Die Entwicklung des Läuterbottichs hat in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte erzielt. Dies ist letztendlich auf den hohen Automatisierungsgrad, z.B. der Hackwerkssteuerung, zurückzuführen. Es stellt sich allerdings die Frage, inwieweit die natürliche Filterschicht d.h. der Treberkuchen den Läutervorgang beeinflußt. Untersuchungen an Läuterbottichen zeigten, daß bei vergleichbaren technischen Einrichtungen und Automatisierungsgrad sehr unterschiedliche Nettoläuterzeiten erreicht wurden. Ziel der Arbeiten war es, durch Betrachtung einzelner Einflußgrößen, wie z.B. des Schrottyps, Zusammenhänge aufzuzeigen.
Diese Arbeit greift Möglichkeiten zur Verbesserung der üblichen Hygiene-Verfahren im Gär- und Lagerkellerbereich von Brauereien auf.
Nachdem alle technologischen Abläufe sich mehr oder weniger stark auf die Geschmacksstabilität auswirken, wurde in den letzten zwei Jahren auf dem gesamten Gebiet der Brauereitechnologie an diesem Thema gearbeitet. In der vorliegenden Veröffentlichung werden die Erkenntnisse beschrieben und entsprechende Empfehlungen für die Erzielung einwandfreier Geschmacksstabilität gegeben.
Beim Alkoholkonsum liegt Luxemburg mit 11,6 l pro Kopf und Jahr, gerechnet als reiner Alkohol, europaweit an der Spitze, knapp gefolgt von Frankreich mit 11,5 l. Auf den Plätzen folgen Portugal mit 11,0 l, Ungarn mit 10,2 l, Spanien mit 10,2 l, Tschechien mit 10,1 l, Dänemark mit 10,0 l und Deutschland mit 9,9 l. Das Mittelfeld erstreckt sich von Österreich mit 9,8 l über die Schweiz mit 9,4 l, Irland mit 9,2 l, Belgien mit 9,1 l, Griechenland und Rumänien mit je 9,0 l, Italien und Slowakei mit je 8,8 l bis hin zu Bulgarien mit 8,1 l und den Niederlanden mit 8,0 l. Das untere Drittel der Alkoholkonsumtabelle beginnt mit Großbritannien mit 7,3 l. Es folgen Finnland mit 6,6 l, Polen mit 6,4 l, Jugoslawien mit 6,2 l, Schweden mit 5,3 l und Norwegen mit 4,1 l.
Der Winter 96/97 war gekennzeichnet durch eine längere Frostperiode im Dezember und Januar, die für eine hervorragende Bodengare sorgte.
Beeinflußt durch die überdurchschnittlichen Temperaturen im März erfolgte der erste Austrieb des Hopfens sehr schnell. Anhaltende Nachtfröste in der zweiten Aprilhälfte, nach dem Schneiden, hatten keine negativen Auswirkungen auf die Entwicklung des Hopfens.
Begründet durch das Niederschlagsdefizit im Frühjahr waren die Böden bis einschließlich dem ersten Anackern, Anfang Juni sehr gut befahrbar. Regelmäßige und gut verteilte Regenschauer in den Sommermonaten Juni und Juli beflügelten zu galoppartigem Wachstum. So hatten die Mehrzahl der Bestände bereits um den 20. Juni die Längsdrähte erreicht. Ein Hagelschlag am 5. August 1997 statt..
In diesem Jahr sind die japanischen Brauereien in China in die Offensive gegangen, um auf der Welt zweitgrößtem Biermarkt (170 Mio hl) stärker präsent zu sein.
So hat nach einer vwd-Meldung Kirin zum Jahreswechsel einen Vertrag mit zwei taiwanesischen Brauereien zur Gründung der Zhuhai Kirin President Brewery gegründet. Mit dieser 60%igen Beteiligung will Kirin die Kundschaft in den starken Wirtschaftsregionen Shanghai und Guandong mit anfänglich 70 000 hl Bier/Jahr versorgen. Im nordchinesischen Shenyang braut die China Ressources Snowflake Brewery Co. für Kirin 56 000 hl in Lizenz und importiert weitere 32 000 hl „Ichibanshibori“ aus Japan.
Asahi will mit seiner Tochtergesellschaft Beijing Zhongdec Beijing Beer und seinem Flaggschiff „Super Dry“ den Markt erobern..
