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In der deutschen Gastronomie ist die Beschäftigtenzahl doppelt so hoch wie in der Automobilindustrie und dreimal so hoch wie im Bergbau. -- Diese Zahlen wurden im Vorfeld der InternorGa '95 veröffentlicht, die vom 10. bis 15. März 1995 in Hamburg mit 750 Ausstellern aus 20 Nationen stattfindet.

Der unsichtbare Lohn -- Die Betriebe müssen über das Direktentgelt für geleistete Arbeit hinaus auch an Feiertagen, im Urlaub und bei Krankheit weiterbezahlen. Hinzu kommen Zusatzleistungen wie Weihnachts - oder Urlaubsgeld. Außerdem müssen Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung abgeführt werden. Dies zusammengenommen ergibt die Lohnzusatzkosten. Anhand der am 1. Januar 1995 in Bayern geltenden gesetzlichen und tariflichen Bestimmungen errechnen sich nach Angaben des Bayerischen Brauer -Bundes für einen Facharbeiter (Bewertungsgruppe IV, Ortsklasse I) nachfolgend aufgeführte Personalkosten: Die nominell zu bezahlende Arbeitszeit beträgt 1984 Stunden/Jahr. Daraus errechnet sich ein efektiver Stundenlohn von 42,51 DM, den der Arbeitgeber aufbringen muß..

Assistenten für Getränkebetriebswirtschaft - ein neuer Ausbildungs-Weg -- Der Zustrom zu den Hochschulen und Universitäten hält auch in den nächsten Jahren unvermindert an. Schon heute sind nach Angaben von Direktor Georg Zentgraf, Fachakademie Doemens, Gräfelfing, mehr Studierende als Lehrlinge in den Bildungsmaßnahmen und immer stärker sind warnende Stimmen zu hören, die vor einer zunehmenden Arbeitslosigkeit bei Akademikern warnen. Daher stellt sich verstärkt die Frage, ob es doch nicht andere Qualifikationswege gibt, die unter praxisbezogenen Bedingungen Kenntnisse und Fähigkeiten vermitteln, die zu einem Berufsabschluß führen. Derzeit befinden sich 27 Damen und Herren an der staatlich genehmigten Fachschule für Getränkebetriebswirtschaft in Gräfelfing. Lebensjahres nachzuweisen.B..

Der Weg zum Qualitätsmanagement führt über die Personalqualifikation -- Wie Direktor Georg Zentgraf, Doemens-Technikum in einem Referat anläßlich der 44. Österreichischen Braumeister und Brauereitechnikertagung ausführte, muß die Branche gemeinsam handeln, um den Beruf des Brauers zukunftssicher zu machen.

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuß-Gaststätten (NGG) fordert für 1995 Einkommensverbesserungen in Höhe von 5 bis 6%. -- Diese Forderung liegt nach Angaben der Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuß e.V. (ANG) um das Doppelte höher als die zu erwartenden Preiserhöhungen von rund 2,5%.

Bei den Mineralbrunnen gehen 11,2% aller Arbeitsunfälle auf das Konto von Glasscherben und -splittern, bei der Erfrischungsgetränkeindustrie 9,2%. -- Nach einer Mitteilung der BGN, Mannheim, bietet die neue Mehrwegflasche mit einer Oberflächenvergütung auf der Basis einer aliphatisch olefinischen Polyurethanformulierung eine um 50% höhere Schlagfestigkeit als herkömmliche Glasflaschen und ein um 60% geringeres Gewicht.

Der schwäbische Sieger im freiwilligen praktischen Leistungswettbewerb der Handwerkskammer für Schwaben heißt Jürgen Ganzenmüller und kommt aus dem Landkreis Donau-Ries. -- Der Wettbewerb findet jährlich auf Innungs-, Kammer-, Landes- und Bundesebene statt. Der Präsident der Handwerkskammer für Schwaben, Senator Donat Müller, überreichte dem Jungbrauer, der bei der Scheible Bräu GmbH in Alerheim gelernt hat, die Auszeichnung.

