Die Asahi Breweries, Ltd., Tokio, die Itochu Corporation, Tokio, und die Sunikin Bussan Corp., Ltd., haben Mitte Dezember 1997 zugestimmt, in Kooperation mit der Tsingtao Brewery, Qingdao, und der Pine Seal Investment Ltd., Hong Kong, in Shenzhen, Provinz Guangdong, eine Brauerei zu gründen. Das Unternehmen firmiert unter „Shenzhen Tsingtao Beer Asahi, Co. Ltd.“. Die Braustätte in Shenzhen soll eine Kapazität von 1 Mio hl/Jahr haben und 1999 ihren Betrieb aufnehmen. Die Brauerei ist auf eine Jahreskapazität von 2 Mio hl ausbaufähig. Gebraut werden „Asahi Super Dry“ und Tsingtao Beer“, in erster Linie für den Markt in Südchina. Seit 1994 ist Asahi zusammen mit Itochu an vier Unternehmen mit fünf Braustätten beteiligt. Von diesem Bier wurden hauptsächlich an der Küste 1997 rd..
Die australische Coca Cola Amatil, eine 33%ige Tochter der Coca Cola Co., Atlanta/USA, und einer der größten Abfüller des Konzerns, wird sich 1998 aus dem Europageschäft zurückziehen und sich auf die Expansion im asiatischen Pazifikbereich konzentrieren. 1996 hatte sich das Europageschäft von Amatil schlechter als erwartet entwickelt.
Für zukünftiges Wachstum notwendige große Investitionen in die Infrastruktur z.B. in Polen, Ungarn, Tschechien waren ein Grund dafür. Auch 1997 wurde keine Steigerung erzielt.
Unter der asiatischen Finanzkrise litten der für 2,7 Mrd US-$ von der San Miguel Co., Philippinen, übernommene Softdrinkabfüllbereich und die Aktivitäten in Indonesien. Aus dem Europageschäft ergab sich ein Gewinn vor Steuern von 89,64 Mio DM bei einem Umsatz von 2,136 Mrd DM.
Marktkenner rechnen damit, daß 1997 in Kanada die Rekordmarke von 1990 mit einem Konsum von 20,5 Mio hl Bier/Jahr wieder erreicht wurde. Vor allem Importbiere zeigten eindrucksvolle Wachstumsraten. Ihr Anteil lag 1995 bei erst 3%. Durch die zunehmenden Aktivitäten der kleineren und mittleren Brauereien gewinnen Bierspezialitäten immer mehr Liebhaber. Davon profitieren auch die Importbiere.
Im Oktober 1997 gab es in Kanada 44 Braustätten, die zehn Großbrauereien mit einem Ausstoß von insgesamt über 60 000 hl pro Jahr, gehörten. Davon waren allerdings nur 24 aktiv. Daneben brauten mehr als 50 kleinere Betriebe lokale und regionale Biere bzw. Spezialitäten. Marktführer war 1996 Molson Breweries mit 48% Marktanteil. Rd. 75% des Bieres werden in Flaschen angeboten..
Im ersten Teil dieses Artikels wurden die Methoden Levitation, Magnetisierung und Belebung beschrieben. Als vierte Methode folgt nun die elektronische Homöopathie.
Elektronische Homöopathie
Homöopathie ist mittlerweile sozusagen Stand der Technik und auch von der Schulmedizin mehr oder weniger anerkannt. Die Homöopathie wurde um 1800 von Hahnemann begründet und bedeutet grundsätzlich Heilen nach der Ähnlichkeitsregel: Similia Similibus Currentur. Bei der Homöopathie handelt es sich um einen therapeutischen Einsatz von dynamischen Arzneien (Verdünnungsverfahren) im Gegensatz zur chemischen, physiologischen Arbeitsweise der Schulmedizin.
Die therapeutische Informationswirkung hat immateriellen energetischen Charakter und war bisher apparativ noch nicht direkt meßbar.
Die Klindworth Premium-Safterei, Sittensen, führte Anfang Februar 1998 fünf weitere Sorten Fruit’n Tea für den Getränkefachgroßhandel und die Gastronomie ein. Zusätzlich zu Schwarztee mit Apfel mit Himbeere gibt es jetzt Kirsche mit Früchtetee, Pfirsich mit schwarzem Tee und Zitrone, Melone und Exotik jeweils mit grünem Tee. Die Getränke enthalten 35% Apfeldirektsaft und werden in der 1-l-MW-Flasche im VdF-Kasten angeboten.
Die EU-Richtlinie zur Tabakwerbung ist jetzt als Gemeinsamer Standpunkt des Rats der EU-Forschungsminister formal verabschiedet worden. Das von dem EU-Gesundheitsministerrat beschlossene vollständige Werbeverbot für Tabakerzeugnisse wird jetzt dem Europäischen Parlament zur zweiten Lesung zugeleitet.