Nach einer Pressemitteilung des Bundesverbandes des Deutschen Getränkefachgroßhandels wird mit steigender Mehrwegquote ein nahezu linearer Rückgang der Umweltlasten ermittelt und zwar hinsichtlich
q Ressourcenentnahme;
q Wasserverbrauch;
q Haushalts- und Sonderabfälle;
q Treibhauseffekt;
q Bodenversauerung.
Dies sind die vorläufigen Ergebnisse einer Studie über die Umweltauswirkungen von Bierverpackungen, die das Fraunhofer-Institut Lebensmitteltechnologie und Verpackung (ILV) im Auftrag der Verpackungsindustrie durchgeführt hat.
Das ILV ermittelte nach DIN ISO 14040 die Sachbilanzen in den Szenarien: Status quo (81% Mehrwegquote) sowie jeweils 10% plus oder minus beim Mehrweganteil. 10% mehr Mehrweg dagegen bringen eine Müllverringerung um 24 000 t.
Nachdem im Rahmen der vorläufigen Ernteermittlung durch die Bayerische Landesanstalt für Bodenkultur und Pflanzenbau, Freising, rd. 90 Proben ausgewertet sind, zeichnet sich für die diesjährige Sommergerstenernte ein besseres Ergebnis ab, als dies zunächst erwartet worden war.
Nach einer Mitteilung des Bayerischen Brauerbundes konnten auf einer Fläche von 206 257 ha (+ 4,2%) bei regional stark schwankenden Erträgen durchschnittlich 44 dt/ha eingebracht werden.
Der Vollgerstenanteil liegt bei 87%, der durchschnittliche Eiweißgehalt bei 11,0%. Insgesamt 67,8% des untersuchten Materials weisen einen Eiweißgehalt von weniger als 11,5% auf; 24% liegen über 12% Eiweißgehalt. Das 1000-Korn-Gewicht beträgt 44,5 g..
In ganz Deutschland steht der Braugerstenmarkt gegenwärtig erheblich unter Druck. Das berichtete H. Hermannsen im Ernährungsdienst vom 30. August 1997. Aus der Sorge heraus, daß die Landwirte zur Ernte 1998 nicht mehr genug Braugerste anbauen, wird lt. Hermannsen bereits jetzt über die neuen Vorvertragspreise gesprochen.
Als Hauptgrund für den Preisverfall bei der Braugerste werden überfüllte Läger beim Handel sowie bei den Mälzereien angeführt und logistische Probleme bei der Abwicklung der Vorkontrakte. Auch brächten die „zum Teil sehr scharfen und nicht immer praxisnahen Malzkontrakte etlicher Brauereien die Mälzereien in arge Bedrängnis“.
Diskussionspunkte sind in erster Linie der Schimmelpilzbefall und das Premalting.
Die Mälzereien warten lt..
Die Sulzbacher Malzfabrik Emil Baumgartner GmbH, Sulzbach-Rosenberg, hat auch in diesem Sommer in der Oberpfalz, in Sachsen-Anhalt und Sachsen unter Leitung von Prof. Dr. R. Schildbach, VLB, Berlin, Feldkontrollen bei ihren Vertragslandwirten durchgeführt, die Gersten aus neutral kontrolliertem Anbau für die Mälzerei erzeugen. Im kontrollierten Anbau sind auch Versuchsschläge mit neuen Sorten integriert, die in der Mälzerei sowie in befreundeten Brauereien seperat verarbeitet werden, um für die praxis brauchbare Erkenntnisse zu gewinnen.
Die erste Brauerei auf Korsika, „Pietra“, gegründet 1996, vermarktet jetzt ihr neues Herbstbier. Diesen Werbeslogan wählte man weil Kastanien im Herbst geerntet werden. Denn als Besonderheit wird dieses Bier mit Maronenmehl gebraut. Maronen stellen auf Korsika immer schon ein klassisches Lebensmittel dar und ihr Anbau wird staatlicherseits gefördert.
Die Bierspezialität Rolinck der Friedensreiter Bräu wird jetzt in nostalgischen Bügelverschlußflaschen im Individualkasten angeboten. Dieses obergärige Bier wurde Ende 1995 zum ersten Mal anläßlich des 350jährigen Jubiläums des westfälischen Friedens gebraut und zuerst ausschließlich in der Gastronomie ausgeschenkt.
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