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Es muss ihr im Blut liegen, der Busch-Sippe. Während August Busch IV (47), letzter CEO von Anheuser-Busch, der Brauindustrie wohl für immer den Rücken gekehrt hat, will sein Onkel William “Billy” Busch (51) in die Branche neu einsteigen. Die Zeitungen von St. Louis melden, das Federal Alcohol and Tobacco Tax and Trade Bureau habe im September 2011 den ersten beiden Bieren der neu gegründeten William K. Busch Brewing Co. den behördlichen Segen erteilt. Es handelt sich um die Labels „Kräftig Lager“ und „Kräftig Light“.

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Der SABMiller-Foster’s-Deal ist noch nicht über die Bühne, da spekulieren „Banker“ schon über eine mögliche Liaison zwischen AB-InBev und SABMiller „so in etwa zwei Jahren“. Ach ja. Und wer sind diese superschlauen „Banker“ eigentlich?

Markt

Für Fassbierproduktion und -absatz gibt es schon seit 1992 keine offizielle Statistik mehr. Daher ist diese jährlich erscheinende Analyse über die Entwicklung der Fassbieranteile für die einzelnen Brauereien von großer Bedeutung. 1992 zeigte die letzte Erhebung einen Wert von 29,5 Mio hl, d. h. es entfielen seinerzeit 26,3 Prozent des Gesamtbierausstoßes auf Fassbier. Im Jahr 2010 dürfte der Fassbieranteil für alle Brauereien noch bei einem geschätzten Wert von 17 - 17,5 Prozent liegen.

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Das italienische Sprichwort „eine Münze hat immer zwei Seiten“ trifft in vielerlei Hinsicht auch auf den italienischen Biermarkt zu. Die Zahlen von Assobirra, dem Verband für die italienische Bier- und Malzwirtschaft, oder vielmehr für die großen italienischen Player in diesem Bereich, zeigen einen Anstieg des Inlandsausstoßes von 12,179 Millionen hl 1999 auf 12,776 Millionen hl 2009, wobei der Import im selben Zeitraum von 3,875 Millionen hl auf 5,822 Millionen hl wachsen konnte. Der Bierverbrauch in Italien stieg also, und zwar von 15,675 Millionen hl 1999 auf 16,855 Millionen hl 2009. Die Lücke, die sich in dieser Aufstellung ergibt, entsteht durch den Export italienischer Biere, der in den letzten zehn Jahren stark anwachsen konnte (von 0,379 Mio hl auf 1,743 Mio hl).

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Während viele Regionalbiermarken ver­suchen, durch attraktivere Positionierungskonzepte und mehr oder weniger ausgefallene Produkte (im Sinne Spezialitäten­kompetenz) zu überzeugen, birgt eine Region alle Aspekte der Bier(spezialitäten)vielfalt in sich: Franken im Freistaat Bayern.

Management

Die meisten Unternehmen im deutschsprachigen Raum – auch in der Brau- und Getränkewirtschaft – sind Familienunternehmen. Da können schon einmal Welten aufeinanderprallen. Die Familienmitglieder sind in Personalunion Gesellschafter und Geschäftsführer. Oder sie sind nur Gesellschafter oder nur Mitarbeiter ohne Kapitalbeteiligung. Oder aber sie sind weder Gesellschafter noch Geschäftsführer noch Mitarbeiter, können aber aufgrund ihrer Stellung in der Familie Einfluss auf das Betriebsgeschehen nehmen. Probleme in der Familie können sich auf den Betrieb auswirken und umgekehrt. Familienunternehmen können jedoch sehr erfolgreich sein, wenn es gelingt, Kräfte zu bündeln und auch die Nachfolge frühzeitig zu regeln.

Recht

Die An- und Verpachtung von gastronomisch genutzten Objekten ist für viele Brauereien unverzichtbarer Teil ihrer Vertriebsstrategie. Die Brauereien müssen die aktuelle Rechtsentwicklung im Gewerberaum-Mietrecht ständig beobachten. Der vorliegende Beitrag informiert über einige interessante und ausgewählte Gerichtsentscheidungen. Im ersten Teil in BRAUWELT Nr. 39-40, 2011, S. 1190-1191, wurde die aktuelle Rechtsprechung zu zwei besonders bedeutsamen Brennpunkten im Gewerberaummietrecht dargestellt, nämlich zur Schriftform und zu den Schönheitsreparaturen. Jetzt werden wichtige Entscheidungen zu ausgewählten Themen vorgestellt, die sich bei der Vertragserstellung, der Verwaltung und der Abwicklung von Pachtverhältnissen ergeben und in der Praxis beachtet werden müssen. Es sei vorab der Hinweis erlaubt, dass der Regelungsinhalt von Gewerberaummietverträgen sehr häufig dem strengen Recht über Allgemeine Geschäftsbedingungen unterliegt.

Verpackung

Eine bayerische Brauerei will ein Apfel-Radler neu auf den Markt bringen, dabei stellt sich die Frage der Etikettengestaltung, die auch die Deklaration ein­schließt. Dipl.-Ing. Dario Cotterchio, Dipl.-Ing. Hubertus Schneider­banger, Dipl.-Ing. Konrad Müller-Auffermann und Dr.-Ing. Fritz Jacob, TUM, Forschungszentrum Weihenstephan für Brau- und Lebensmittelqualität, stellten in der Fachzeitschrift „Der Weihenstephaner“ Nr. 3, 2011, S. 101-104, dazu die für die Erstellung der entsprechenden Etiketten geltenden deutschen

Recht

Am 15. November 2011 veranstaltet das Branchenforum Brauwirtschaft in Köln ein Seminar zum Thema Gaststättenpachtvertrag. Zielgruppe sind Mitarbeiter in Brauereien und Getränkefachgroßhandlungen, die mit dem Abschluss von Gaststättenpachtverträgen und der Verwaltung von Gaststättenpachtobjekten betraut sind, sowie Unternehmensjuristen.

Marketing

Veni, vidi, vici – das ist Marketing frei nach Julius Cäsar: Reingehen, dem Feind eins auf die Mütze geben und das Territorium gehört dir. Wenn es so einfach wäre, wäre Budweiser jetzt wohl der „King of Beers“. Aber der internationale Markenaufbau ist eher „kkk“ – kompliziert, kräftezehrend, kostspielig – als „vvv“, vor allem, wenn man ganz von vorne anfangen muss, wie SABMiller mit der italienischen Marke Peroni.

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