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AfG

Bionade, ein neues Erfrischungsgetränk -- Die Privatbrauerei Peter, Ostheim/Rhön, hat in Zusammenarbeit mit der LGA Nürnberg und mit Unterstützung des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung im Rahmen eines Biotechnologie-Programmes ein alkoholfreies, wohlschmeckendes Erfrischungsgetränk entwickelt. Nach Angaben von Dipl.-Brm. Dieter Leipold, Ostheim, läßt sich dieses Getränk geschmacklich und bezüglich der Inhaltsstoffe sowie der Herstellung keinem der bekannten Getränke- typen zuordnen. Deswegen wurde auch der Name Bionade gewählt. Das Verfahren, über das die Brauwelt in einer der nächsten Ausgaben AfG/Getränketechnik ausführlicher berichten wird, ist patentiert. Zur Gärung werden Mikroorganismen eingesetzt, die die Fähigkeit besitzen, Zucker in Säuren zu verwandeln.B..

Diverses

Problemkreis Gushing -- In der Brauwelt Nr. 44/45, 1993, S. 2243, berichteten wir über einen Vortrag, der sich mit dem gegenwärtigen Kenntnisstand zum Problemkreis Gushing befaßte. Dabei wurden einige technologische Tips für den Mälzer und Brauer gegeben, um das primäre Gushing in den Griff zu bekommen. Ergänzend zu den dort aufgeführten Punkten weisen M. Unkel und M. Knab von der LGA Nürnberg, Versuchsanstalt für Bierbrauerei, darauf hin, daß die Zugabe von NaOH bzw. Formaldehyd zum Weichwasser als auch der Zusatz von CaCl2 und CaSO4 zum Würzekochen selbstverständlich nur für Betriebe gilt, die ihre Biere nicht nach dem Bayerischen Reinheitsgebot herstellen..

AfG

Der Verbrauch an Fruchtsäften und Nektaren stieg in Europa 1992 um 4% auf 72,89 Mio hl. Für 1993 wird ein weiteres Wachstum von 4% erwartet. Dies geht aus einem neuen Bericht der Zenith International Ltd., Bath/GB, hervor. Im Jahre 1989 hatte das Wachstum noch 9% betragen, 1990 dann 15% und 1991 nur noch 2%. In den einzelnen europäischen Ländern verlief die Entwicklung unterschiedlich. In Deutschland, das 1992 einen Marktanteil von 42% hatte, betrug die Steigerung 1992 3% gegenüber 1991. In Großbritannien dagegen, mit 10% der zweitgrößte europäische Markt für dieses Segment, gab es ein Minus von 4%. Frankreich und Italien lagen an dritter und fünfter Stelle mit einem Plus von je 10%. Die Schweiz hat mit 44 l den höchsten Pro-Kopf-Verbrauch, fast 15 mal höher als Portugal mit 3 l..

Diverses

Hefeproteasen Einfluß auf Qualitätsmerkmale des Bieres -- In einer Vielzahl von Arbeiten wurde das Vorhandensein von Proteinasen im Bier nachgewiesen. Der Nachweis dieser Eiweiß abbauenden Enzyme erfolgte lt. Dipl.-Ing. Fritz Briem, Lehrstuhl für Technische Mikrobiologie und Technologie der Brauerei II, stets durch die Bestimmung der proteolytischen Aktivität mittels verschiedener allgemeiner Proteasesubstrate. In dieser Arbeit sollten mittels eines speziell hergestellten Bierprotein-Substrates die relevanten proteolytischen Enzyme der Hefe identifiziert und isoliert werden, um dann einen spezifischen immunchemischen Test entwickeln zu können, mit dem dann eine quantitative Bestimmung des Proteaseproteins möglich sein sollte.a. auch auf den Bierschaum.

