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In der „Brauwelt“ Nr. 1/2, 1998, S. 8 publizierten wir einen Bericht über den Anbau von Qualitätsbraugerste in Bayern. Zu der aktuellen Situation in der deutschen Malzbranche führte die „Brauwelt“ ein Interview mit Helmut Weissheimer, Vorsitzender des Marktpolitischen Ausschusses des deutschen Mälzerbundes.
Brauwelt: Zur Zeit der Weihenstephaner Technologieseminare beschäftigt die Brauer jedes Jahr die Situation auf den Braugersten- und Malzmärkten. Wie sehen Sie als Vorsitzender des Marktpolitischen Ausschusses des Deutschen Mälzerbundes die Situation?

Weissheimer: Die Weihenstephaner Seminare läuten jedes Jahr die Malzverkaufszeit ein. Leider möchte ich sagen, denn die Seminare finden noch vor Aussaat der Sommergerste statt.h. ausgepflanzt wurde. 700 000 ha prognostizieren.

Die Binding Import Gesellschaft mbH (B.I.G.) ist Alleinimporteur für die englische Marke „Woody´s“. Die Alcopops mit einem Alkoholgehalt von 4,7 Vol.-% in den Geschmacksvarianten „Strawberry & Lemon“, „Pink Grapefruit drink“ und „Mexican Lime fruit drink“ gehören zum Sortiment der Firma Beverage Brands Ltd. und werden in der 0,375-l-Longneckflasche angeboten.

Anfang dieses Jahres hat die holländische Norit Proces Technologie Holding B.V. die Firma Haffmans B.V., Venlo, übernommen. Der mittelständische Betrieb Haffmans B.V. ist bekannt im Markt mit CO2-Rückgewinnungs- und Aufbereitungsanlagen sowie Qualitätskontroll- und Meßgeräten für die Brau- und Getränkeindustrie.

Die Frucade Essenzen GmbH, eine 100%ige Beteiligungsgesellschaft der Haarmann & Reimer GmbH, Holzminden, hat Vereinbarungen über den Erwerb der Kajo-Erzeugnisse GmbH & Co. KG (und der mit Kajo verbundenen Unternehmen in Deutschland und Österreich) abgeschlossen. Der Erwerb soll im Frühjahr 1998 vollzogen werden. Kajo ist Lieferant von Grundstoffen für alkoholfreie Erfrischungsgetränke, zu denen insbesondere Getränke der Marken „deit“ und „Gröbi“ gehören.

Im folgenden Beitrag wird nach einem Rückblick auf die Verhältnisse in der „guten alten Zeit“ gezeigt, wie sich der Biermarkt bei uns und in Amerika zwischenzeitlich entwickelt hat und worin sich helle US-Biere von einheimischen Produkten heute unterscheiden.

Anheuser-Busch bringt „Michelob” auf den deutschen Markt“ (Brauwelt 133, Heft Nr. 6, 1993, Umschlagseite). Die P.O.S. Marketing + Vertrieb GmbH, Hövelhof, „will 1996 16 000 hl ,Miller’-Bier auf dem deutschen Markt absetzen“ (Brauwelt 135, 2281, 1995). „Miller – der Aufsteiger aus den USA. In Deutschland gilt sie als neuer Aufsteiger unter den Importmarken“ (1).

..... Interessant dabei ist, daß damals die amerikanischen Biere im Durchschnitt stärker gehopft waren.h. 19 BE vor 30 Jahren. Andererseits, um nochmals H. J.

Unter dem Motto „Aus Lust und Laune“ schreibt die Weldebräu für 1998 den mit 15 000 DM dotierten Kunstförderpreis aus. Eine unabhängige Jury wird am 21. 2. 98 in der Brauerei in Plankstadt die ca. 300 Kunstwerke sichten und am 23. April, dem Tag des Deutschen Reinheitsgebotes, diese in Schwetzingen ausstellen und prämieren.

Nach einer Pressemeldung der Confédération des Brasseries de Belgique brauten im Jahr 1996 in Belgien 117 Unternehmen 14,18 Mio hl (+ 2,4%) und damit genauso viel wie die 3233 Brauereien im Jahre 1900. Der Export betrug 1996 mit 4,462 Mio hl 31% der Gesamtproduktion. Noch im Jahre 1960 hatte die Exportquote bei 2% gelegen, 1970 bei 9 bis 10%. Der Inlandskonsum ist um 2,18% zurückgegangen, der Export um 3,2% gestiegen. Die traditionellen Biere (Trappisten- und Kloster-Biere) konnten ihren Anteil weiter auf 2,7 Mio hl (+ 9,1%) ausbauen. Pils nahm auf 6,9 Mio hl ab.

