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Seit 1. Januar 2004 ist Kroatien neues Mitglied der European Brewery Convention (EBC). Vertreten wird das Land durch "Affiliation of Beer, Malt and Hop Producers" der Wirtschaftskammer Kroatiens. Damit hat sich die Zahl der EBC-Mitgliedsländer auf 23 erhöht.
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Die Bierproduktion in Tschechien dürfte nach Schätzungen des Brauereiverbandes 2003 um zwei Prozent auf 18,5 Mio hl gestiegen sein. Der inländische Pro-Kopf-Konsum dürfte 2003 bei 160 l liegen. Der größte tschechische Bierproduzent Plzensky Prazdroj (Brauerei Pilsen) hat 2003 den Absatz um drei Prozent steigern können. Die Nummer zwei am Markt, Pivovary Staropramen, erwartet ein Plus von fünf Prozent, während die Brauerei Budejovicky Budvar ("Budweiser") mit einem stabilen Absatz rechnet.
Rohstoffe
Der extrem warme und trockene Sommer im vorigen Jahr hat eine sehr schwache Hopfenernte beschert. Darauf verwies Dr. Johann Pichlmaier, Präsident des Verbandes deutscher Hopfenpflanzer e.V., auf einer Pressekonferenz seines Verbandes am 13. November 2003.
Dennoch wird die Gesamtmenge um ca. 65 000 Ztr. bzw. 3250 t besser ausfallen als noch vor der Ernte offiziell geschätzt. Mit etwa 25 000 t hat Deutschland gegenüber dem Vorjahr ein Ertrags-Minus von ca. 25 Prozent zu verzeichnen (siehe Tabelle 1). Vergleichsweise schlechte Wachstumsbedingungen gab es in ganz Europa, sodass die Hopfenproduktion auch in anderen Anbaugebieten gelitten hat.
In Deutschland ist die Ertragsdifferenz im Vergleich zum Vorjahr von Sorte zu Sorte durchaus verschieden., Spalter, Perle und Tradition.
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In einem Gespräch mit dem Vorsitzenden der Wissenschaftsförderung der Deutschen Brauwirtschaft, Dr. Horst-Gevert Bellmer, Bremen, ging es darum, Ziele und Arbeitsweise der Wissenschaftsförderung darzustellen, und zwar als Start einer neuen Reihe in der „Brautechnik Aktuell“, in der in unregelmäßigen Abständen über die Ergebnisse der geförderten Arbeiten berichtet wird.
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Erich Kolb (Hrdg.), R. Fauth, W. Frank, I. Simson, G. Ströhner, Behr´s Verlag, Hamburg, 6. Auflage, 2002, 620 Seiten, Format: 25 x 17 cm, Preis: 99,50 EUR zzgl. MwSt., ISBN: 3-86022-997-4, Bestell-Nr. 1149
Bis auf wenige Ausnahmen wurden die Sachgebiete dieses Standardwerkes und deren Gliederungen entsprechend der letzten Ausgabe des "Wüstenfeld2 in vollständig überarbeiteter Form beibehalten. Weggelassen wurde, wie der Herausgeber in seinem Vorwort schreibt, z. B. das Kapitel "Die wohl eingerichtete Likörfabrik". Gekürzt, aber sonst unverändert übernommen wurden die Beiträge zur Geschichte der Branntwein- und Likörfabrikation. Neu aufgenommen wurde ein kurzes Kapitel über das Patentwesen. B..
Recht
Wichtige Regelungen der EU-Verordnung 178/2002 treten am 1. Januar 2005 in Kraft und führen bereits jetzt zu erheblichen Diskussionen. Dabei bestehen oftmals über Inhalt und Umfang der Rückverfolgbarkeit unklare Vorstellungen, obwohl die Thematik nicht neu ist.
Sudhaus
In einem sehr umfassenden Referat behandelte Gerhard Schmidt, Doemens-Akademie, Gräfelfing, anlässlich der 53. Tagung des Bundes Österreichischer Braumeister und Brauereitechniker am 26. September 2003 in Vorchdorf/OÖ das Thema "Sudhaustechnologie: Gestern-Heute-Morgen". Dabei stellte er gleich zu Beginn die "gute alte Zeit" ("Old-Tech") aus dem Jahre 1900 der "High-Tech" aus dem Jahre 2003 gegenüber. Um 1900 betrug die Sud- und Kühlzeit 16 - 20 Stunden pro Sud, die Bierqualität war nicht mehr nachvollziehbar, der Konsumentengeschmack noch nicht so entwickelt. Heute benötigt man in der Regel 5 - 6,5 Stunden pro Sud, die Biere sind hell in der Farbe, weich und rund im Geschmack und regen zum Weitertrinken an.
Sudhaus
Die Würzebereitung im Sudhaus steht nach wie vor im Zentrum des Interesses und ist Gegenstand zahlreicher Forschungs-arbeiten. Insbesondere im Bereich der energiesparenden Würzekochsysteme wurden in den letzten Jahren von allen namhaften Sudhausherstellern neue Techniken entwickelt.
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Seit über 100 Jahren beschäftigen sich die Brauereitechnologen mit dem Thema Filtration des Bieres. Zahlreiche Untersuchungen haben sich im Labormaßstab mit der Darstellung von Filterwiderständen beschäftigt. Das hier dargestellte Verfahren erlaubt es, den Filterhilfsmittelwiderstand bei der Filtration in der Praxis zu bestimmen, auch ohne direkte Messung der Kuchenhöhe.