Während der Dauer seines Arbeitsverhältnisses darf der Arbeitnehmer ohne Einwilligung des Arbeitgebers weder ein Handelsgewerbe betreiben noch in dem Handelszweig des Arbeitgebers für eigene oder fremde Rechnung Geschäfte machen (§ 60 Handelsgesetzbuch). Verletzt der Arbeitnehmer diese Pflicht, so kann der Arbeitgeber von ihm Schadensersatz fordern. Dieser Schadensersatzanspruch verjährt in drei Monaten von dem Zeitpunkt an, in welchem der Arbeitgeber Kenntnis von dem Abschluss des Geschäfts erlangt (§ 61 Abs. 2, Handelsgesetzbuch).
Mit der Bestimmung einer einheitlichen dreimonatigen Verjährung eines gesetzlichen Wettbewerbsverbots wird der Zweck verfolgt, den Berechtigten zur raschen Entscheidung zu veranlassen, ob er Ansprüche aus der Vertragsverletzung geltend machen will..
Das Oberlandesgericht Hamburg hat sich im Beschluss vom 9.5.2000 - 3 W 48/00 - mit der Zulässigkeit eines Gewinnspiels befasst. Dafür konnten die Teilnehmer vier farbige Motive sammeln. Sie befanden sich auf der Rückseite der Etiketten eines Flaschenbieres. Auf der Vorderseite war außerdem die Aufforderung abgedruckt: "Hier abziehen". Es gab aber auch noch weitere Möglichkeiten zur Teilnahme.
Das Gewinnspiel war also wenigstens teilweise mit dem Warenabsatz verknüpft, was grundsätzlich unlauter im Sinne des Gesetzes gegen unlauteren Wettbewerb ist. Das Gewinnspiel wäre nur dann nicht unlauter gewesen, wenn allen Interessenten - abgesehen von einem unbeachtlichen Rest - gleichwertige Alternativen zur Verfügung gestanden hätten und sie davon beim Einkauf auch gewusst hätten..
"Tief im Westen", so sang schon Herbert Grönemeyer und spätestens seit diesem Zeitpunkt wusste ganz Deutschland, wo Bochum auf der Landkarte zu finden ist. Was viele bis heute nicht wissen: Von Bochum aus ist Bayern nur den vielzitierten "Katzensprung" entfernt. Die Adresse: Diesel Straße 12. Dort findet man bayrische Bierkultur vom Feinsten. Bei Dirk Lobitz, Inhaber des Spezialitäten-Fachgroßhandels Bayern-Dilo.
Bayrische Bierkultur in Bochum wird auch von Bayern aus mit Wohlwollen betrachtet. Dies zeigt eine Auszeichnung, auf die Lobitz zu Recht stolz ist: Die "Goldene Bier Idee 2000", verliehen vom Bayrischen Brauerbund.
Eine ganz einfache Idee
Wie viele große Dinge beginnen, begann auch die Erfolgsgeschichte von Bayern-Dilo mit einer ganz einfachen Idee..
Wenn das Rabattgesetz und die Zugabenverordnung fallen, gewinnen Werbeartikel, die bei Kunden und Geschäftsfreunden einen bleibenden Eindruck hinterlassen, an Bedeutung. Nach Angaben der Fa. Triplex Marketing, Gaukönigshofen, setzte die Werbeartikelbranche im Jahre 2000 etwa 6,2 Mrd DM um, Tendenz steigend. Werbeartikel bieten folgende Vorteile:
- So gut wie keine Streuverluste;
- emotionale, direkte Dialogbasis;
- individuelle Gestaltung;
- intensivere Kundenbindung.
Viele Unternehmen geben jede zweite Mark ihres Werbebudgets, so die Fa. Triplex Marketing für Werbeartikel aus. Auch aus diesem Grunde sollte man bei der Auswahl unbedingt auf Qualität achten.
Clevere Werbegeschenke bleiben im Gedächtnis der Kunden dauerhaft hängen. B..
Die Deutschen sind laut der aktuellen Trend Topics-Marktstudie des Axel Springer Verlages beim Bierkonsum in Europa Spitze. Pünktlich zum Start der Biergarten-Saison hat der Bereich Marketing in Berlin die Daten zum Thema Bier vorgelegt. Auf 16 Seiten wird der deutsche Biermarkt ausführlich analysiert.
So habe das Jahr 2001 für die Bierbrauer mäßig begonnen. Für das erste Quartal meldete das Statistische Bundesamt einen Absatzrückgang von 2,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Bierverbrauch gehe in den vergangenen Jahren insgesamt immer weiter zurück. Wurden 1994 noch durchschnittlich knapp 138 Liter Bier pro Kopf getrunken, so waren es 2000 nur noch 125,5 Liter. Dennoch liege Deutschland in Westeuropa an der Spitze der Biertrinker, gefolgt von Österreich und Dänemark..
Nach einer Pressemitteilung der IRI/GfK Retail Services GmbH, Nürnberg, wurden im Jahre 2000 in Deutschland für alkoholische Getränke, ohne Bier, 14,2 Mrd DM
(+ 3%) ausgegeben. Das entspricht ziemlich genau einem Drittel der gesamten Getränkeausgaben für den Haushaltskonsum. Zurückzuführen ist dies in erster Linie auf die stetig wachsende Beliebtheit des Rotweins mit einem Absatzplus von mehr als 5 Prozent im Lebensmitteleinzelhandel. Während der Weinverkauf insgesamt im Jahr um 2 Prozent zulegte, büßten andere Getränkekategorien Anteile ein. Sekt und Champagner mussten im Nach-Milleniumsjahr 2000 sogar einen kleinen Einbruch hinnehmen.
Richtig profitieren vom Wein-Boom konnten die Discounter mit zweistelligen Zuwachsraten beim Rotwein..