Eine noch im Kongreß hängende Gesetzesvorlage soll vorschreiben, daß für alle US-Staaten die 0,8-Promille-Grenze für Autofahrer gilt. Dieses Gesetz zwingt zwei Drittel der Staaten, ihre entsprechenden Vorschriften bis zum Jahre 2000 zu verschärfen, in denen bis jetzt die 1,0-Promille-Grenze gilt. Die Verschärfung bedeutet die Reduzierung von fünf auf vier Drinks in einer Stunde für einen 77 kg schweren Mann. Eine 62 kg schwere Frau könnte dann noch drei Drinks in einer Stunde konsumieren.

In den ersten sechs Monaten des letzten Jahres überholte die Miller Brewing Co., Milwaukee, Anheuser-Busch bei den Werbeausgaben. Miller erhöhte sein Werbebudget um 6,5% auf 126,6 Mio US-Dollar, vor allem zur Unterstützung seiner Topmarken Genuine Draft (+ 243% auf 41,5 Mio US-Dollar) und Lite (+ 48% auf 80,1 Mio US-Dollar). Anheuser-Busch dagegen brachte es auf „nur“ 120,9 Mio US-Dollar (+ 0,3%). Davon entfielen allein 116 Mio US-Dollar auf die Bud-Familie. Coors Brewing Co erhöhte seine Gesamtwerbeausgaben um 20% auf 60,7 Mio US-Dollar. Dagegen reduzierten Pabst Brewing Co. um 45% auf 0,546 Mio US-Dollar, Heineken um 53% auf 5,5 Mio US-Dollar und Boston Beer um 97% auf 83 000 US-Dollar ihre Werbeetats.

Mit steigendem Bierabsatz auf dem ukrainischen Markt steigt auch die Nachfrage nach Brauereiausrüstungen, Braurohstoffen und Verpackungsglas.
Nach Angaben der ukrainischen Zeitschrift „IntelNews Business Journal“ entfallen 39% aller in der Ukraine produzierten Getränke auf Bier, über 70% davon werden in Flaschen abgefüllt. 1996 wurden 841 Mio Flaschen und 52 Mio Dosen gefüllt. Es gibt 85 Brauereien mit Umsätzen zwischen 3,2 Mio und 10 Mio $, die sich aufgrund der guten Wasserqualität meist in den zentralen oder rechts des Dnepr gelegenen Verwaltungsgebieten befinden. In den 80er und 90er Jahren gegründete Unternehmen arbeiten hauptsächlich mit tschechischer Ausrüstung, ältere Betriebe mit entsprechend älterer Ausrüstung.Zt. An der Spitze lag das Unternehmen Hostemel in Kiew.a..

Der Ausstoß an Softdrinks in Großbritannien ist im Jahre 1996 um 1,2 Prozent auf 99,1 Mio hl gesunken. Dennoch erwarten die Marktspezialisten von Zenith International in den kommenden Jahren einen Anstieg um durchschnittlich 2 bis 3 Prozent/Jahr auf 120 Mio hl im Jahre 2005.
Im Jahre 1996 betrug der Pro-Kopf-Verbrauch rd. 169 l.
Die höchste Dynamik zeigte das abgefüllte Wasser, das jetzt auf einen Anteil von 8 Prozent kommt.
Kohlensäurehaltige Getränke machten 1996 rd. 51 Prozent aus. In diesem Segment brachte es Cola auf fast 50 Prozent, die kalorienarmen Getränke auf etwa 30 Prozent. Sirup und Konzentrate nahmen weiter ab, auf jetzt rd. 28 Prozent. Fruchtsäfte und Nektare blieben bei unter 10 Prozent. 3 Prozent.
Sie profitierten von den neuen Fruchtcocktails..

Ab sofort werden die im Brauereibereich bekannten Laborgeräte wie das CM3 Labormaischgerät, der BRF Hefe-Vitalitäts-Apparat oder das Rudin Schaumstabilitäts-Meßgerät von der Firma Canongate Technology Ltd., Edinburgh, gebaut und vertrieben. Auch für Ersatzteile ist Canongate jetzt der Ansprechpartner.

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