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Für die Schweiz prognostiziert GfK GeoMarketing im Jahr 2011 eine verfügbare Kaufkraft von 32 086 EUR je Einwohner. Den Österreichern stehen pro Kopf im Schnitt 20 200 EUR pro Jahr für Konsum, Miete oder Lebenshaltungskosten zur Verfügung. Damit liegen die Österreicher und die Schweizer vor den Deutschen: Für den durchschnittlichen Bundesbürger wird 2011 eine Kaufkraft von 19 684 EUR erwartet.

Für Biermischgetränke gib es nach der offiziellen Statistik im Jahr 2010 einen Absatzrückgang um 2,7 Prozent. In der Biersteuerstatistik fehlen circa zehn bis 15 Prozent. Lesen Sie hier, was die Betrachtung der Zahlen durch BRAUWELT-Autor Dr. K. Kelch ergab.

Im ersten Quartal 2011 konnte die Mehrzahl der 58 sächsischen Brauereien einen Absatzzuwachs von rund fünf Prozent verbuchen. Der Gesamtbierabsatz in Sachsen stieg per Februar 2011 um 6,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr (Bundesdurchschnittt: +3,0 %). Für März wird mit einem Plus von fünf Prozent gerechnet. Im Jahr 2010 wurden in Sachsen 8,2 Millionen Hektoliter und damit 5,5 Prozent weniger als 2009 konsumiert.

Der Appell des Bundesverbandes des Deutschen Getränkefachgroßhandels [EV] (BV GFGH) nach starken Getränkemarken mit entsprechenden Ertragsmöglichkeiten für alle Marktbeteiligten stieß bisher auf keinerlei Resonanz. „Überschritt der Promotionsanteil namhafter Biermarken bereits Mitte 2010 die 60-Prozent-Schwelle, konnten wir im Dezember vereinzelt beobachten, wie der Angebotsanteil der im Fernsehen beworbenen Biere sogar über 70 Prozent stieg, die in der Aktion unter zehn EUR verkauft wurden“, schildert Günther Guder, geschäftsführender Vorstand des Bundesverbandes, die anhaltende negative Entwicklung beim Ertrag seiner Mitglieder. Der Umsatz der 680 Mitgliedsunternehmen des Bundesverbandes erholte sich 2010 gegenüber dem Vorjahr um plus 1,01 Prozent (2009: –0,76 %) auf 17,94 Mrd EUR (2009: 17,76). Die Mitglieder meldeten jedoch nach wie vor einen durchschnittlichen Ertragsrückgang von 2,58 Prozent (2009: –3,03 %). Bei einer Gesamtbetrachtung aller rund 3200 GFGH-Unternehmen ging das Statistische Bundesamt 2010 von einem preisbereinigten Minus von 6,48 Prozent aus.

Die Entwicklung der Brauereien mit einem Export von über 20 000 hl und die Bedeutung der einzelnen Absatzländer über 10 000 hl werden im folgenden Beitrag näher betrachtet (Stand: April 2011).

Die nachfolgende Übersicht über die Entwicklung der 26 größten Weißbiermarken (über 40.000 hl) für das Jahr 2010 im Vergleich zum Vorjahr zeigt erstmals einen Absatzrückgang (Tab. 1). Ein Grund hierfür ist möglicherweise der durchwachsene Sommer 2010. Auch nach den Nielsen-Handelsdaten beläuft sich der Absatzrückgang für das Jahr 2010 auf circa 1,7 Prozent.

Aufgrund des Biersteuergesetzes sind Biere mit einem Alkoholgehalt von 0,5 Vol.-% oder weniger (alkoholfreies Bier und Malztrunk) nicht mehr Steuergegenstand und daher nicht mehr in der Biersteuerstatistik erfasst. Der Deutsche Brauer-Bund veröffentlicht seit zwei Jahren auch für seine Verbandsmitglieder keine alkoholfreien Bier- und Malzdaten für die einzelnen Bundesländer mehr, da große Brauereien aus dem Brauerbund ausgetreten sind. Der jährlichen Absatzabfrage von Getränke-Info folgen dankenswerterweise fast alle Brauereien mit einem Ausstoß von über 75 000 hl. Mit den Landesverbänden wurden die für die kleineren Brauereien in der Ländertabelle veröffentlichten Daten abgestimmt.

