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In der Vergangenheit konnte man in der Presse immer wieder über technische und technologische Vorteile von verschiedenen alternativen Filtersystemen zur klassischen Schichtenfiltration lesen und hören. Tatsache ist jedoch, daß viele dieser alternativen Systeme in der Praxis nicht oder so gut wie nicht anzutreffen sind oder teilweise wieder verschwunden sind. Entweder haben diese Systeme qualitativ nicht überzeugt, oder die technischen oder wirtschaftlichen Vorraussetzungen haben die Umsetzung nicht möglich gemacht.

Die gegenwärtige Prozeßkontrolle orientiert sich am Verhalten der Gesamtpopulation und nicht an der einzelnen Zelle. Es ist daher erforderlich, den Bioprozeß kontinuierlich zu analysieren, d.h. den direkten Einfluß chemischer und physikalischer Prozeßgrößen auf die Mikroorganismen zu jedem Zeitpunkt während des Wachstums zu erfassen.

Männer in Sandalen, kurzen Röckchen und einer Konservendose auf dem Kopf. Was waren das für Zeiten, als Hollywood am Tiber lag und römische Gladiatoren das Imperium gegen die Feinde von innen und außen verteidigten. Eben wie deutsche Brauer. Oder stimmt der Vergleich etwa nicht?

Nach einer Studie der NUS Deutschland GmbH, Düsseldorf, hat Deutschland nach wie vor mit 3,46 DM/m3 den höchsten Wasserpreis im internationalen Vergleich. Es folgen Dänemark mit 3,11 DM/m3 und Frankreich mit 2,49 DM/m3. In Europa hat Schweden mit 1,08 DM/m3 den geringsten Wasserpreis hinter Finnland mit 1,21 DM/m3, Spanien mit 1,22 DM/m3 und Italien mit 1,41 DM/m3. Weltweit gesehen ist Wasser in Kanada mit 0,82 DM/m3 am billigsten. In den USA liegt der durchschnittliche Wasserpreis bei 1,00 DM/m3 und in Südafrika bei 1,04 DM/m3.

Soeben ist die von der Stiftung Initiative Mehrweg bei der Prognos AG in Auftrag gegebene Studie zur Kompatibilität einer Verpackungsabgabe in der deutschen Verpackungsverordnung erschienen. Nach einer Pressemitteilung der Stiftung birgt eine sinnvoll ausgestaltete Lenkungsabgabe eine Alternative zu der in der Verpackungsverordnung verankerten Pfandpflicht auf Einweggetränkeverpackungen dar, sie vereint eine genauere ökologische Zielerreichung, hohe Flexibilität bei der Anpassung an veränderte Marktstrukturen, Effizienz und Praktikabilität. Da das Abgabenaufkommen zweckgebunden zu verwenden ist, handelt es sich lt. Prognos um ein besonders wirksames Instrument zur Förderung funktionierender und innovativer Mehrwegsysteme.
Immer noch ungewiß ist lt. Genau diese Voraussetzung erfüllt lt.

Das im Hopfen gefundene Antioxidanz Xanthohumol wirkt wesentlich stärker als die bisher bekannten Antioxidantien in Wein, Grünem Tee und Sojaprodukten. Bier ist das einzige Lebensmittel, bei dem Hopfen als Zutat verwendet wird. Es enthält, wenn auch in geringsten Mengen, Xanthohumol. Der Isoxanthohumolghalt in deutschen Bieren liegt im Bereich von 1,3 - 2,7 mg/l, in Abhängigkeit von der Hopfengabe. Antioxidantien sind, wie der Deutsche Brauer-Bund mitteilt, für die menschliche Ernährung äußerst wichtig. Diese Substanzen helfen, einen hohen Cholesterinspiegel, Herzerkrankungen und Krebs sowie Alzheimer zu verhindern.
Die entsprechenden Studien hat Donald Buhler, Orgeon State University, durchgeführt. a. Brauwelt, Nr. 13/14, 2000, S. 526). Aber: Es könnte ihnen dennoch helfen.“.

Gegen vier belgische Bierbrauer, darunter Interbrew SA, Leuwen und Alken-Maes, sowie sechs luxemburgische Bierproduzenten hat die Europäische Kommission nach eigenen Angaben ein Kartellrechtsverfahren eingeleitet. Die Unternehmen hätten Preise und Rabatte untereinander abgesprochen und vertrauliche Informationen ausgetauscht, lautet der Vorwurf der Behörde.

