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Tschechische Republik Budvar investiert in großem Stil. -- Erst seit der politischen Wende im Jahre 1989 dürfen die tschechischen Betriebe ihren Gewinn für Investitionen im eigenen Hause einsetzen. Die Brauerei Budweiser, Budvar, nutzt dies voll aus. Alle Abteilungen werden ausgebaut und modernisiert. Die Produktion wurde trotz der Umbaumaßnahmen von 450 000 hl im Jahre 1990 auf 640 000 hl 1993 gesteigert. Allein nach Deutschland sind im letzten Jahr 180 000 hl exportiert worden. Auch in Großbritannien, Östereich und Italien steigt die Nachfrage. Den Streit um die Markenrechte für Budweiser, der nun schon fast 100 Jahre dauert, will Anheuser-Busch, St. Louis/USA, durch eine Kapitalbeteiligung beilegen..

Ungarn Martfü plant Kapazitätserweiterungen. -- Nach Angaben des Vorstands der Magyar Szovetkezeti Sörigyar (Erste Ungarische Brauereigenossenchaft), Budapest, bekannter unter dem Namen Martfü, wird 1994 eine Ausweitung der Bierprouktion von 420 000 hl auf 440 000 hl geplant. Der Bierabsatz soll insgesamt von 440 000 hl auf 460 000 bis 465 000 hl gesteigert werden. An dem Unternehmen ist die Brau Union AG, Linz/A, mit 71 beteiligt. 21% des Kapitals liegen in den Händen weiterer ausländischer Investoren. 6,4% hält die ungarische Betreiber- Genossenschaft und 1,4% private Gesellschafter. Die Brau Union AG, Linz, hat Gerüchte dementiert, nach denen die Brauerei Martfü mit der Brauerei Sopron fusionieren soll. Beide Brauereien haben schon in der Vergangenheit kooperiert..

USA Brew pubs und Microbreweries. -- Es ist bemerkenswert, wie die neue Gesetzgebung im Bundesstaat Texas die Grenzen für Gasthausbrauereien (brew pubs) und Kleinbrauereien (mikrobrew-eries) zieht. Danach ist eine Gasthausbrauerei auf eine Jahresproduktion von annähernd 6000 hl beschränkt, sie darf ihr Spezialbier nicht außerhalb der Schankstätte verkaufen. Umgekehrt ist es einer Kleinbrauerei verwehrt, die ihr zugestandenen knapp 90 000 hl Jahresausstoß auf ihrem eigenen Grundstück abzusetzen, ausgenommen Proben in Verkostungsräumen der Brauerei. Im trendbewußten Kalifornien sind im letzten Jahrzehnt 200 Mio in beinahe 70 Microbreweries/brew pubs investiert worden, die insgesamt 2000 Mitarbeiter beschäftigen. Im ersten Jahr will sie rund 2300 hl Pale Ale und Weizenbier verkaufen..

DKV-Forschungsberichte Nr. 41, 42, 43 -- Beim Deutschen Kälte- und Klimatechnischen Verein e.V. (DKV), Stuttgart, sind folgende Forschungsberichte erschienen: - DKV- Forschungsbericht Nr. 41 - R. Tillner-Roth, Die thermodynamischen Eigenschaften von R152a, R134a und ihren Gemischen (171 S.); - DKV-Forschungsbericht Nr. 42 - F. Rinne, Untersuchung anwendungspolitischer Probleme beim Einsatz von zeotropen Kältemittelgemischen (150 S.); - DKV- Forschungsbericht Nr. 43, S. Schädlich, Der Einfluß verschiedener Luftdurchlaßgeometrien auf das Freistrahlverhalten (220 S.).Der Preis beträgt jeweils 20 DM (20% DKV-Mitgliedsrabatt) zzgl. Porto und Verpackung. DKV-Tagungsbericht 1993 - Nürnberg -- Der Tagungsbericht ist aufgeteilt in 5 Bände entsprechend den 5 Arbeitsabteilungen des DKV..

Bierkühlanhänger Der neue Bierkühlanhänger der Hofmann Verkaufs-Systeme GmbH, Freudenstadt, ist aus Polyester- Sandwich-Elementen gebaut. Diese Bauweise und entsprechende konstruktive Maßnahmen führen zu einer guten Isolation, die an keiner Stelle durch Kältebrücken unterbrochen ist. Die sogenannte Plus-Kühlung arbeitet mit einem 220-Volt- Anschluß bei + 0 Grad C. Der Anhänger ist serienmäßig 240 cm breit und 350 cm lang, mit verschiedenen Höhenmaßen zur Auswahl. Bei 1,8 bis 4,5 t zulässigem Gesamtgewicht wird mit mechanischer Anlaufbremse ausgestattet, bei 5 t zulässigem Gesamtgewicht mit Luftdruckbremse. Angeboten wird darüber hinaus die bemalung des Anhängers mit der jeweiligen brauereieigenen Werbung.

Verpackungsreduzierung -- Weniger Verpackungen sind nach Ansicht des Ökotischs Berlin nicht immer vorteilhaft, da eine zu starke Reduzierung des den Transport und die Güter sichernden Transportgebindes Warenschäden zur Folge haben kann. So würden Handelskonzerne bereits einen deutlichen Anstieg von Transportbeschädigungen registrieren, die zu erhöhten Kosten und zu mehr Umweltbelastungen führten. Ein zu drastisches Abmagern der Verpackungen geht in die Hose, sagte deshalb Ökotisch-Präsident Prof. Dieter Bernd und fordert eine Reduktion mit Augenmaß. Gleichzeitig bezichtigte er das Grüne Punkt-System, Preise zu manipulieren bzw. zu subventionieren. Es sei nicht der Fall, daß die Duale System Deutschland GmbH, Bonn, die Preise für Verpackungsmaterialien sauber kalkuliert..

