Social-Media-Plattformen sind für Internetnutzer, die sich für Biermarken interessieren, vor allem der Unterhaltung wegen reizvoll. Gewinnspiele, lustige Clips, aktuelle Infos und Aktionen der Brauereien stoßen durchaus auf Interesse. Wie groß das Interesse ist und welche Strategien von Befragten gelobt werden, zeigt die aktuelle Marktstudie „Social-Media-Branchenreport Biermarken 2011“ des Markt- und Beratungsinstituts YouGovPsychonomics. Für die Studie wurden über 1000 an Biermarken interessierte Bundesbürger internet-repräsentativ befragt.
Die 19-jährige Anja Bentele aus Dietmannsweiler ist Tettnangs frisch gekrönte Hopfenkönigin. Katharina Ruther (21) und Anita Kramer (20) heißen die neuen Hopfenprinzessinnen. Zwei Jahre lang rühren sie nun bei Auftritten im In- und Ausland die Werbetrommel für Tettnangs grünes Gold. Unter den zahlreichen Ehrengästen waren Europaabgeordnete Elisabeth Jeggle, MdB Lothar Riebsamen, Hopfenpflanzer-Präsident
Wirtschaftsjournalisten und solche, die es sein wollen, beschwören ein schreckliches Ende herauf. Wolfgang Münchau, Kommentator der Financial Times Deutschland, sieht Kanzlerin Angela Merkel schon am Kreuzweg zwischen Bankrott oder Ruin. Journalisten sollten natürlich die Probleme der Eurozone nicht kleinschreiben, andererseits aber auch die Krisenangst nicht schüren. Kaum auszudenken, sollten die Europäer wirklich von Panik ergriffen die Banken stürmen und ihre Konten leerräumen.
Erst machten die Aktionäre auf der Foster’s-Jahreshauptversammlung ihrem Ärger über die, ihrer Meinung nach, viel zu hohen Boni für CEO John Pollaers Luft, dann schien ihnen dieselbe auszugehen, denn sie stimmten abschließend mehrheitlich einer Übernahme durch SABMiller zu. 99 Prozent sagten Ja, worauf hin Foster’s am 2. Dezember 2011 aus dem Börsenhandel genommen wurde.
… wenig, wie es scheint. Genau drei Jahre nach der Übernahme durch AB-InBev stand in der Lokalzeitung St. Louis Post im November ein Artikel über die neue Kultur in der Anheuser-Busch-Unternehmenszentrale in St. Louis.
Das Stühlerücken in der Brauindustrie geht weiter. Jetzt ging Nico Nusmeier, 50, der vor 26 Jahren zu Heineken stieß und 2005 die Leitung des Geschäfts für Mittel- und Osteuropa übernommen hat. Seine Nachfolge tritt am 1. Januar 2012 Derck van Karnebeek an, bisher Managing Director bei Heineken Rumänien.
Wo beginnt Europas „Wilder Osten“? Offenbar schon in England. Dort wurden im November fünf Panscher wegen gemeinschaftlichen Steuerbetrugs zu insgesamt 17 Jahren und zehn Monaten verknackt. Grund: Sie produzierten gefälschten und giftigen Wodka in einer Anlage in Leicestershire. Ausgefeilte Vertriebswege verteilten den Wodka landesweit in die Läden.
Der Weltbierausstoß 2010 ist laut Barth-Bericht nach einem geringen Rückgang im Jahr 2009 um 29 Millionen hl auf insgesamt rund 1,85 Milliarden hl gestiegen. Während in Europa insgesamt der Bierabsatz um zwölf Millionen hl (auf 542 Mio hl) schrumpfte und auch Nord- sowie Mittelamerika Einbußen verzeichneten, wuchsen in Brasilien (+ 7 Mio hl), Afrika (+ 7,2 Mio hl) und Asien (+ 34 Mio hl) die Ausstoßzahlen. Mit einem Zuwachs von 25 Millionen hl (448 Mio hl Jahresproduktion) ist China unangefochtener Spitzenreiter vor den USA, Brasilien, das Russland auf Platz vier verwies, und Deutschland mit 95,7 Millionen hl Jahresausstoß.
Die Auslandsaktivitäten der deutschen Brauereigruppen und großen Privatbrauereien stellt BRAUWELT-Autor Dr. Kai Kelch, Getränke-Info, Braunfels, in diesem Artikel dar. Lesen Sie mehr über die Beteiligung an Brauereien und die Lizenzbierherstellung im Ausland, zusammengestellt anhand der Zahlen von 2010.
„Hopfen und Malz – Gott erhalt’s!“ Dass sich dieses Sprichwort über Jahrhunderte etabliert hat, heißt noch lange nicht, dass es Nutzer in der Tiefe wirklich verstanden haben. Das gilt auch für andere mittelalterliche Sprichwörter: Man kennt den Sinn, jedoch nicht seine Wurzeln. So kennt jeder im Grunde genommen auch Hopfen und Malz als Zutaten von Bier, weiß aber oft doch nur wenig über sie und ihre Vielfalt. Dabei könnte Hopfen Konsumenten geschmacklich viel stärker verführen, als das deutsche Biere derzeit tun.
Das hat sich Marc Hanow, Beratungsexperte für wirksames Unternehmens- und Persönlichkeitsdesign und Inhaber der FaroConsult, Freising, zum Ziel gesetzt. Es geht ihm in erster Linie um Orientierungshilfe für Menschen und Unternehmen, die auf ihrem momentanen Kurs Unterstützung brauchen, um festzustellen, wo sie sich befinden, wohin sie sich entwickeln möchten und mit welchen Ressourcen sie das umsetzen können. Die BRAUWELT sprach mit Diplom-Braumeister Marc Hanow darüber, wie das in der Praxis aussieht und welche Motivationen dahinter stehen.
Die Auswahl eines für die betrieblichen Herausforderungen geeigneten Filtrationsverfahrens stellt den Braumeister vor immer größere Herausforderungen. Viele Aspekte sind zu bedenken. Neben Investitions- und Betriebskosten gilt es, auch die zukünftige Rechtslage bei der Entsorgung von Reststoffen, den Umwelteinfluss der eingesetzten Verbrauchsmaterialien und die Stärke der Bindung zum Lieferanten zu berücksichtigen. Seit die Zahl kleinerer Brauereibetriebe weltweit wächst, werden immer mehr Filtrationssysteme auch für den kleinen Leistungsbereich angeboten.
Meistgelesen
BRAUWELT unterwegs
Meistgelesen
BRAUWELT unterwegs
-
Windenergieanlage stärkt Energieunabhängigkeit
Warsteiner Brauerei Haus Cramer KG
-
Alkoholfreies Portfolio erweitert
BRLO GmbH
-
Flensburger Brauerei: Solides Geschäftsjahr
Flensburger Brauerei Emil Petersen GmbH & Co. KG
-
Endress+Hauser: Sopat stärkt Portfolio an Prozessanalytik
Endress+Hauser Group Services AG
-
„Endlich Badewetter“
Privatbrauerei Zwettl Karl Schwarz GmbH