Phenolartiger Fehlgeschmack im Bier (Apothekenaroma) Mögliche Ursachen und Gegenmaßnahmen -- I. Rohstoffe - Malz - - Phenole aus überdarrtem Malz; - - Abdarrung durch Direktfeuerunr, Rauchgase; - - Aufbewahrung, Lagerung und Transport der Gerste oder Malz in Schiffen, Lastwagen, Weichen, Keimkästen mit phenolhaltigen Anstrichen. - Brauwasser - - phenolhaltiges Wasser + Chlorung - Bildung von Chlorphenolen; - - erhöhter Nitratgehalt im Wasser. - Hefe - - Kontamination der Brauereihefe mit Fremdhefen, welche phenolhaltige Substanzen an das Bier abgeben können. II. Brauprozeß - Würzeklärung und Würzekühlung - - Verkeimung der Würze mit Termobakterien oder phenolerzeugenden Bakterien; - Schlauchen - - zu grünes Schlauchen in zu warme Lagerkeller. III. IV. V. VI. - Ursachenfindung bzw. II. III.
Konzept für wirksame Maßnahmen zur Bekämpfung von Sekundär- Kontaminationen im Flaschenkeller -- Sekundärkontaminationen spielen, wie Prof. Dr. Werner Back erläuterte, in der Brauerei nach wie vor eine wichtige Rolle, da ca. 50% der Reklamationen auf Bierschädlinge zurückgeführt werden müssen, die bevorzugt im Abfüllbereich auftreten. Hierzu gehören so gefährliche Arten wie Lactobacillus brevis, Pectinatus sp. und Megasphaera cerevisiae. Letztere wirken sich vor allem in alkoholärmeren Bieren durch üblen Geschmack und Geruch (Propionsäure, Buttersäure, Capronsäure) äußerst unangenehm aus. Dabei handelt es sich vor allem um die Flaschenabgabe der Waschmaschine, um den Bottle-Inspector sowie besonders um den Bereich Füller und Verschließer..
Qualitätskriterien für Etikettenpapiere -- Basis Papiere: allgemeine Eingangskontrolle gegenüber dem vereinbarten Lastenheft, u.a. - Grammgewicht; - Papierdicke; - COBB; - Reißfestigkeit (naß und trocken); - Ablösezeit im Laugenbad; - Widerstandsfähigkeit gegenüber der Lauge; - Steifheit; - Reaktionsgeschwindigkeit gegenüber Wasser; - Weiße - Glanz, - Glätte der zu bedruckenden Seite; - Opazität; - Leimdurchschlagfestigkeit; - Microkontur der zu bedruckenden Seite; - Planlage; - Etikettierverhalten: - Eignung zum Recycling. Druck und Farben: - Ablösezeit im Laugenbad (siehe Abb.A.N- Codes; - Planlage nach dem Druck; - Abriebfestigkeit; - Farbhaftung: - Brillianz der Druckfarben; - Gleitfähigkeit von im Etik. Prägung; - Nachkontrolle der Ablösezeit im Laugenbad; - Zählkontrolle (1000 ET..
Bestimmung und Verhalten von Atrazin im Brauprozeß. Teil 1: Literarturübersicht zur Thematik -- Das deutsche Reinheitsgebot von 1516 verpflichtet den Brauer, zur Herstellung von Bier nur die Rohstoffe Hopfen, Malz, Hefe und Wasser zu verwenden. Bedingt durch die in diesem Jahrhundert stattgefundene Industrialisierung und die starke Intensivierung der Landwirtschaft, wird gerade in den letzten Jahren die Reinheit dieser Rohstoffe immer mehr in Frage gestellt. Für den Brauereisektor wird es daher in den nächsten Jahren immer wichtiger werden, die Reinheit des Bieres auch gegenüber sogenannten Umweltkontaminanten zu sichern..
Integrierter und kontrollierter Anbau von Brauweizen -- Im baden-württembergischen Haupt- und Landgestüt St. Johann geht jetzt ein großangelegter Anbauversuch mit verschiedenen Weizensorten zu Ende, die als Brauweizen geeignet sind und nach den Richtlinien des integrierten und kontrollierten Anbaues kultiviert wurden. Auf Einladung von Dr. Gebhard, Leiter des Landgestütes, und L. Zimmermann, Inhaber der Zimmermann Malz, Baustetten, besichtigten R. Nitschke, Geschäftsführer Technik der Erdinger Weißbräu, und Dipl.-Ing. N. Michl, Leiter Qualitätssicherung bei der Erdinger Weißbräu, am 29. 7. 1992 die einzelnen Schläge und informierten sich vor Ort über die Aktivitäten, die hinsichtlich dieser Anbautechnik in Baden-Württemberg unternommen werden.Zt. Wie L. Im Versuch in St. Das untersagen lt.