Leichtglas für Mineralwasser-Erfrischungsgetränke -- Im Auftrag der Genossenschaft Deutscher Brunnen (GDB) testet die Franken Mineral- und Heilbrunnen Betriebe Hufnagel GmbH & Co. KG, Neustadt/Aisch, ein neues Leichtglas- Mehrwegsystem für Mineralwasser-Erfrischungsgetränke, und zwar parallel zu dem Test mit PET-Flaschen, den der Gerolsteiner Brunnen fährt (s.a. Brauwelt Nr. 7/8, 1994, S. 296). Die neue 1,0-l-Mehrweg-Brunnen-Leichtglasflasche in einem speziell dafür geschaffenen 10er-Modulkasten wird unter realen Marktbedingungen im bayerischen Raum getestet. Der Test wird vom eigenen Marketing-Team und von dem Marktforschungsinstit tut Basis Research, Frankfurt, begleitet. Die Testergebnisse dürften im Herbst dieses Jahres vorliegen..

Automatischer Formatwechsel bei Palettieranlagen -- Der neue Lagenpalettierer der Joha, Johannes Arno Hartenstein KG, Hof/Bayern, kann mittels seines Spezial-Greiferkopfes ohne Kopfwechsel verschiedene Paletten-Formate bearbeiten wie z.B. die Brauereipalette oder die Europalette. Die Rechnersteuerung garantiert lt. Hersteller das sanfte und millimetergenaue Positionieren ohne Neujustieren von Endschaltern oder Lichtschranken. Die Umstellung erfolgt lediglich über das Bedientableau. Dieses wurde so einfach wie möglich gehalten, um die Handhabung der Maschine zu erleichtern. Frequenzgeregelte Antriebe garantieren die hohe Verarbeitungsgeschwindigkeit bei niedrigem Energieverbrauch. Das Baukastenprinzip ermöglicht eine spätere Umstellung auch auf neue Kastenformate.

Eine gute Orangenernte in Brasilien 1992/93 von ungefähr 1 Mio t und eine noch stärkere Nachfrage aus Europa, besonders aus Deutschland, führte zu einer Preiserhöhung bei Orangensaftkonzentrat. Nach Angaben des Warenvereins der Hamburger Börse stiegen die Preise von unter 1700 DM/t auf rund 2400 DM/t. Insgesamt hat Europa 1993 über 600 000 t Orangensaft importiert. Davon entfielen auf Deutschland ungefähr 50 Prozent. Damit blieb Deutschland mit einem Pro- Kopf-Verbrauch von 42 l Saft/Nektar weiterhin weltweit an der Spitze. Allerdings hat sich bereits eine Abschwächung der Nachfrage gezeigt, so daß die Wachstumsraten der Vorjahre nicht mehr erreicht werden dürften. Marktkenner rechnen sogar schon mit einem Rückgang..

Der jährliche Pro-Kopf-Verbrauch an Multivitamin- Fruchtsäften liegt in Deutschland bei 4,5 l und damit auf Platz 3 hinter Orangen- und Apfelsaft. -- Insgesamt wurden in Deutschland 1992 38,3 l an Fruchtsäften und -nektaren getrunken. In der Schweiz lag der Wert bei 34,3 l, in den USA bei 29 l und in den Niederlanden bei 22,3 l.

Schweiz Coop Schweiz: Eigene Richtlinien für Süßstoffe -- Die Coop Schweiz, Basel, zweitgrößter Lebensmitteleinzelhandelskonzern des Landes, hat jetzt nach einer Mitteilung des Süßstoff-Pressedienstes der Hoechst AG, Frankfurt am Main, für ihre Lieferanten neue Richtlinien zur Verwendung von Lebensmittelzusatzstoffen erarbeitet. Ziel ist es, nur noch solche Produkte anzubieten, die den Erkenntnissen der modernen Ernährungswissenschaft entsprechen. Dabei geht Coop über die gesetzlich festgelegten Anforderungen hinaus. Diese Richtlinien sind für alle neu ins Sortiment aufzunehmenden Lebensmittel und Getränke verbindlich. Für das bestehende Eigenmarken-Sortiment der Coop ist die entsprechende Umstellung seit längerem erfolgreich im Gang, vor allem in den Coop-eigenen Produktionsbetrieben..

Baugenehmigunge in der Außenwerbung -- Viele Gewerbetreibende, sei es im Handwerk, im Handel oder in der Gastronomie, wollen auf ihren Geschäftsbetrieb mittels einer Werbeanlage hinweisen. Ist die Entscheidung für eine Werbeanlage getroffen, stellt sich die Frage nach der Realisierung; denn fast alle Werbeanlagen, die an, auf oder vor Gebäuden angebracht bzw. errichtet werden, bedürfen einer Baugenehmigung. Für diese Baugenehmigung ist sowohl das Bundesrecht in Form des Baugesetzbuches und der Baunutzungsverordnung als auch Landesrecht in Gestalt der Landesbauordnungen zu beachten.

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