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Labor

Dasselbe Getränk an zwei Orten unterschiedlicher Meereshöhe mit einem Relativdrucksensor ohne Umgebungsdruckkorrektur gemessen

Einflussfaktoren berücksichtigen | Ziel der Getränkeher­steller ist es, Produkte mit gleichbleibender, den Spezifikationen entsprechender Qualität zu gewährleisten. Voraussetzung dafür ist eine umfassende Qualitätskontrolle, nicht nur während der Produktion, sondern auch im fertig abgefüllten Getränk. Das um-fasst natürlich auch den Kohlendioxidgehalt, denn dieser trägt wesentlich zum Geschmackserlebnis bei.

Osmotolerante Starterkulturen | Aufgrund stagnierender Absatzzahlen [1] sucht die Fruchtsaftindustrie nach Möglichkeiten, Kaufanreize für ihre Produkte zu schaffen. Neuartige Getränkezu­taten sollen entwickelt werden. Einen vielversprechenden Ansatz hierfür liefert die mikrobielle Fruchtsaftfermentation durch Essig­säurebakterien, die aus Bienenstöcken isoliert wurden.


Entscheidungshilfen | Die selektiven Eigenschaften von Bier verhindern zwar die Vermehrung von krankheitserregenden Keimen, soweit die gute Nachricht, trotzdem kommen verschiedene Arten von Mikroorganismen mit den Bedingungen im Bier mehr oder weniger gut zurecht. Sie können Aussehen, Geruch und Geschmack des Biers beeinträchtigen. Dieser Beitrag gibt einen Überblick über die verbreitetsten Bierschädlinge, gängige Nachweismethoden und Handlungsempfehlungen bei mikrobiologischen Problemen.


Ziel dieser Arbeit war es, die Einflüsse unterschiedlicher Biersorten auf die Ultraschallsignale zu charakterisieren. Dazu wurde ein Versuchsmessstand genutzt, der durch Druck- und Temperaturregelung eine ultraschallbasierte Messung der Biere unter Gär- und Lagerbedingungen ermöglicht. Das tiefere Verständnis der Ultraschallsignale in Bezug auf die Änderungen der Biermatrix könnte nachfolgend für die Gärüberwachung genutzt werden.


Nur ein kleiner Teil der wertgebenden Bestandteile des Hopfens wird durch die konventionellen Methoden ins Bier eingebracht. Nur 30 Prozent der Isohumulone, die für die Bittere im Bier verantwortlich sind, finden sich im fertigen Getränk. Die geringe Ausbeute ist auf die unvollständige Extraktion des Vorgängers Humulon und die Verluste in den Hopfentrebern (ca. 10 %), im Trub (ca. 30 %) und bei der Gärung (ca. 30 %) zurückzuführen.


Ziel dieser Forschungsarbeit war es, ein sensorisch ansprechendes Verhältnis (Ratio) von im Cider enthaltenen Zuckern zur Gesamtsäure zu definieren und daraus Zielmerkmalswerte für die Fermentation von Apfelsaft festzulegen. Zur Einstellung wurden Oenococcus oeni und Saccharomyces cerevisiae verwendet.


Geschmacksforschung | Verzweigtkettige Fettsäuren sind Hauptabbauprodukte, die sich aus unterschiedlichen Stoffwechsel­wegen ableiten. Diese Verbindungen sind daher in verschiedenen Nahrungsmitteln und Getränken enthalten. In Bier stammen sie vom Malz, Hopfen und aus dem Hefestoffwechsel. Man weiß, dass diese Fettsäuren eine Art Fehlgeschmack hervorrufen können. Jedoch ist eine Wirkung dieser Verbindungen auf den Bierge­schmack insgesamt noch nicht vollständig erforscht.


Extraktionsmedien | Die Autoren berichten über eine vergleichende Untersuchung zur Bitterstoffextraktion nach der Mebak-Methode WBBM 2.17.3, bei der die Bitterstoffe aus angesäuertem Bier mit Isooktan extrahiert werden. Im Versuchsverfahren wird Isooktan durch die ionische Flüssigkeit 1-Butyl-1-methylpyrrolidinium bis(trifluormethylsulfonyl)amid ([Py1,4]TFSA) ersetzt. Diese zeigt ein erhöhtes Lösevermögen für die Bitterstoffe sowie für weitere Substanzen mit einem Absorptionsmaximum bei ca. 275 nm.


Biotransformation | Isobuttersäure, Isovaleriansäure und 2-Methyl­buttersäure, die sogenannten verzweigtkettigen Fettsäuren, stammen aus Malzen, Hopfen und der Hefegärung. Dagegen werden Ethylester der verzweigtkettigen Fettsäuren (Ethylisobutyrat, Ethylisovalerat und Ethyl-2-Methylbutyrat) während der Gärung gebildet. Es wird vermutet, dass diese Ester sich einfach von den entsprechenden Fettsäuren durch Veresterung mit Ethanol ableiten. Diese Studie stellt eine neue Hypothese zum Biotransformationsweg dieser Ester in Bier vor.


Diese Masterarbeit behandelt die destillative Ölgewinnung und Prozessierung aus pflanzlichen Aromastoffträgern zur Verwendung in Bier, hier am Beispiel des Hopfens.


Alternative Stärketräger besitzen keine oder nur eine sehr geringe enzymatische Kraft. Deshalb müssen entweder die malzeigenen Enzyme ausreichend vorhanden sein, um Sorge für die Verzuckerung zu tragen, oder es wird durch Zusatz von technischen Enzymen die gewünschte Amylolyse sichergestellt.