Das Basisfahrzeug des neuen LKW ist der völlig neuartige Econic von Mercedes-Benz. Ursprünglich für die Entsorgungsbranche konzipiert, sieht man Econic bei der Göttsche Getränke GmbH & Co., Hamburg, mit seinem extrem niedrigen Fahrerhaus auch als maßgeschneiderte Lösung für den Verteilerverkehr in der Getränkebranche.
Der Einstieg mit nur einer Stufe, die omnibus-typische Falttür auf der Beifahrerseite sowie der ebene Fahrerhausboden bieten Fahrer und Beifahrer einen bequemen Ein-, Aus- und Durchstieg. Zudem ermöglichen die hervorragenden Sichtverhältnisse ein exaktes Rangieren.
Der LKW hat einen 205 KW starken 6-Zylinder-Reihenmotor mit 5-Gang-Automatikgetriebe sowie Vollluftfederung und eine gelenkte Nachlaufachse. Die Plane ist zusammengeschoben ein sehr komprimiertes Paket..
Nach dem Geschwindigkeitsrausch der New Economy gibt es erste Anzeichen für einen Wertewandel, in dem die "Sehnsucht nach Langsamkeit" den kulturellen Ton angibt (s. a. "Brauwelt" Nr. 24 Editorial). Im "Der Zukunftsletter" Nr. 5, 2001, herausgegeben von Mathias Horx, werden folgende Slow-Trends aufgeführt und charakterisiert:
- Slow Food: Die Krise der Agrarwirtschaft spült jetzt eine neue Welle von "bewusstem Genießertum" in den Zeitgeist. "Slow Food" ist italienischen Ursprungs und entstand als Landesverteidigung gegen "Fast Food". Der Verein mit der Schnecke als Symbol zählt europaweit
60 000 Mitglieder, in Deutschland 5000. Slow Pitch, Softball, ein Trendsport, der auch in Europa Furore machen wird, ist ein verlangsamtes Squash..
Der neue VIP-Entertainer der Warsteiner Brauerei, initiiert von der Marketing-Abteilung der Warsteiner Brauerei, konstruiert und gebaut von der Fa. Ewers, Meschede, ist vor allem für den Einsatz auf Großveranstaltungen gedacht.
Im Transportzustand ist der Container etwa 30 Fuß (13,1 m) lang. Durch Ausklappen entstehen rechts und links zwei Zapfräume von ca. 32 m2 Verkaufsfläche für je vier bis sechs Personen Bedienungspersonal. Eine insgesamt 25 m lange Theke steht für die Bewirtung der Gäste zur Verfügung. Der Kühlraum des Containers beinhaltet Platz für 50 Fass à 50 Liter. Besonders attraktiv ist der VIP-Dachgarten in 1,55 m Höhe, der über eine ausklappbare Treppe zu erreichen und mit einer Zapftheke sowie Tischgarnituren ausgestattet ist. Ein hydraulisch hochfahrbares Sonnen- bzw..
Die "Mid Ager" sind lt. Ulrich Sass, Marketing Journal 2/2001, eine auf der Basis von Lifestages definierte Zielgruppe. Sie sind in Deutschland mit rd. 17 Mio als Gruppe so groß wie DINKS, Young Families und Older Families zusammen. Sie besitzen das höchste freiverfügbare Einkommen und haben einen unterdurchschnittlichen Finanzbedarf. Sie haben sich ihre finanzielle Unabhängigkeit erarbeitet und bekommen als Erbengeneration in den nächsten fünf Jahren noch rund eine Billion DM dazu.
Lifestages bzw. Lebensphasen durchläuft jeder: Single, DINKS (Double Income No Kids), Famliengründer, Familien mit älteren Kindern, "Empty Nesters" (nach Auszug der Kinder), Mid Agers, Pensionsalter.
Mid Ager sind lt. Sass extrem leistungsbewusst, leistungswillig und leistungsfähig....
Die mit einem Aufhebungsvertrag bezweckte Entlassung ist, wenn Voraussetzungen einer Massenentlassung vorliegen, solange unwirksam, als nicht eine formgerechte Massenentlassungsanzeige beim Arbeitsamt eingereicht und dessen Zustimmung eingeholt wird (§ 17, 18 Kündigungsschutzgesetz).
Der konkrete Streitfall: Wegen einer geplanten Betriebsschließung legte der Arbeitgeber allen 26 Arbeitnehmern in einer Betriebsversammlung einen Aufhebungsvertrag vor und erklärte, dass die D-Bank sich für die ausstehenden Löhne "stark gesagt" habe, sofern alle Arbeitnehmer diesen Vertrag unterzeichneten. Anderenfalls sei ein Konkurs unvermeidlich. Der Aufhebungsvertrag sei auch mangels einer Massenentlasssungsanzeige unwirksam. Seine Klage war in allen Instanzen erfolgreich. KSchG unberührt..
Viele Brauereien besitzen eigene und zugekaufte Kegs mit unterschiedlichem Aussehen. Hinzu kommt, dass diese im Einsatz befindlichen Kegs mit verschiedenen Beschriftungen und Einprägungen versehen sind. Diesem optischen Durcheinander kann ein Ende gesetzt werden. Ziel ist ein attraktives und einheitliches Erscheinungsbild. Für selbstklebende umlaufende Banderolen mit halbautomatischem Spezialspender für die einheitliche Kennzeichnung werden praktikable und kostengünstige Gesamtkonzepte entwickelt.
Clevere Lösungen verbessern logistische Abläufe. Durch Prozessoptimierung können oft erhebliche Kosten eingespart werden. In der Folge sinken die Produktionskosten. Die Vorteile können entweder als attraktivere Marktpreise oder in höheren Erträgen umgesetzt werden.B.
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