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Gemäß den Veröffentlichungen des Verbandes der Rheinisch-Westfälischen Brauereien für seine Mitglieder ist der Altbiermarkt im Jahr 2013 um 13,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen (2012: 398 303 hl; 2013: 345 423 hl). Alleine im Sektor Biermischgetränke ging der Absatz um ca. 3000 hl (ca. 22,3 %) zurück. Will man den Gesamtmarkt für Altbiere errechnen, so müssen noch ca. 400 000 hl von Diebels und 290 000 hl für „Nichtmitglieder des Verbandes“ (Oettinger und Handelsmarken, Königshof mit Krefelder Alt und Braulizenz für Hannen und Gatz, sowie zwei Eigenaltbier-Marken) hinzugerechnet werden. Tabelle 1 zeigt die Entwicklung der sechs größten Brauereien.

Getrunken wird immer, die Frage ist, was? Cola und Cola-Mischgetränke sind unschlagbar, die klassischen Limonaden verlieren, neue innovative Varianten und zielgruppenspezifische Konzepte gewinnen, billig ist out, starke Marken sorgen für Aufschwung, alkoholfreie Biere werden zu beliebten Alternativen – bei den alkoholfreien Erfrischungsgetränken war im letzten Jahr einiges in Bewegung. Klassische Segmente verlieren, neue Produkte halten Einzug und viele Unternehmen reagieren flexibel.

2013 ist der Weltbierausstoß um elf Mio hl auf insgesamt 1,973 Mrd hl gestiegen. Deutschland hat mit einem Ausstoß von mehr als 94 Mio hl daran einen Anteil von unter fünf Prozent. Das zeigt der Barth-Bericht Hopfen 2013/2014.

Im letzten Teil der Serie über den Getränkefachgroßhandel (GFGH) geht es um den Außerhaus-Markt und die Struktur der Unternehmen. In der Gastronomie sind besonders die verschiedenen Abnehmergruppen interessant, deren Absatzanteile sich in den letzten Jahren stark verändert haben. Die Struktur des GFGH zeigt sich dagegen weitestgehend konstant.

Barth-Bericht Hopfen 2013/2014 zeigt im Braujahr 2013 (Hopfenernte 2012), nach vier Jahren mit großen Alpha-Säure-Überschüssen, ein kleines Defizit. Damit scheint, unter Betrachtung des Gesamtmarktes, ein Ausgleich von Bedarf und Produktion erreicht. Die größtenteils witterungsbedingt niedrige Alpha-Säure-Produktion im Erntejahr 2013 führt im Braujahr 2014 zu einem Defizit. Jedoch belasten die Überschüsse der Erntejahre 2008 bis 2011, meist aus Hochalphahopfen, nach wie vor den Markt.

Im Geschäftsbereich der GFGH-Unternehmen mit eigenem Einzelhandel hat sich durch die Gründung verschiedener Verbünde für die Umsätze mit den eigenen Einzelhandelsgeschäften eine neue, selbstständige Sparte ergeben. Deshalb sind im Tabellenteil dieses Fachartikels zwei Rangfolgelisten enthalten, die einen Überblick über die größten GFGH mit eigenem Einzelhandel und die größten GAM-Verbünde und Einzelhandelsketten 2013, deren Geschäftsanzahl und Umsätze geben.

Die Rangfolgeliste für die Jahre 2013 und 2012 zeigt 41 meldende GFGH-Unternehmen (mit einem Umsatz von über 20 Mio EUR) mit ihrem Gesamtumsatz und ihrem Umsatz ohne eigenen Einzelhandel. Weiterhin erfolgte eine Aufteilung in Überregionalität, Nord-, Ost-, West- und Süddeutschland.

Bei Wein ist es inzwischen selbstverständlich, dass in der gehobenen Gastronomie und bei Weinkennern für verschiedene Sorten unterschiedliche Gläser zum Einsatz kommen. Glashersteller betreiben einen enormen Aufwand, um durch spezielles Glasdesign die Aromen- und Geschmacksvielfalt einzelner Weinsorten herauszuarbeiten und das perfekte Glas für den einzigartigen Charakter des Weines zu finden. Kann man das nicht auch auf Bier übertragen – insbesondere auf die aromatischen Craft Biere, die inzwischen genauso zelebriert werden wie ein guter Wein? Diese Frage stellte sich die Kristallglasfabrik Spiegelau GmbH und entwickelte zwei Glasdesigns für Craft Biere.

„Das kann ja nichts werden!“, haben die Fachleute gedacht! Bier als Sportlergetränk? Kaugummi als Zahnpflegeprodukt? Anti-Premium als Erfolgsrezept für ein Bier? All das war vor einigen Jahren noch undenkbar, ist aber inzwischen gängige Praxis. Der Artikel zeigt, wie gewagte Markenkommunikation zum Erfolg werden kann.

Nach dem Biersteuergesetz sind Biere mit einem Alkoholgehalt von 0,5 Vol.-% oder weniger, also alkoholfreies Bier und Malzbier, nicht mehr Steuergegenstand und somit auch nicht in der Biersteuerstatistik erfasst. Der nachfolgende Beitrag will deshalb dieses Segment des Biermarktes näher beleuchten und seine Entwicklung von 1993 über 2003 bis 2013 transparent darstellen.

Für die 30 größten Weißbierhersteller stieg der Gesamtabsatz 2013 um 3,2 Prozent. Der Inlandsabsatz ging um circa 160 000 hl zurück, während die Ausfuhr um circa 0,3 Mio hl anstieg.

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