Diverses
Wiessner GmbH, Bayreuth, nach eigenen Aussagen einer der führenden Hersteller von luft- und wärmetechnischen Anlagen, verwendet modernste SPS-Technik. Ergänzend zur Simatic S5 steht die speziell für prozeßluft- und wärmetechnische Anlagen entwickelte Software jetzt auch für die Simatic S7 zur Verfügung.
So werden z.B. Enthalpieberechnungen im hx-Diagramm ausgewertet, grafisch dargestellt und über Trendkurven zur Optimierung der Anlagensysteme herangezogen. Leitsysteme sowie Kundenunterstützung per Modem runden die umfassende Leistungspalette ab.
Für Steril- und Schmutzbereiche, wie zum Beispiel im Bereich der Abfüllung, stehen entsprechende Luftführungskonzepte zur Verfügung..
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Im Jahre 1996 konnten die Handwerksbrauereien in den USA 26% bzw. 1,17 Mio hl mehr Bier absetzen als 1995. Ihr Anteil am amerikanischen Biermarkt stieg von 2,0% auf 2,6%. Diese Zahlen wurden erreicht trotz eines insgesamt leicht abnehmenden Biermarkts. In Nordamerika gibt es jetzt mehr als 1300 handwerklich ausgerichtete Brauereien (Brewpubs, Mikro-Brauereien, Regionalbrauereien und Kontrakt-Brauereien), in den USA 1178. Dort wurden im letzten Jahr 317 neue Brauereien eröffnet. Insgesamt betrug der Ausstoß der Handwerksbrauereien in den USA 6,2 Mio hl, in Kanada 0,94 Mio hl (+ 26%). Kanada hat jetzt 124 aktive handwerkliche Brauereien, von denen 17 im Jahre 1996 neu eröffnet worden sind.
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Die neue Braustätte der Gordon Biersch Co., San José, wurde am 11. Juni 1997 eröffnet. Die Planung, Montage und Automatisierung der Gesamtanlage erfolgte durch die Firma Nerb GmbH & Co. Einrichtungen für die Getränkeindustrie KG, Freising. Installiert wurde das Sudhaus aus der Brauerei Grandauer, Grafing. Die Fa. Nerb hat dieses Sudhaus einschließlich Schroterei und weiterer Anlagenteile ausgebaut, total überholt, vor Ort neu aufgebaut und mit dem System Nerb-Winbrew von der Schroterei bis zum Gärkeller voll automatisiert. Mit dieser Installation ergänzt Gordon Biersch mit einer jährlichen Produktion von 100 000 hl seine sehr erfolgreichen Gasthausbrauereien.
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Nach Angaben von Canadean Ltd., Basingstoke/UK, hat Tunesien 8,8 Mio Einwohner. Dazu kommen jährlich 4 Mio Touristen. Das Pro-Kopf-Brutto-Einkommen liegt bei rd. 3000 US-Dollar. 90% der Einwohner werden zur Mittelklasse gezählt. Softdrinks sind sehr beliebt. Im Jahre 1996 lag der Gesamtkonsum an kohlensäurehaltigen Erfrischunsgetränken bei 2,33 Mio hl, beziehungsweise 30 l pro Kopf.
Der Markt wird mit einem Anteil von 65% von Coca-Cola beherrscht. SFBT füllt nicht nur Coca-Cola ab, sondern auch eigene Marken und erreicht mit diesen einen Marktanteil von 25%. Pepsi-Cola kommt auf rd. 9%. 54% dieser Getränke werden in Glasflaschen gefüllt, 45% in PET-Flaschen..
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Die Brauerei Plzensky Prazdroj, Plzen, will Ende 1997 in der russischen Stadt Saransk ihr Bier brauen. Der Lizenzvertrag wurde mit dem größten Bierproduzenten in Rußland, der Sun Group, geschlossen. Diese besitzt einen Marktanteil von 15% im Inland, und zu ihr gehören sieben Brauereien. Die Jahresproduktion der Brauerei in Saransk liegt bei 650 000 hl Bier, wovon dann ein „bedeutender Teil“ (lt. Plzensky Prazdroj) nach Pilsner Rezept gebraut werden soll. Da die Brauerei bereits mit tschechischer Technologie ausgerüstet ist, rechnet man mit niedrigen Investitionskosten. Seit Mitte Juli braut Plzensky Prazdroj bereits in Kaunas/Litauen die Biersorte „Gambrinus“ in der Brauerei Ragutris, deren Haupteigentümer sie ist.
