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Getränke Kreiner, Hattersheim, schloss sich der NGV Getränke-Gruppe an. Der GFGH beliefert über 1400 Kunden mit Schwerpunkt Gastronomie und Veranstaltungen mit rund 2000 Artikeln. Geschäftsführender Gesellschafter Achim Kreiner will mit der NGV wichtige Zusatzsortimente wie Kaffee/Heißgetränke, Wein und Hygiene aufbauen. Außerdem setzt er auf die margenstarken Eigen- und Exklusivmarken, den Know-how Transfer und die besseren Einkaufskonditionen.

Laut den aktuellen Erhebungen des Biermarkt-Spezialisten Plato Logic verlor der Biermarkt in Westeuropa 2009 einen Anteil von 2,5 Prozent. Ian Pressnell, Geschäftsführer bei Plato Logic, erklärt: „Fast alle Märkte hatten Einbußen in diesem schwierigen Jahr, bei den Gaststätten ging der Absatz um bis zu sechs Prozent zurück.“ Plato Logic fand zudem heraus, dass der Absatz im Premium-Biersegment sogar um über drei Prozent fiel. Nun hat Plato Logic eine neue Rangfolgeliste der Top-Marken in Westeuropa erstellt, bei der Heineken Platz 1 belegt, gefolgt von Carlsberg auf dem zweiten Rang. „Unsere Daten gehen bis in das Jahr 1988 zurück. Es ist für Carlsberg seitdem das erste Mal, dass sie den zweiten Platz belegen“, so Pressnell. 22 Jahre lang visierte Heineken die Spitzenposition bereits an.

Diese Marktbetrachtung widmet sich der Entwicklung der Brauereien mit einem Export von über 25 000 hl und der Bedeutung der einzelnen Absatzländer über 10 000 hl. Danach mussten die deutschen Brauereien einen erheblichen Rückgang im Export hinnehmen.

Um den regional sehr unterschiedlichen Konsumgewohnheiten Rechnung zu tragen (z. B. hoher Weizenbierkonsum in Süddeutschland, Pils dominierend in den restlichen Landesteilen), erfolgt die Betrachtung des Bierkonsums 2009 im Vergleich zu 2008 in der Bundesrepublik Deutschland regionsbezogen. Auch die regional sehr abweichenden Absatz- und Wettbewerbsverhältnisse rechtfertigen eine solche differenzierte Betrachtung.

2008 wurden weltweit mehr als 1,8 Mrd hl Bier gebraut, das sind fast 30 Mio mehr als 2007. Mit mehr als 410 Mio hl ist China die unangefochtene Nummer 1. Deutschland liegt hinter den USA, Russland und Brasilien auf Platz 5. Das geht aus dem Barth-Bericht Hopfen 2008/2009 der Barth-Haas-Gruppe hervor (Tab. 1). Der Marktanteil der Top-40-Länder lag 2008 bei 92,5 Prozent (2007: 85,6%). Über die Details des Weltbiermarktes informiert Sie dieser Beitrag.

Die deutschen Mineralbrunnen haben 2009 den Absatz von Mineral- und Heilwasser sowie Erfrischungsgetränken auf Mineralwasserbasis gegenüber 2008 halten können. Dies geht aus den aktuellen Branchendaten 2009 hervor, die der Verband Deutscher Mineralbrunnen (VDM) anlässlich seiner Mitgliederversammlung in Berlin veröffentlichte. VDM-Geschäftsführer Wolfgang Stubbe bemerkte zu den neuen Zahlen: „Trotz Wirtschaftskrise und anderen Widrigkeiten kann die deutsche Brunnenbranche auf einen stabilen Absatz blicken. Dies zeigt die große Bedeutung, die Mineralbrunnengetränke bei den Verbrauchern haben. Bei gleichbleibenden Absatzzahlen ging aufgrund der Preisentwicklung allerdings der Umsatz der Branche um 4,4 Prozent auf 3,0 Mrd EUR zurück.“ 

