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In den Monaten Januar bis Juli 1999 ist der Mineralwasserabsatz im Vergleich zum Vorjahr um 1,1% gestiegen, im Juni um 5,6% und im Juli um 14,2%. Größter Gewinner waren mit +35,3% die Schorlen auf Mineralwasserbasis. Insgesamt erzielten die Erfrischungsgetränke auf Mineralwasserbasis ein Plus von 5,7%.
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Alkoholfreie Getränke zeigten 1998 ein Marktwachstum von 2,4% gegenüber dem Vorjahr auf nun 78 500 Mio l. Das Wachstum hat sich laut einem neuen Report von Zenith International, Bath/UK gegenüber den Vorjahren jedoch deutlich verlangsamt.
Portugal, Irland, Finnland und Norwegen hatten seit 1993 mit über 30% den stärksten Zuwachs. 14 der 16 Länder in Westeuropa erzielten Zuwachsraten in 1998 zwischen 8,3% (Spanien) und 1,2% (Dänemark). Die Absätze stagnierten im Vereinigten Königreich. In Deutschland waren sie laut neuem Report rückläufig.
Stille Getränke wiesen 1998 den stärksten Zuwachs auf. Sie stiegen um 10% vor allem durch den Erfolg von Eistee und Sunny Delight in Großbrinannien. Abgefülltes Wasser bleibt weiter das größte Segment mit 41% Marktanteil und einem Anstieg von 4%..
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Funktionelle Getränke verbunden mit den Schlagworten ACE, Wellnessdrinks, Isotonic, Alcopops, Obst-Gemüse-Mischgetränke, Aromawasser, Eistee, Schorle und andere sind im wahrsten Sinne des Wortes in aller Munde. Alle diese Nischenprodukte wachsen. Aus diesem Anlaß schrieb der Bund Deutscher Oenologen e.V. das Thema „Funktionelle Getränke” auf die Fahne seiner diesjährigen Fachtagung, die im März in der Fachhochschule Geisenheim stattfand. Nachfolgend eine Zusammenfassung der Referate.
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Mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von 40,8 l erreichte die deutsche Fruchtsaftbranche in etwa die Konsumwerte des Vorjahres (41,2 l). Insgesamt wurden nach Angaben des Verbandes der deutschen Fruchtsaft-Industrie wie im Vorjahr 39 Mio hl Frucht- und Gemüsesäfte abgefüllt. Der Umsatz ist von 5,1 Mrd DM auf 5,3 Mrd DM gestiegen. Die Zahl der Mitarbeiter lag bei 6000.
Nach Aussagen von Karl-Otto Becker, Präsident des Verbandes, ist es trotz der enormen Preisentwicklung für Orangensaftkonzentrate mit fast 100%iger Steigerung innerhalb weniger Monate gelungen, die 1997 erreichte Position in etwa zu verteidigen.
Die Zahl der Unternehmen der Fruchtsaftindustrie ist 1998 mit rd. 450 konstant geblieben..
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Mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von 40,8 l erreichte die deutsche Fruchtsaftbranche in etwa die Konsumwerte des Vorjahres (41,2 l). Insgesamt wurden wie im Vorjahr 39 Mio hl Frucht- und Gemüsesäfte abgefüllt, und der Umsatz lag bei 5,3 Mrd DM (5,1 Mrd DM).
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Beim internationalen Heidelberger Fachseminar für die alkoholfreie Getränkeindustrie der Wild Werke in Eppelheim konnte Dr. Hans-Peter Wild im Stammwerk des Unternehmens über 250 Gäste aus 29 Ländern begrüßen. Unterteilt war die Veranstaltung unter dem Motto „Trends und Verpackungen der Zukunft für die europäische Erfrischungsgetränke-Industrie“ in drei Schwerpunkte: Verpackung (Glas/PET), Marktentwicklungen innerhalb und außerhalb Europas sowie Verkaufen unter den Aspekten vergleichende Werbung und Mehrwert.
Das Unternehmen Wild sieht sich selbst als führend in der Getränkeindustrie, in weltweit zehn Fabriken arbeiten 1900 Mitarbeiter, der Jahresausstoß an Grundstoffen beträgt 500 000 t,
60 000 Rezepte stehen in 70 Ländern zur Verfügung..
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Beim 1. Fresenius-Getränke-Kongreß stellte Ilka Müllmann von der Essener Coca Cola GmbH den Relaunch der Marke Mezzo Mix vor. 39,6 Mio hl (+ 2,0 Prozent) wurden 1997 abgesetzt, zu „über 75 Prozent“ mit Mehrweggebinden. 14 000 Mitarbeiter sind täglich im Einsatz. In der Hitliste kohlensäurehaltiger Getränke steht Mezzo Mix mit ungefähr 5,8 Mio Liter an fünter Position. Das Referat behandelt die klassischen Schritte des Marketing-Mix zum Relaunch einer Marke und ist in vielerlei Hinsicht theoretisch auch für andere Produkte gültig.
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Die 450 Fruchtsafthersteller hatten nach Angaben des Verbandes der deutschen Fruchtsaft-Industrie e.V., Bonn, im vergangenen Jahr schwierige Situationen zu meistern.
In der Menge konnte nach vorläufigen Zahlen 1998 ein Plus von 2% erzielt werden, das erwartungsgemäß durch niedrigere Preise erkauft wurde. Der Umsatz stagnierte darum auf Vorjahreshöhe.
Der Pro-Kopf-Konsum von 41,4 l dürfte gehalten worden sein. Apfelsaft (12,8 l) führte vor Orangensaft (10,4 l). Eine nahezu Verdoppelung der Konzentratpreise für Orangensaft zu Jahresanfang hatte Konsequenzen. „Die Unternehmen befinden sich – insbesondere was die Margen anbelangt – in keiner beneidenswerten Position“, teilt der Verband mit. Der Verdrängungswettbewerb nehme zu. Für 1999 rechnet die Branche mit einer Steigerung..
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Der Konsum an abgefülltem Wasser ist 1997 in Europa um 4% auf fast 320 Mio hl gestiegen. Nach dem neuen Report von Zenith International, Bath/UK, hat sich der Absatz in allen untersuchten 16 Ländern erhöht. Das größte Wachstum zeigte Finnland mit 35%, vor Irland mit 24% und Norwegen mit 22%. In Großbritannien, Schweden und Portugal lag die Wachstumsrate bei über 10%.
Beim Pro-Kopf-Verbrauch führt Italien mit 143 l vor Frankreich mit 117 l, Belgien mit 113 l und Deutschland mit 99 l. Das Schlußlicht ist Finnland mit 11 l, hinter Irland mit 13 l und Dänemark mit 14 l. Die Länder mit den geringsten Pro-Kopf-Verbräuchen hatten die höchsten Wachstumsraten.
Italien und Deutschland sind die größten Märkte. Alle anderen Länder liegen unter der 4%-Marke.B. auf einen Anteil von 48%. 79%..
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