Sein Leben war mit Bier verbunden. Carl von Linde - zum 150. Geburtstag -- Anfang Juni jährte sich der Geburtstag Carl von Lindes zum 150. Male. Aus diesem Grunde geht der folgende Beitrag etwas ausführlicher auf den Lebenslauf und das Lebenswerk des Mannes ein, der mit seinen Arbeiten über die Kühlmaschine die Brauereitechnologie Ende des vorigen Jahrhunderts revolutionierte. Die Brauwelt bringt in der gleichen Ausgabe zwei Beiträge, die den heutigen Stand der Kühlung in der Brauerei, auch unter dem Gesichtspunkt Umweltschutz, behandeln, und greift damit ein Thema auf, das oft doch recht stiefmütterlich behandelt wird.
Betrachtungen zum Bier nach dem Tode -- In der festen Überzeugung, daß es auch nach dem Tode Bier gibt, wurde Verstorbenen im alten Ägypten schon 3300 Jahre v. Chr. Bier als Grabbeilage mit ins Grab gelegt. Aber auch Spiritisten unserer Zeit behaupten, aus dem Jenseits Signale erhalten zu haben, die auf ein Bier nach dem Tode hinweisen. Der Autor geht ferner auf Grabinschriften ein, die das Bier in Verbindung mit dem Tod behandeln. Das letzte Bier auf Erden, das Henkersbier, soll das beste gewesen sein.
Nach dem neuen EG-Richtlinienvorschlag für Verpackungen und Verpackungsabfälle sollen innerhalb der nächsten 10 Jahre 90% aller Verpackungsabfälle verwertet werden müssen. -- 60% müssen dem Recycling zugeführt, 30% können verbrannt werden. Dies steht im Widerspruch zu den Plänen der Bundesregierung, die ab 1995 ein generelles Verbot der thermischen Verwertung vorsehen.
Bierlieferungsvertrag durch Gerichtsentscheid verkürzt -- Ein Getränkebezugsvertrag mit einer Laufzeit von 20 Jahren wurde von einem Gericht als sittenwidrig angesehen; der Vertrag, so das Gericht, dürfe nur mit einer verkürzten Laufzeit von 15 Jahren aufrechterhalten werden. Es ergab sich die Frage, ob eine verkürzte Laufzeit automatisch eine entsprechend geringere Rückvergütung bewirke. Der Bundesgerichtshof hat sich im Urteil vom 8. 4. 1992 - VIII ZR 94/91 - dazu geäußert. Für die zulässige Dauer von Bierlieferungsverträgen seien die Gegenleistungen der Brauerei maßgebend. Diese Ansicht hatte auch das Oberlandesgericht vertreten, das den Fall in der vorigen Instanz bearbeitet hatte: trotz einer Kaufpreisermäßigung von 80 000 DM seien 20 Jahre Vertragsdauer zu lange..
Energetische Überwachungsmöglichkeiten von Ammoniak-Kälteanlagen -- Die energetische Überwachung von Kälteanlagen beschränkt sich in der Regel auf die Kontrolle der Solltemperatur der zu kühlenden Medien. Weiterführende Kontrollen werden zwar durchgeführt, oft aber falsch interpretiert. Ziel des folgenden Beitrages ist es, eine Kenngröße zu definieren, die der spezifischen Kälteleistung proportional ist und praxisgerecht möglichst im On-line- Betrieb ermittelt werden kann. Die in Praxisversuchen gefundene Größe, hier als Enhadrei-Zahl definiert, läßt eine entsprechende Aussage über den energetischen Zustand der Anlage und der einzelnen Verdichter zu.
Brauereikälteanlagen heute. Sicherheit: Umweltschutz, Wirtschaftlichkeit -- Ausgehend von alarmierenden Pressemeldungen über die Gefahren, die angeblich von den 50 t des Kältemittels Ammoniak in der olympischen Bobbahn von Albertville ausgingen, behandelt der Referent die Themen Sicherheit, Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit von NH3-betriebenen Kälteanlagen in Brauereien. Derartige Anlagen zeichnen sich heute bei Verwendung geeigneter Materialien, entsprechender Planung und Wartung sowie einer leistungsfähigen Steuerung durch Sicherheit und Wirtschaftlichkeit aus.
Verpackung und Umwelt -- Im Rahmen des 10. Fakultätstages der Fakultät für Brauwesen, Lebensmitteltechnologie und Milchwissenschaft der TU München-Weihenstephan hielt Dr.- Ing. Heinrich Vogelpohl, Lehrstuhl für Brauereianlagen und Lebensmittel-Verpackungstechnik, einen interessanten Vortrag zu diesem aktuellen und viel diskutierten Thema. Auf das Volumen bezogen, besteht der Hausmüll etwa zur Hälfte aus Verpackungsabfällen. Ein Drittel der Abfälle wird verbrannt, zwei Drittel gelangen auf die Deponie. Zu den geläufigen Beurteilungskriterien einer Verpackung wie z.B. Schutzfunktion, Hygieneanforderungen, Maschinengängigkeit kommen jetzt noch die Kriterien der Umweltverträglichkeit bzw. Wiederverwertbarkeit. Dabei darf man aber lt. eine Ökobilanz des betreffenden Verpackungssystems.
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