– Kleine Morde unter Bierfreunden, Günther Thömmes (Hrsg.), Gmeiner-Verlag GmbH, Meßkirch, 2011, 364 Seiten, 11,90 EUR.
Die Bamberger Malzfabrik Weyermann investiert in ein Großprojekt für die Braugersten-Lagerung dreieinhalb Millionen EUR. Nachdem man 2004 damit begann, die in der Region um den Thurnauer Ortsteil Leesau erzeugte Gerste in Lagersilos aufzunehmen, wird die bisherige Kapazität der Anlage von 15 000 Tonnen durch den Neubau um zusätzliche 30 000 Tonnen Getreide erweitert. Von der Investition sollen vor allem die Landwirte durch kurze Anlieferungswege profitieren. Etwa 80 Prozent der verarbeiteten Menge entfallen auf Sommerbraugerste, der Rest auf Brauweizen, Dinkel und Roggen sowie auf Getreide für Bio-Bier-Erzeugung..
Da Bier Kohlenhydrate enthält, müssten Diabetiker eigentlich ihre Insulindosis anpassen. Bei geringen Mengen Bier, etwa ein bis zwei kleinen Gläsern, sei das aber nicht nötig, erklärt Dr. Astrid Tombek, Ernährungswissenschaftlerin am Diabetes Zentrum Mergentheim. Der Grund: Alkohol senkt den Blutzucker.
Von den ca. 55 größten befragten Getränkefachgroßhandels-Unternehmen besitzen die 32 größten Unternehmen mit eigenem Einzelhandel ca. 1956 eigene Geschäfte (Vorjahr: 1877) mit einem Umsatz von 938 Mio EUR (Vorjahr 943,5 Mio EUR). Da dieser Geschäftsbereich eine Sonderstellung im GFGH einnimmt, soll er auch mit der Anzahl der Geschäfte und dem jeweiligen Umsatz detailliert aufgeführt werden (Tab. 1, 2).
„Schrotqualität, Sudhausarbeit und Würzequalität bei Würzen aus 100 Prozent Gerstenrohfrucht“ lautete das Thema, das die Autoren Martin Zarnkow, Stefan Niebauer, Ludwig Scheller, Werner Back und Thomas Becker, Lehrstuhl für Brau- und Getränketechnologie, TU München, Franken Brunnen, Neustadt/Aisch, und GEA Brewery Systems GmbH, Kitzingen, bearbeitet haben. Die Ergebnisse publizierten sie in der Zeitschrift Der Weihenstephaner, Nr. 1, 2011, S. 32 - 35.
Gemeinsam nach Verfahren zu forschen, mit welchen die Bitterstoffausbeute im Brauprozess erhöht werden kann, ist das Ziel einer im Frühjahr 2010 abgeschlossenen Forschungskooperation zwischen Joh. Barth & Sohn, Nürnberg, und der Hertel GmbH in Salzburg. Unter anderem sollen hierbei Erkenntnisse über die Vorgänge im von der Hertel GmbH entwickelten Hopfenausbeuteerhöher bei Verwendung verschiedener Hopfenprodukte gewonnen werden. Es ist dies der erste Teil einer Veröffentlichungsreihe, die die Ergebnisse der unterschiedlichen Versuche darstellen und diskutieren wird.
Im Rahmen dieses Artikels wird ein Überblick über die Anwendung von Mischkulturfermentationen in der Getränkeherstellung präsentiert. Dazu werden Beispiele von in allen Teilen der Welt angewendeten Spontangärungen zur Herstellung von Getränken aufgezeigt. Im Weiteren werden in der Mischkultur ablaufende mikrobielle Regulierungsmechanismen und Kommunikationswege zusammengestellt. Zur Übertragung von Spontangärungen in reproduzierbare industrielle Verfahren wird der Einsatz gesteuerter Co-Kulturfermentationen diskutiert.