Sicherheit im Betrieb -- Sicherheitsaspekte zur Vermeidung von Unfällen und betrieblichen Störfällen treten mit zunehmender Automatisierung und der sich ständig ändernden Technik immer mehr in den Blickpunkt. Ziel des Arbeitsschutzes ist die Bewahrung des Menschen vor Gefahren bei seiner Tätigkeit. Dies wird durch technische Präzision, ergonomische Gestaltung von Maschinen, günstige Arbeitsbedingungen und sicherheitsgerechtes Verhalten jedes Mitarbeiters erreicht. Allgemein vertraut sind die von der Berufsgenossenschaft herausgegebenen Arbeitsschutzbestimmungen (Vorschriften und Durchführungsbestimmungen der Unfallverhütungsvorschriften) . Grundsätzlich trägt jeder Unternehmer die Verantwortung dafür, daß in seinem Betrieb niemand zu Schaden kommt. Er besitzt selbst kein Weisungsrecht.

Anmerkungen zum Bremer Lehrplan für Datenverarbeitung -- Der vorliegende Artikel soll die laufende Diskussion bereichern und den Austausch zwischen Lehrern und Praktikern sowie zwischen den Bundesländern fördern. Dazu werden die wichtigsten Inhalte und Ziele des neuen Bremer Lehrplans für das Fach Datenverarbeitung bei den Brauern und Mälzern vorstellt, und es werden Beispiele gegeben, wie der Plan im Unterricht umgesetzt werden kann.

Personalqualifikation und Qualitätsmanagement -- Der Weg zum Qualitätsmanagement führt über die Personalqualifikation. Über dieses Thema referierte Direktor Georg Zentgraf, Gräfelfing, anläßlich der 44. Arbeitstagung des Bundes Österreichischer Braumeister und Brauereitechniker am 15. September 1994 in Dornbirn. Die Brauwelt wird über diesen Vortrag noch ausführlicher berichten. Betrachtet man aber die derzeitige Lage auf dem Ausbildungssektor der Braubranche, dann kann man den Eindruck gewinnen, daß die Braubranche wieder einmal nicht weiß, was sie eigentlich will. Die Nachwuchskräfte von heute sind, so banal das klingen mag, die Facharbeiter und Führungskräfte von morgen. Es muß auch in Zukunft versucht werden, junge Menschen für den schönen Brauerberuf zu gewinnen..

Bei der Bitburger Brauerei haben Anfang August 15 Jugendliche ihre Ausbildung als Brauer und Mälzer, Tischler, Industriemechaniker, Energieelektroniker, Industriekaufleute, Datenverarbeitungskaufleute, Speditionskaufleute oder Kaufleute für Bürokommunikation begonnen. -- Insgesamt sind in Bitburg zur Zeit 55 Jugendliche für neun Berufe in der Ausbildung.

Der einwöchige Brauerstreik in Nordrhein-Westfalen wurde am 12. September 1994 beendet. -- Man einigte sich auf eine Lohnerhöhung von 2,3% ab 1. Oktober 1994. Der neue Tarifvertrag läuft bis 30. 9. 1995. Betroffen sind 8000 Beschäftigte.

Nach Bruttolöhnen gerechnet mußte ein Industriearbeiter 1993 für 0,5 l Bier drei Minuten arbeiten, gegenüber 16 Minuten im Jahre 1958. -- Bei diesen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes sind die in jüngster Zeit stark gestiegenen Abgabelasten nicht berücksichtigt.

Die betriebswirtschaftliche Ausbildung in Weihenstephan -- Anläßlich seiner offiziellen Verabschiedung gab Professor Dr. Rudolf Krüger einen Überblick über die betriebswirtschaftliche Ausbildung in Weihenstephan, die den auszubildenden Techniker mit den Themen der Betriebswirtschaft und des Vertriebs vertraut machen soll. Eine Fragebogenaktion, auf die am Ende des Beitrages eingegangen wird, zeigte, daß bei den Technikern der Wunsch nach einer praxisnahen betriebswirtschaftlichen Ausbidung überwiegt.

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