Das Jahr 1999 war das Jahr des Preiskampfes im LEH. Darauf wies Rainer Petersen, GfK Panel Services Consumer Research und IRI/GfK Retail Services, Nürnberg, zu Beginn seines Referates bei den 2. Bamberger Marketing-Tagen am 27. September 2000 hin. Der Handel habe dem Verbraucher rd. 1 Mrd DM „geschenkt“, und der habe sich nicht einmal dafür bedankt. Dabei haben sich die Marktanteile der betroffenen Marken auf Dauer nicht verändert. Durch die Aktionitis wurde lediglich Geld vernichtet.
Auch für das laufende Jahr sieht Petersen einen weiteren Rückgang des Umsatzes im LEH und in den Getränkeabholmärkten von 0,6% auf 233,5 Mrd DM. Die Verbrauchermärkte kamen auf ein Plus von 1,4%, die Discounter gesamt auf +5,0%, die Drogeriemärkte auf +8,8% und die FMCG gesamt auf +1,1%.

Nach einer Veröffentlichung vom „Emerging Markets Brewery Fund“, New York, HypoVereinsbank, kontrolliert in neun der zwölf südamerikanischen Ländern ein einziger Braukonzern über 80% des Marktes. In den letzten 18 Monaten haben die führenden Brauereien in Brasilien, Kolumbien und Peru ihre Hauptmitbewerber aufgekauft und somit ihre Stellung im Markt gestärkt. In Brasilien, dem größten Biermarkt in Lateinamerika, haben die beiden größten Brauereigruppen, Cervejaria Brahma und Antarctica Paulista, fusioniert. Die neue Gesellschaft AmBev muß nach der Auflage der Kartellbehörde die Marke „Bavaria“ (Marktanteil 5%) verkaufen sowie fünf ihrer Braustätten mit einer Gesamtkapazität von 7 Mio hl. Durch den Verkauf von Bavaria geht der Marktanteil von AmBev von 71% auf 66% zurück.A.

Im Rahmen der Novapack Europe 2000 am 26. und 27. September in Neuss war auch das Thema Bier in PET wieder Tagungsthema. 450 Teilnehmer, von Rohstofflieferanten über Flaschenhersteller bis zum Brauer und Getränkeabfüller, waren gekommen, um sich über das neueste aus der PET-Welt zu informieren. Die Tagungsschwerpunkte waren neue Barrierematerialien, neue hitzestabile Materialien und neue Spritzgußverfahren, aber auch die Entwicklungen im Bierbereich hatten hier ein Forum. Um es auf den Punkt zu bringen: Die auf den vergangenen Kongressen zu spürende Euphorie für Bier im Kunststoffgebinde wurde doch merklich gedämpft. Geblieben sind aber zahlreiche ernsthafte Ansätze zur weiteren Verbesserung der Leistungsfähigkeit der neuen Verpackung für den Einsatz bei Bier.-o.-Kriterium entwickelt.

Nach der jüngsten Verbraucherstudie 2000 der GfK Marktforschung, Nürnberg, hat sich in den letzten Jahren das schon immer stark ausgeprägte Preisbewußtsein der deutschen Konsumenten weiter verstärkt. Von dieser „neuen“ Sparsamkeit ist der Lebensmittelhandel besonders betroffen.
Bei einer Befragung von 2555 Haushaltsvorständen im Mai 2000 vertraten 63%, 10% mehr als vor zehn Jahren, den Standpunkt, daß sie die meisten der von ihnen benötigten Lebensmittel bei besonders preisgünstigen Quellen einkaufen. Mittelschicht-Haushalte und berufstätige Singles sind etwas weniger preissensibel als der Rest der Bevölkerung. Besonders preissensibel sind dagegen Studenten-, Arbeiter- und Arbeitslosenhaushalte.
Das triff auch den Getränkebereich, und hier vor allem das Bier.a.S. 1627).T.

Nach einer Pressemeldung des Verbandes Deutscher Hopfenpflanzer vom 19. September 2000 fiel die Hopfenernte in Slowenien trockenheitsbedingt mit einem Durchschnittsertrag von 20 Ztr/ha sehr schlecht aus. Im Aromaanbaugebiet Saaz dürfte die Ernte 2000, ebenfalls wegen der Trockenheit, um mehr als 20% unter der Vorjahresernte liegen.
In den USA ist mittlerweile die Ernte von Bitterhopfen nahezu abgeschlossen. Entgegen den Schätzungen wird der Ertrag der Ernte 2000 unter dem Vorjahresergebnis liegen.
Ein Lagerhausbrand in Yakima hat nach Angaben des betroffenen Unternehmens John I. Haas rd. 25 000 Ztr Bitterhopfen vernichtet, bzw. 150 bis 170 t Alphasäure.
Beim Freihopfen ist es in der Hallertau in der 37. Woche nur zu schleppenden Umsätzen gekommen.G.)..

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