Die Studie „GfK Kaufkraft Deutschland 2012“ von GfK GeoMarketing zeigt, dass den Deutschen im Jahr 2012 nominal rund 400 Euro pro Kopf mehr für ihre Ausgaben zur Verfügung stehen werden als im Jahr 2011. Dieser Zuwachs dürfte jedoch durch ebenfalls steigende Preise fast vollständig aufgezehrt werden. Die Konsumpotenziale der Menschen sind allerdings regional sehr verschieden. Als kaufkraftstärkstes Bundesland wird Bayern vom Stadtstaat Hamburg abgelöst.
Die Mitte Dezember 2012 mit sehr großer Mehrheit verabschiedete EU-Fruchtsaft-Richtlinie wird in der EU weiterhin die Basis dafür sein, dass Fruchtsaft auch Fruchtsaft bleibt. Nach Einschätzung des Verbandes der deutschen Fruchtsaft-Industrie [EV] in Bonn erwarten das vor allem die Verbraucher in Deutschland, denn hier ist Fruchtsaft sehr beliebt. Seit Jahren sind die Deutschen Weltmeister im Fruchtsafttrinken, aktuell mit einem Pro-Kopf-Konsum von 37 l/Jahr (Fruchtsäfte und -nektare).
Entweder man liebt es, oder man hasst es. Bei diesem Bierstil gibt es wenige Kompromisse. Blickt man bei einer Rauchbierverkostung in die Gesichter der Verkoster, entdeckt man die unterschiedlichsten Reaktionen.
Ein wesentliches Kriterium bei der Reinigung von Mehrweg-Glasflaschen ist die Ablösezeit der Papieretiketten. Werden die Etiketten zu spät abgelöst, können sie in die Spritzzonen der Flaschenreinigungsmaschine verschleppt werden, dort die Reinigungsdüsen blockieren und eine effektive Reinigung der Glasflaschen behindern. Im Rahmen des IGF-Forschungsvorhabens 15343 N wurden das Ablöseverhalten verschiedener Papieretiketten unter Variation wesentlicher Einflussfaktoren untersucht und ein erweitertes Modell zum Ablösevorgang der Etiketten entwickelt. Anhand der Forschungsergebnisse und des Modells wird die Aussagekraft der bestehen DIN 16524-6 zur Bestimmung der Ablösezeit von Papieretiketten einer kritischen Betrachtung unterzogen [5].
Praxisbeispiele aus Brauereien belegen den Wert eines professionellen „Pump Audits“. Sie zeigen, dass durch den Einsatz effizienter neuer Technologien ein Einsparpotenzial von oft 50 Prozent, in der Spitze bis 80 Prozent realisierbar ist. Wer als Betreiber konsequent die Frage nach den Lebenszyklus-Kosten abklopft, beschäftigt sich auch mit dem Ausfallrisiko unterschiedlicher Pumpenkonzepte und erhält Hinweise, wie gut die Pumpe zur Anlage passt. In Summe kann man festhalten: Die Investition in ein „Pump Audit“ rechnet sich.
Eine Pächterin (Klägerin) verlangt von ihrer Verpächterin (Beklagte) Schadensersatz wegen eines behaupteten Umsatzrückgangs als Folge des durch das Nichtraucherschutzgesetz Rheinland-Pfalz eingeführten Rauchverbots in öffentlichen Gaststätten. Die Klägerin pachtete im September 2005 von der Beklagten eine Gaststätte, die aus zwei nicht voneinander getrennten Räumen bestand. Nachdem am 15. Februar 2008 in Rheinland-Pfalz ein Nichtraucherschutzgesetz in Kraft getreten war, durfte in der verpachteten Gaststätte nicht mehr geraucht werden. Von der Pächterin geforderte Umbaumaßnahmen zur Schaffung eines den Anforderungen des Nichtraucherschutzgesetzes entsprechenden Raucherbereichs lehnte die Verpächterin ab. Das Landgericht hat die Klage abgewiesen. Die Berufung der Pächterin ist erfolglos geblieben. Die hiergegen gerichtete Revision der Pächterin hatte keinen Erfolg.
Verpackungen spielten eine nicht zu übersehende Rolle. Neben Glasflaschen in vielen Variationen – die Individualflaschen sind verstärkt im Kommen – gab es im Dosenbereich interessante Neuerungen. Die PET-Verpackungen hatten im erstmals auf der Brau Beviale zusammen mit der drinktec veranstalteten PET-Forum eine eigene Plattform. Es ging um Formenvielfalt, aber auch um Gewichts- bzw. Rohstoffeinsparungen sowie aufmerksamkeitsstarke Display-Systeme sowie alternative Fassbiersysteme.
GEA Brewery Systems bietet zur Optimierung von Anlagen und Prozessen einen Energieeffizienz-Check an, welcher durch die Nutzung mobiler und zeitlich befristet installierter Messaufnehmer auch als „mobiles Energiedatenmanagement“ bezeichnet werden kann. Hierbei werden alle Energie- und Stoffströme in der Brauerei ermittelt und Lösungsansätze zum effizienten Energieeinsatz – vor allem in der Produktion – gemäß DIN EN 16001 erarbeitet. Die GEA-Techniker sind ausgebildete Energie Manager (IHK-Zertifikat) sowie European Energy Manager und führen den Energieeffizienz-Check in drei Phasen durch. Für die Initialbewertung der Anlage werden circa zwei Tage veranschlagt. Im nächsten Schritt erfolgt eine ein bis zwei Wochen dauernde Detailbetrachtung der Prozesse..
Die Krones AG, Neutraubling, hat mit der auf Faltschachteln und Multipack-Verpackungen spezialisierten A&R Carton Bremen GmbH, Bremen, einen Kooperationsvertrag geschlossen. Die weltweite Zusammenarbeit auf dem Gebiet anwendungsorientierter Entwicklungsprojekte soll dazu beitragen, durch eine optimale Abstimmung von Verpackungsmaschine und Verpackung die Maschinenleistung weiter zu steigern. Der Kooperationsvertrag bedeutet keine Ausschließlichkeit, Kunden können weiterhin ihren Verpackungslieferanten frei wählen.
Rockwell Automation hat das PlantPAx-Prozessautomatisierungssystem weiter ausgebaut. Anlagen, wie Kompressoren, Pumpen, Turbinen und Lüfter können nun in die Steuerungsebene integriert werden, wodurch sich sämtliche Bedienvorgänge über eine einzige Plattform steuern lassen. Nutzer des Systems können mittels visualisierter Symbole und Dialogfenster von jedem beliebigen Standort auf Diagnoseinformationen eingebundener Aggregate und deren Messausrüstung zugreifen.
Ein neues Bier, das ausschließlich mit Hopfen der Sorte Tettnanger Tettnanger gebraut wird, soll im Frühjahr 2012 auf den amerikanischen Markt kommen. Gebraut wird das „New Spring Seasonal“ von der 1985 gegründeten Boston Beer Company (BBC).
Ein stilvoller Abschluss des Braugerstenjahres ist der Bayerische Braugerstentag, der am 8. Dezember 2011 wieder gemeinsam vom Verein zur Förderung des Bayerischen Qualitätsgerstenbaues und des Bayerischen Bauernverbandes zum 13. Mal im festlich geschmückten Augustinerkeller in München ausgerichtet wurde. Neben dem schon traditionellen Vortrag von Dr. Markus Herz, Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft, zu Ertrag und Qualität der bayerischen Sommerbraugerste 2011 (siehe BRAUWELT Nr. 50/11, S. 1542) stand die Zukunft der Braugerste bei den Beiträgen im Vordergrund.
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