Markt

Auf der drinktec- interbrau '93 in München waren alle namhaften Hersteller von Roh- und Grundstoffen für die Produktion von alkoholfreien Getränken vertreten. Der Artikel, der bereits in der Zeitschrift Bier & Getränke des Getränkefachverlages Hans Carl erschienen ist, faßt für seine Leser zusammen, was an Neuigkeiten angeboten wurde, welche Trends prognostiziert wurden und welche Getränke Chancen im eigenen Sortiment haben könnten.

Diverses

Messen durch die Wand -- Von der Unisat GmbH, Alzenau- Albstadt, wurde jetzt ein neues Sensorsystem zur Medien- berührungslosen Erkennung von Naß-/Trockenzuständen sowie zur Füllstandskontrolle vorgestellt. Das System arbeitet auf Ultraschallbasis und wird von außen an die Rohr- oder Behälterwände angesetzt. Auf der Basis einer hochfrequenten Ultraschallmessung ist eine zuverlässige Naß- /Trockenmeldung oder die Pegelkontrolle in Behältern möglich. Dadurch entfallen Bohrungen, zusätzliche Öffnungen sowie Dichtungs- und Verschleißprobleme. Selbst bei aggressiven und heißen Medien oder in doppelwandigen Behältern ist eine Messung von außen möglich. Der Sensor unterliegt keinem Verschleiß..

AfG

Im nachfolgenden Artikel wird die mikrobiologische Anfälligkeit von Getränken untersucht. Der Autor geht vor allem den Hauptschädlingen, wie gärfähigen Hefen und Schimmelpilzen, nach, sowie den Schwachstellen, über die Mikroorganismen in den Produktionsprozeß gelangen können.

Diverses

Moderne Mikrobiologie im Erfrischungsgetränke-Betrieb -- Im nachfolgenden Artikel wird die mikrobiologische Anfälligkeit von Getränken untersucht. Der Autor geht vor allem den Hauptschädlingen, wie gärfähigen Hefen und Schimmelpilzen, nach, sowie den Schwachstellen, über die Mikroorganismen in den Produktionsprozeß gelangen können.

Diverses

On-line-Qualitätskontrolle bei der Abfüllung von Getränken - - Zur Qualitätskontrolle von Bier und alkoholfreien Getränken on-line bei der Abfüllung bietet die Centec Gesellschaft für Labor- und Prozeßmeßtechnik mbH, Bruchköbel, ein modulares System an, in dem sich die wichtigsten Meßgrößen für die Qualitätsmerkmale von Bier und alkoholfreien Getränken integrieren lassen. Dabei geht es um die Erfassung von Stammwürze, Alkohol und CO2- Konzentration. Der Einbau von Meßsonden für die Bestimmung von Sauerstoff, pH, Leitfähigkeit, Trübung und Farbe ist ebenfalls möglich. Die Stamwürze und der Alkoholgehalt werden über die physikalische Messung von Schallgeschwindigkeit und Dichte berechnet. Die erhaltenen Werte werden in einer Auswerteeinheit mittels einer speziellen Software verarbeitet..

Diverses

Partikelmessung bei Malzschrot und Filterhilfsmitteln -- Auf der Info-Theke für Brauwesen, Lebensmitteltechnologie und Milchwissenschaft der TU München-Weihenstephan anläßlich der drinktec interbrau '93 in München wurde erstmals ein neues Korngrößenmeßgerät der Firma Sympatec GmbH, Claus-thal-Zellerfeld, vorgestellt. Das Laserbeugungs- Gerät ist das erste System, mit dem die Fraunhofer-Methode zur Partikelmessung (s. Brauwelt Nr. 35, S. 1502) im gesamten Meßbereich ab 0,5 fm bis 3500 fm angewendet wird. Die zunehmende Verbreitung der schnellen, hochgenauen und zuverlässigen Laserbeugung führt nach Prof. Dr.-Ing. Karl Sommer, Inhaber des Lehrstuhls für Maschinen- und Apparatekunde der TU München-Weihenstephan, vermehrt zu Vergleichen mit den klassischen Methoden der Partikelgrößenanalyse.B.

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