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Pivovar Radegast Nosovice braute 1996 insgesamt 1,921 Mio hl Bier, 9% mehr als 1995. Davon gingen 180 500 hl (+ 9,4%) in den Export, vor allem in die Slowakei, aber auch nach Deutschland, in die Ukraine und in die USA. Gegen Ende des Jahres hat der englische Braukonzern Bass seinen Anteil an Radegast von 20% auf 33% erhöht. Die Anteile stammten von Raiffeisen Capital und Investment Praha. Bass hält auch 51% des Kapitals der Prager Brauereien.
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Die spanischen Bierbrauer liegen in der EU-Rangliste hinter Deutschland und Großbritannien auf dem dritten Platz und sind damit immerhin die größten Bierproduzenten Südeuropas.
Seit zehn Jahren befindet sich der spanische Biermarkt jedoch in einem im europäischen Vergleich überdurchschnittlich starken Abwärtstrend. Nach Analysen des Marktforschungsinstitutes Nielsen wird sich der Anteil des über den Lebensmittelhandel vermarkteten Bieres 1997 gegenüber dem Vorjahr um 3,7 Prozent verringern.
Spaniens Nahrungs- und Genußmittelindustrie hat wieder Tritt gefaßt. Die fünfjährige Dürreperiode, die die Rohstoffbasis stark aushöhlte, sowie die harten Preisforderungen des Lebensmittelhandels trieben den Wirtschaftszweig in einen kontinuierlichen Abwärtsstrudel..
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Die Powolschje AG, größter Bierproduzent an der unteren Wolga, soll 1997 mit fast 5 Mio $ modernisiert werden. Die Sun Brewing, eine internationale Investmentgesellschaft, die mit 73,5% an der Powolschje beteiligt ist, investiert diese Summe in eine neue Abfüllanlage für 20- und 50-l-Fässer (1,5 Mio $), die im Mai in Betrieb genommen werden soll. Außerdem werden für rd. 1,5 Mio $ das Sudhaus bis Juni und für 1,7 Mio $ die Filtration bis zum Herbst modernisiert und umgebaut. Zur Erschließung der regionalen Märkte in Südrußland werden Filialen in Krasnodar, Stawropol, Sotchi, Tambow, Rostow am Don und Machatschkala eingerichtet. 1996 wurden 980 000 hl Bier (1995: rd. 810 000 hl) erzeugt. Es werden 25 Sorten helles und dunkles Bier gebraut.
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Seit Mai 1997 soll die Brauerei Lidski AG, Minsk, Bier nach Rezepten der österreichischen Firma Egenberg produzieren. Egenberg stellt der Brauerei Rezepte, Technologien und Ausrüstungen im Wert von rd. 1,5 Mio US-$ zur Verfügung. Auf Egenberg-Bier werden ca. 30% der Gesamtbierproduktion der Lidski AG entfallen. Die Installation von Abfüllanlagen der deutschen Firma Nagema mit einer Leistung von 24 000 Flaschen/h ist vorgesehen. Zur Zeit produziert die Brauerei acht Sorten Bier und alkoholfreie Getränke und hat einen Gesamtausstoß von 260 000 hl Bier (+ 7000 hl). Für 1997 ist eine Ausstoßerhöhung auf 300 000 hl geplant.
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Bis zum Jahre 2001 will die Brauerei Baltika, St. Petersburg, ihr Investitionsprogramm abgeschlossen haben. Begonnen hatte das Modernisierungsprogramm im Jahre 1993. Insgesamt sind 39 Mio US-Dollar investiert worden. Die Kapazität wurde von 600 000 hl auf 1,7 Mio hl angehoben. Die Baltika gehört zur Baltic Beverages Holding (BBH), bestehend aus Pripps, Schweden, Hatwall, Finnland, und Ringnes, Norwegen. Nach den jetzt vorhandenen Möglichkeiten kann die Brauerei auf eine Kapazität von 2,3 Mio hl ausgebaut werden.
Im vorläufig letzten Ausbaustadium wurden eine neue Abfüllanlage für 60 000-Flaschen/h installiert sowie eine neue Filterstraße und ein Würzekocher für insgesamt 15,6 Mio US Dollar. Die „Brauwelt“ wird über diese Investitionen noch berichten..
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