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Im Jahr 2013 ging der Schwarzbiermarkt in der Bundesrepublik bei den in der Recherche erfassten Daten von 1 052 196 hl (2012) auf 1 023 805 hl zurück – dies entspricht einem Minus von 2,7 Prozent. Die nachfolgende Tabelle für die 14 größten Schwarzbierhersteller (über 15 000 hl) zeigt für das Jahr 2013 sehr unterschiedliche Absatzentwicklungen. Bei einigen Brauereien zum Beispiel Köstritzer, Oettinger, Privatbrauerei Eibau in Sachsen und die Klosterbrauerei Neuzelle, sind Absatzsteigerungen von über fünf Prozent festzustellen.

Brauer aufgepasst! Wertvolle Informationen für ihre eigene Standortbestimmung erhalten Brauer, wenn sie bei einer Erhebung der HLB Linn Goppold Treuhand GmbH teilnehmen – eine weitere Brauerei-Vergleichsanalyse neben der Jahresabschlussanalyse der Landestreuhand Weihenstephan GmbH, Freising.

Der Online-Handel ist in vielen Branchen weiter auf dem Vormarsch. Auch im Lebensmittelhandel werden unterschiedliche Konzepte rege diskutiert. Aktuelle Ergebnisse des „Consumer Barometers“ (n=519) des IFH, Köln, und der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Berlin, zeigen: Deutsche Konsumenten sind dem Lebensmittel-Onlinekauf gegenüber durchaus aufgeschlossen. Etwa jeder Dritte hat schon einmal Lebensmittel im Internet gekauft und rund drei Viertel der Befragten können sich vorstellen, zukünftig online Lebensmittel zu bestellen. Lediglich ein Viertel der Konsumenten lehnt die Online-Bestellung von Nahrungsmitteln grundsätzlich ab.

Betrachtet man Fülle und Vielfalt in den Regalen des Handels, so ist auf den ersten Blick kaum nachzuvollziehen, dass der Pro-Kopf-Verbrauch an Saft und Nektar erneut gesunken ist: Im Durchschnitt trank jeder Deutsche im letzten Jahr 33 Liter der fruchthaltigen Getränke – das waren 0,9 Liter oder 2,7 Prozent weniger als im Vorjahr, so der Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie [EV] (VdF), Bonn. Der Pro-Kopf-Verbrauch der beliebten Apfelschorle sank übrigens von fast 9,4 auf 8,5 Liter und sorgte somit für ein weiteres Minus in der Bilanz des Apfelsaftes.

Aufgrund des Biersteuergesetzes sind Biere mit einem Alkoholgehalt von 0,5 Volumenprozent oder weniger (alkoholfreies Bier und Malztrunk) nicht mehr Steuergegenstand und daher nicht mehr in der Biersteuerstatistik erfasst. Der Deutsche Brauer-Bund [EV] veröffentlicht seit vier Jahren auch für seine Verbandsmitglieder keine Daten mehr über alkoholfreies Bier und Malzbier in den einzelnen Bundesländern, da die größten Brauereien den Regionalverbänden hierzu keine Absätze melden. Deshalb bieten die nun vorliegenden Marktdaten einen guten Überblick über die Entwicklung 2013.

Schaut man auf die vorläufigen Branchendaten, die der Verband Deutscher Mineralbrunnen jährlich herausgibt, wird erneut klar: Mineralwasser rangiert weiterhin ganz oben auf der Beliebtheitsskala. Selbst der lange Winter und der kühle Frühling 2013 konnten der Trinklust der Deutschen nichts anhaben: Der Absatz von Heil- und Mineralwasser stieg um zwei Prozent auf 10 420,0 Millionen Liter.

Betrachtet man den Inlands­absatz der 74 größten deutschen Brauereien zeigt sich, dass der tatsächliche Bierkonsum im letzten Jahr um weniger als ein Prozent zurückgegangen ist. Um den regional sehr unterschiedlichen Konsumgewohnheiten Rechnung zu tragen – wie z. B. einem hohen Weizenbierkonsum in Süddeutschland und der Dominanz von Pils in den restlichen Landesteilen –, erfolgt die Betrachtung des Bierkonsums in der Bundesrepublik Deutschland mit Blick auf die einzelnen Regionen. Deutlich abweichende Absatz- und Wettbewerbsverhältnisse rechtfertigen zudem eine solche Differenzierung.