Während sich die Brauindustrie mehr und mehr konzentriert und immer größere Einheiten bildet, bevor man überhaupt „hoppla“ sagen kann, haben mittelständische Zulieferer wie Esau & Hueber erkannt, dass sie sich der unternehmerischen Entscheidung stellen müssen: nach vorne oder zurück. Entweder sie erweitern ihre Kompetenzen oder sie verbarrikadieren sich in ihrer Nische. Man muss kein Hellseher sein, um zu erahnen, welchen Weg Firmen einschlagen werden, die über strategische Weitsicht und einen ausgeprägten Geschäftssinn verfügen.
Ziel dieser Versuchsreihe war die Beurteilung von Suden der Forschungsbrauerei des Lehrstuhles für Brau- und Getränketechnologie in Weihenstephan nach der aktuellen DIN 8777. Ein besonderes Augenmerk galt der Wiederholbarkeit und der Vertrauenswürdigkeit der Anlage. Bis auf die Schrotung, die im Anschluss an diese Versuche neu justiert und optimiert wurde, konnten alle durch die DIN 8777 geforderten Sollwerte sehr gut erreicht werden. Die Vergleichbarkeit der Sude war hervorragend, wobei der hohe Automatisierungsgrad der Forschungsbrauerei von hohem Nutzen war.
Anfang Juli nutzte die BRAUWELT im Anschluss an die Brasil Brau die Gelegenheit zu einer Werksbesichtigung bei KHS in São Paulo. Freundlich empfangen von den beiden Geschäftsführern Sandro Perreira (Personal- und Qualitätswesen) und Carsten Dannert (Finanzen, Projektmanagement, IT) bot sich der Einblick in ein Unternehmen, das sich mit europäischen Maßstäben hinsichtlich Arbeitsplatzgestaltung, Sauberkeit und technischer Ausstattung messen kann. Seit 1978 existiert das Werk, das auf einer Fläche von 27 000 m² insgesamt 400 Mitarbeiter (davon 280 in der Fertigung) beschäftigt und über eine eigene Anlage zur Abwasseraufbereitung verfügt. Acht Prozent des Gesamtportfolios von KHS werden in São Paulo gefertigt. In einer Sechs-Tage-Woche montieren und schweißen die Mitarbeiter jeweils 24 Stunden im Zweischichtbetrieb beispielsweise Neuglasabräumer, Pasteure, Flaschenreinigungsmaschinen, Ausmischanlagen, Füller und Filteranlagen. Die Bandbreite der Fülltechnik umfasst alle gängigen Methoden, ob mechanisch, elektronisch, oder volumetrisch. Spezialzubehör wie Ventile werden importiert. Etikettierer, Inspektionsmaschinen und Packtechnologie werden in Europa hergestellt. Die große Vielfalt der im brasilianischen Werk montierten Anlagenkomponenten erklärt sich mit geringeren Transportkosten durch die Nähe zum Käufermarkt und einer restriktiven Förderpolitik, die für die Bewilligung von Fördermittelanträgen eine Inlandsfertigungs-Quote von 60 Prozent erfordert. Der Importzoll liegt in Brasilien bei 20 Prozent. Schiffsladungen aus Europa benötigen zwischen drei bis vier Wochen.
Für die Einführung des Biermischgetränks (BMG) „preisel&bier“ wurden Josef Rieberer, GF Brauerei Murau, und Bernd Maier, Rubikon Werbeagentur GmbH aus Graz, von Bundesminister Dr. Reinhold Mitterlehner mit dem Sonderpreis für die Beste Inlandmarktstrategie geehrt. Das weniger süße BMG besteht zu 60 Prozent aus Märzen und zu 40 Prozent aus Preiselbeerlimonade.
Meistgelesen
BRAUWELT unterwegs
Meistgelesen
BRAUWELT unterwegs
-
Profitabler Wachstumskurs wird fortgesetzt
Krones AG
-
Deutschlands Brauerei des Jahres
Biermanufaktur Engel GmbH & Co. KG
-
Planung für Greenfield-Projekt Bayreuther Brauhaus
Krones AG
-
Zukunftsprojekt für Klosterbrauerei Kreuzberg
Kaspar Schulz Brauereimaschinenfabrik & Apparatebauanstalt GmbH
-
Partnerschaft mit Peter Pane
Team Beverage AG