Folgt man dem ifo-Geschäftsklimaindex, der die Urteile der Testfirmen zur aktuellen Geschäftslage und zu den Geschäftsaussichten für die nächsten sechs Monate zusammenfasst, so war das Geschäftsklima der Brauereien im ersten Quartal 2010 gegenüber dem vierten Quartal 2009 nahezu unverändert; marginal ist eine leichte Verbesserung zu erkennen. Die aktuelle Geschäftslage wurde von den befragten Brauereien zum weitaus überwiegenden Teil als befriedigend, im Januar noch vereinzelt als gut, im März aber vereinzelt als schlecht bezeichnet. Die Produktionstätigkeit war im März nur marginal rückläufig. Die Fertigwarenbestände waren zuletzt durchweg normal bzw. saisonüblich. Gegenüber dem Vormonat waren die Auftragseingänge im Januar unverändert, im Februar gab es bei nahezu drei Fünfteln der Brauer einen Auftragseinbruch. Auf die Höhe der Auftragsbestände hatte dies nur abgemildert Auswirkungen. Die Auftragspolster wurden zuletzt nur von wenigen Firmen als zu klein bezeichnet.

Für das Jahr 2009 wurde erstmals neben der Anzahl der jeweiligen Braustätten auch die Verteilung der Gesamtjahreserzeugung nach Größenklassen dargestellt. Hieraus ergibt sich eine anschauliche Darstellung der jeweiligen Marktanteile.

Nach einem relativ optimistischen Jahresabschluss sind die Einschätzungen zum Beginn des neuen Jahres im BBE-Einzelhandelsindex unter das Novemberniveau des Vorjahres zurückgefallen. Mit einem Wert von 88,7 wird der Novemberwert von 89,0 geringfügig unterschritten. Nach 5,1 Indexpluspunkten im Weihnachtsgeschäft verzeichnet der Gesamtindex nun ein Minus von 5,3 Punkten. Auffällig dabei ist, dass die gestiegenen Werte in den alten Bundesländern nun um fast den gleichen Wert (Dezember +8,6; Januar –8,9) wieder auf einen Indexwert von 89,8 zurückgehen und die gesunkenen Indexwerte in den neuen Ländern (Dezember –7,4 gegenüber Januar +7,0) nun wieder auf 84,7 steigen.

Nach Berechnungen von GfK GeoMarketing wird der Umsatz 2010 im stationären deutschen Einzelhandel im Vergleich zum Vorjahr leicht sinken und ein Volumen von 388,1 Mrd EUR erreichen. Die Studie „GfK POS Umsatz 2010“ prognostiziert die Umsätze am Ort des Verkaufs (Engl. = Point of Sale, POS) und ist in der Filialnetz- und Expansionsplanung sowie im Controlling eine wichtige Messgröße für Einzelhandels-Unternehmen.

Der Titel, den Klaus-Jürgen Philipp, Geschäftsführer im Hause Rabenhorst, für seinen erfrischenden Vortrag über die traditionsreiche Erfolgsmarke wählte, zog sich wie ein roter Faden durch den gesamten Kongress, der im Februar auf Schloss Bensberg bei Köln stattfand. Eine gelungene Veranstaltung unter der bewährten Regie der IIR Deutschland, an der rund 50 Teilnehmer aus dem AfG-Bereich teilnahmen.

Während die Inlandsabsätze 2009 bei den Brauereigruppen rückläufig waren, präsentierten sich die Exporte vereinzelt stärker. Der Gesamtbierabsatz der Brauereien in Deutschland ging von 2008 bis zum Jahr 2009 um 2,8 Prozent zurück, während der steuerpflichtige Absatz nur um 2,0 Prozent sank. Die Ausfuhr ging im gleichen Zeitraum von circa 15,210 Mio hl auf circa 13,511 Mio hl im Jahr 2009 zurück.

Wie sieht das Vermarktungspotenzial in Krisenzeiten aus? Die Wiesbadener Agentur UGW – die Vermarktungs-Experten führt schon zum sechsten Mal den bundesweiten vertrieblichen Leistungsvergleich der Brauwirtschaft durch. In den letzten Jahren nutzten über 40 deutsche Brauereien die Chance, sich mit den Besten der Branche zu vergleichen und ihre Vermarktungsaktivitäten gezielt zu optimieren, darunter führende Brauereigruppen sowie regionale und überregionale Brauereien. Bundesweit werden wieder rund 250 persönliche Interviews mit POS-Entscheidern durchgeführt. Zudem sind acht „Fokus“-Interviews mit Zentralentscheidern des LEH und Getränkefachhandels sowie ergänzende Interviews und die schriftliche Befragung von Entscheidungsträgern der Brauwirtschaft vorgesehen.

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