Vielleicht waren Sie ja einer der 250 BRAUWELT-Leser, die im Dezember 2010 von TNS Emnid angerufen wurden und die sich die Zeit nahmen, über sich als Leser und ihre Einstellung zu unserer BRAUWELT ausführlich Auskunft zu geben? Wenn ja, dann herzlichen Dank für Ihre Geduld und Zeit. Wir wissen, beides ist häufig ein knappes Gut. Aber auch Sie holen sich vielleicht manchmal das Feedback Ihrer Kunden, um Ihre Produkte und Ihre Arbeit genau einschätzen zu können. Sicher ist, nur der objektive Blick von außen lässt eine echte Beurteilung zu. Und die braucht man, um die eigene Position bestimmen zu können und aussagekräftige Grundlagen für notwendige Veränderungen zu schaffen.

Der saisonbereinigte und geglättete ifo-Geschäftsklimaindex, Indikator für die konjunkturelle Entwicklung, verbesserte sich im ersten Quartal 2011 gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Betrug er im vierten Quartal 2010 noch –8,23 Indexpunkte, so bildete er sich im Berichtsquartal auf einen Indexstand von –6,77 Punkten zurück. Das Geschäftsklima ist damit aber immer noch – wenn auch auf dem Weg der Besserung – konjunkturell leicht unterkühlt. Die aktuelle Geschäftslage der Brauereien wurde nahezu durchweg als befriedigend bezeichnet. Die teilweisen Produktionsrückgänge von Januar und Februar infolge eines geringeren Auftragseingangs kamen im März zum Stillstand. Auch für die nächsten drei Monate werden keine nennenswerten Änderungen des Ausstoßes erwartet. Per saldo ein Fünftel der befragten Brauereien hatte zuletzt überhöhte Fertigwarenbestände. Vereinzelt erhöhten sich die Auftragseingänge. Die Auftragsbestände waren gegen Quartalsende nahezu unverändert, knapp ein Viertel der Brauereien hielt seine Auftragspolster für zu knapp. Sprachen im Januar noch 17 Prozent der Firmen von Preissenkungen, so waren es zuletzt nur mehr sieben Prozent. In den nächsten drei Monaten sind nach Meinung der Testteilnehmer keine Preisveränderungen in Sicht. Die Geschäftserwartungen der Brauereien sind zum weitaus überwiegenden Teil auf einen gleichbleibenden Geschäftsverlauf in den nächsten sechs Monaten gerichtet, per Saldo 16 Prozent der befragten Unternehmen rechnen aber mit einer Geschäftsabschwächung.

Laut neuer Prognose des GfK GeoMarketing zu den regionalen Einzelhandelsumsätzen ist im Jahr 2011 ein Anstieg von zwei Prozent zu erwarten. Insbesondere die Mittelzentren

Um den regional sehr unterschiedlichen Konsumgewohnheiten Rechnung zu tragen (z. B. hoher Weizenbierkonsum in Süddeutschland, Dominanz von Pils in den restlichen Landesteilen), erfolgt die Betrachtung des Bierkonsums im Vergleich der Jahre 2001 und 2010 in der Bundesrepublik Deutschland regionsbezogen. Auch die regional sehr abweichenden Absatz- und Wettbewerbsverhältnisse rechtfertigen eine solche differenzierte Betrachtung. Einbezogen wurden die 56 größten Biermarken mit einem Ausstoß von über 300 000 hl.

Aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes zum steuerpflichtigen Bierabsatz nach Bundesländern.

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