ihrem Status-Seminar, abgehalten am 9. November in der Deutschen Umweltstiftung in Osnabrück, berichteten Projektteilnehmer über die neuesten Forschungsergebnisse des Verbundprojekts "Entwicklung innovativer Strategien zur effizienten und umweltschonenden Bekämpfung von Biofilmen in der Lebensmittelindustrie am Beispiel der Bierabfüllung". Prof. Karl-Heinz Altendorf, Uni Osnabrück, stellte dieses von der Deutschen Umweltstiftung geförderte Projekt vor. Partner sind dabei die Universitäten Osnabrück und Duisburg und die Privatbrauerei A. Rolinck GmbH & Co., Steinfurth, und Bitburger Brauerei Th. Simon GmbH, Bitburg. Als Erfolgskontrolle soll die Senkung des Energieaufwandes bzw. des Einsatzes von Hilfsstoffen durch eine projektbegleitende Bilanz überprüft werden..