Die Direktmarketingagentur Global Direct, Idstein, hat ein Konzept entwickelt, bei dem Mehrweg-Getränkekasten als Transportmedium für Fremdbeilagen benutzt werden. Im Vergleich zur konventionellen Zeitungs- oder Zeitschriftenbeilage fallen keine zusätzlichen Kosten in Form von Postgebühren an. Als weiterer Vorteil werden angeführt: hohe Kontaktchancen und zielgruppenspezifische Ansprache. Zwischen fünf bis acht Kontakte pro Kiste lassen sich lt. Global direct erzielen. Die Getränkekästen selbst erreichen rd. 98% der deutschen Haushalte. Das Unternehmen besitzt bereits über 40 Kooperationsverträge mit Getränkeabfüllern aus dem ganzen Bundesgebiet und mehr als 300 Produkten, die Beilageninteressenten angeboten werden können.
Allein im vergangenen Jahr sind in Deutschland nach Schätzungen der Beratungsgesellschaft Gemini Consulting, Bad Homburg, etwa 2000 neue Produkte auf den Markt gekommen. Trotz intensiver Marktforschung verschwindet aber jeder zweite neue Artikel innerhab eines Jahres wieder aus den Regalen. Eine Gemini-Umfrage sollte klären, ob dies die Folge von Schwächen im Produktentwicklungsprozeß und fehlgeleiteter Marktforschung ist, oder ob die erhöhten Anforderungen zur Produktwahrnehmung zu einer allgemeinen Innovationsmüdigkeit beim Konsumenten führt.
Wie die Umfrage zeigte, stehen die meisten Befragten neuen Produkten aufgeschlossen gegenüber. Am stärksten tendieren Jugendliche zwischen 14 und 19 Jahren zum bewußten Ausprobieren neu eingeführter Sorten oder Lebensmittel..
Dr. Max Baumer, Kastulus Pichlmaier,
Dieter Nast – Landesanstalt (LBP) Freising
Wo liegen Vorteile der NIT-Analytik?
An der Landesanstalt (LBP) werden die Geräte Tecator 1225, Tecator 1229 der Fa. Perstorp (jetzt Foß) eingesetzt. Sie messen mit 100 Wellenlängen (850 – 1050 mm) in Abständen von 2 mm jeweils 10 Teilproben
q den Wassergehalt,
q den Rohproteingehalt,
q die Extraktleistung an Gerste.
Aus unserer Sicht haben die Geräte folgende Vorzüge:
q Gemessen an den vergleichbaren naßchemischen Untersuchungsverfahren sind die Kosten für die Ausstattung verhältnismäßig gering.
q Wenn die Geräte kalibriert sind, ist die Bedienung relativ einfach und mit angelerntem Personal zuverlässig möglich. Schrotung notwendig. 1).
Nach einem Bericht in der „Brauwelt“ Nr. 49/50, 1997, S. 2230 bis 2231, ist die NIT-Analytik zur schnellen Ermittlung der Qualität von Braugetreide und Malz in heftige Diskussion geraten. Um die Diskussion auf eine sachliche Basis zu stellen, hat die „Brauwelt“ mit beroffenen Kreisen gesprochen und weiter zum Thema recherchiert. Hier eine Auswertung der Stellungnahmen.
Die Bestimmung verschiedener Inhaltsstoffe mit Hilfe der Nahinfrarot-Analysentechnik ist in der gesamten Lebensmittelanalytik heute weit verbreitet. Als Schnellbestimmungsmethode eignet sie sich auch zur Analytik von Getreide und Malz. Im Vergleich dazu müssen die entsprechenden konventionellen Analysenmethoden zeitaufwendig unter zunehmenden Laborsicherheitsvorkehrungen durchgeführt werden.
Mit dem Bedeutungswandel der Getränkekästen vom einfachen Verbundsystem für Lebensmittelverpackungen hin zum Werbeträger in der Brauindustrie entstanden neue Aufgabenstellungen.
Enorme Investitionen zur Umstellung des Kastenpools, aufwendige Leergut Sortieranlagen und der Aufbau neuer (Distributions)Logistiksysteme wurden zur Erweiterung der Marktanteile getätigt. Aus Marketingaspekten sind vorwiegend helle Farben verbunden mit aufwendigen mehrfarbigen häufig mit Metallikeffekten ergänzten Aufdrucken für die Individualkästen gewählt worden. Diese stehen im krassen Gegensatz zu den bis dato üblichen robusten ochsenblutroten Eurokästen. Bereits nach einigen Umläufen leidet das exklusive Erscheinungsbild und muß den Ansprüchen des harten Alltags einer Getränkekiste standhalten.
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Die wachsende Konkurrenzsituation zwingt die Brauereien, ihr Marketingkonzept und die Kostensituation zu überprüfen. Ein wichtiger Faktor für den Erfolg einer Marke ist die optische Erscheinung und somit die Etikettenausstattung der Flasche. Gleichzeitig bietet der Einsatz moderner Etikettiermaschinen auch Möglichkeiten zur Kosteneinsparung.
Die bekannte Aussage: „Das Auge kauft mit“ trifft auch für die Produkte der Brauindustrie zu. Die Etikettenausstattung der Flaschen bestimmt den wichtigen ersten Eindruck des Konsumenten von dem Produkt, lange bevor er den ersten Schluck genommen hat. Mit einer schlechten Ausstattung ist es schwierig, den Kunden von dem hochwertigen Flascheninhalt zu überzeugen.
Die Leimsegmente wurden früher als Gußteil in einem Stück hergestellt.B.
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