Die Geschäftslage der Brauereien hat sich im ersten Quartal 2014 gegenüber dem vierten Quartal 2013 kaum verändert. Abermals rund neun Zehntel der befragten Brauer sprachen von einer befriedigenden Geschäftslage, die wenigen Firmen, die „Geschäftslage gut“ urteilten, und diejenigen, die das Urteil „Geschäftslage schlecht“ abgaben, hielten sich zahlenmäßig in etwa die Waage. Im März allerdings standen elf Prozent „Gut“-Stimmen nur vier Prozent „Schlecht“-Stimmen gegenüber. Die Produktionstätigkeit wurde im März von einem Drittel der befragten Brauer hochgefahren, für die nächsten drei Monate rechnet knapp ein Fünftel mit Produktionsausweitungen. Die Fertigwarenlager erwiesen sich wie in den zurückliegenden Monaten durchweg als normal. Was die Auftragslage betrifft, so sprach im Januar und März zuletzt ein Drittel von steigenden Auftragseingängen, die Auftragslage wurde weitgehend als normal bzw. saisonüblich angesehen. An der Preisfront zeigte sich nach Angaben der Firmen im Januar und Februar kaum Bewegung. Für März sprach dagegen knapp ein Fünftel der Firmen von Preiserhöhungen, für die nächsten drei Monate planen nur wenige Firmen (12 %) Preiserhöhungen. Für die nächsten sechs Monate rechnet man zum weitaus überwiegenden Teil mit einer Fortdauer der derzeit befriedigenden Geschäftslage. Der saisonbereinigte und geglättete ifo-Geschäftsklimaindex ist von –1,3 im vierten auf +2,3 Indexpunkte im Berichtsquartal gestiegen, was auf eine, wenn auch geringe, konjunkturelle Belebung in der Braubranche hindeutet.

Nachhaltige Veränderungen | Diverse Faktoren beeinflussen die Anteile der Gebinde an der deutschen Bierproduktion: Inlandsabsatz, Export, sich ändernde Konsumpräferenzen und rechtliche Rahmenbedingungen führen im Laufe der Zeit zu nachhaltigen Veränderungen. Vor diesem Hintergrund soll in diesem Artikel die Gebindeentwicklung in der deutschen Bierabfüllung analysiert werden. Dazu wird zunächst auf übergeordnete Rahmenbedingungen eingegangen, um davon ausgehend die Gebinde Fassbier, Mehrwegglas, Einwegglas, Dosen und PET im Einzelnen zu betrachten.

Wie der Verbraucherdienst Marktjagd jetzt bekannt gab, hat es Bier auf Platz 1 der beliebtesten Lebensmittel 2013 geschafft. Die monatlich über 1,5 Mio Nutzer des Einkaufshelfers suchten 2013 online und mobil am häufigsten nach Bier. Im Marken-Ranking sind gleich drei Biermarken unter den Top 5 vertreten. Beck‘s landete auf dem 2. Platz, gefolgt von Krombacher und Hasseröder. Den ersten Platz belegt der Brotaufstrich Nutella. Die  Verbraucher informieren sich in dem Portal nicht nur zuhause am PC, sondern auch unterwegs via Smartphone oder Tablet über aktuelle Lebensmittelangebote.

Der Gesamtbierabsatz (ohne alkoholfreies Bier und Malztrunk) der Brauereien in Deutschland ging im Jahr 2013 wieder um 2,0 Prozent (Vorjahr 1,8 %) zurück. Der steuerpflichtige Absatz ging um 1,7 Prozent zurück, das

Seit dem 3. März 2014 ist die Bierbox der Freien Brauer in der Frühjahrsedition erhältlich. Für das Frühjahr wurde eine Auswahl an leichten und frischen Bieren zusammengestellt. Die Metallbox mit praktischem Tragegriff enthält zwölf Bierspezialitäten und einen Flyer, der über Herkunft und Geschmacksfacetten der Biere informiert. Mit dem zusätzlich beiliegenden Verkostungsbogen können Genussmenschen mit Freunden und Familie eine professionelle Bierprobe durchführen und wahre Biervielfalt erleben.

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