AfG
Die Branchen-Themen "Convenience" und "Functional Drinks" stehen im Mittelpunkt der Qualitätsprüfung für Fruchtgetränke 2004 der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG). Im Rahmen des größten Wettbewerbs für Fruchtgetränke in Deutschland werden insgesamt rund 400 Produkte auf ihre analytische, mikrobiologische, sensorische sowie auf weitere verbraucherrelevante Qualitätsmerkmale, wie z.B. die Deklarations-
genauigkeit, überprüft. Neben Fruchtsäften, Fruchtweinen, Gemüsesäften, Nektaren oder Schorlen testet die DLG zum ersten Mal die aktuellen Trend-Getränke "Eistee" und "Near-Water-Produkte". Sie entspricht damit dem Verbraucherwunsch nach mehr Qualitäts-Orientierung in den neuen Märkten für Frucht-Mix-Getränke und Produkte mit funktionalem Zusatznutzen. Die Prüfung findet am 3.B.
AfG
Die Deutschen haben im vergangenen Jahr mehr Mineralwasser denn je getrunken. Mit durchschnittlich 129 l Mineral-und Heilwasser konsumierte jeder Bundesbürger rund 15 l mehr als imVorjahr, wie der Verband Deutscher Mineralbrunnen (VDM) am 7. Januar 2004 in Berlin mitteilte. Mineralwasser habe sich damit als beliebtestes alkoholfreies Getränk fest etabliert. Insgesamt brachten die 230 deutschen Mineralbrunnen die Rekordmenge von 9,6 Mrd l Mineral-und Heilwasser in den Handel. Das waren rund 14,6 Prozent mehr als 2002. Die Verbraucher konnten zwischen rund 500 Marken wählen. Hauptursache für den starken Anstieg sei vor allem der überdurchschnittlich heiße Sommer des vergangenen Jahres gewesen, sagte VDM-Vorsitzende Helmut Ruhrmann.
Dessen Absatz stieg um 10,1 Prozent..
Recht
Die brauwirtschaftlichen Verbände sind sich ziemlich einig: Die Erhöhung der Biersteuer um 12 Prozent, die Bundestag und Bundesrat Ende des letzten Jahres im Zuge der Gegen-finanzierung der vorgezogenen Steuerreform beschlossen haben, sind "mittelstandsfeindlich und ungerecht", wie der Bayerische Brauerbund in einer Presseerklärung schrieb, bzw. bringen lt. Bundesverband mittelständischer Privatbrauereien "statt Entlastung nur Belastungen für mittelständische Unternehmen".
Hintergrund der Biersteuererhöhung ist, wie Roland
Demleitner, Geschäftsführer des Bundesverbandes mittelständischer Privatbrauereien, ausführte, das von den Ministerpräsidenten Roland Koch und Peer Steinbrück vorgelegte Papier "Subventionsabbau im Konsens", das vom Vermittlungsausschuss übernommen wurde (s.a..
Archiv
Michael Reischmann, Technischer Direktor Düsseldorfer Privatbrauerei Frankenheim, stellte anlässlich der Jahresrunde 2003 der Anton Steinecker GmbH, Freising, die neue PVPP-Filteranlage vor, die im Frühjahr 2003 installiert und nach einer Montagezeit von nur sieben Wochen problemlos in Betrieb genommen werden konnte.
Das bei Frankenheim installierte "Twin-Flow-System" (TFS) von Steinecker hat ein Trubraumvolumen von 12,32 hl, eine Leistung von 300 hl/h, ein Brutto-Kesselvolumen von 3131,2 hl. Die Tankoberfläche im Innern hat eine Rauigkeit von Ra <0,8 µm. Die Außenflächen sind geschliffen.
Eingebaut sind 121 TFS-Filterelemente mit einem Abstand von 92 mm. Die effektive Länge der TFS-Filterelemente beträgt 2000 mm, die Spaltbreite 60 µm. Dafür werden ca. Ca. 10 000hl pro Charge.
Diverses
Nach einer Mitteilung des Bundes für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde, Bonn, in der Rubrik "Thema des Jahres Januar" hat die Europäische Kommission ein umfassendes Vorschlagspaket zur Neuordnung des gemeinschaftlichen Lebensmittelhygiene- und Veterinärsrechts in Form von vier Verordnungsvorschlägen sowie einer Aufhebungsrichtlinie für 17 Einzelrichtlinien vorgelegt. Wesentliche Neuerungen sind die Ausdehnung der Hygienevorschriften auf die Urproduktion, die Rechtsform der Verordnungen, die weitgehende Aufhebung von spezialrechtlichen Vorschriften und die Anpassung der Hygienevorschriften an die Grundsätze und Begriffe der EU-Basis-Verordnung 178/2003.
Archiv
Anlässlich der Jahresrunde 2003 der Steinecker GmbH, Freising, gab J. Englmann, Staatl. Brautechnische Prüf- und Versuchsanstalt, Weihenstephan, einen Überblick über den Stand der modernen Würzekochung, ausgehend von den Entwicklungen seit dem Jahre 1900.
Verpackung
Im Interview nimmt Hans Georg Wüllner, Geschäftsführer der Mineralquellen Wüllner GmbH & Co. KG, Bielefeld, Stellung zu immer wieder auftretenden Fragen über das Petcycle-System.
Marketing
Im Konsumgüterbereich sind Handelsmarken ein Phänomen, das auch weltweit immer mehr an Bedeutung gewinnt. Dies belegt eine von ACNielsen - dem weltweit führenden Marketing-Informationsunternehmen - veröffentlichte Studie. In den untersuchten 36 Ländern und 80 Warengruppen entfielen 15 Prozent des Gesamtumsatzes bei Konsumgütern auf Handelsmarken. Allerdings gibt es nach oben wie nach unten große Abweichungen für die einzelnen Märkte und Produktarten.
Europa mit stärkstem Handelsmarken-Anteil
Europa bleibt mit einem Anteil von 22 Prozent am Gesamtumsatz des Lebensmitteleinzelhandels die Region mit dem höchsten Handelsmarken-Anteil, vor Nordamerika mit 16 Prozent. Österreich liegt bei einem Anteil von 12 Prozent (Lebensmittelhandel und Drogeriemärkte exkl. Hofer Lidl).
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Diverses
Fehler und Versäumnisse, aber auch bewusst geplante Eingriffe, bedrohen das Vermögen einer Brauerei. Mittels eines Selbst-Audit können mögliche Gefährdungen erkannt und Kontrolllücken geschlossen werden.
Marketing
"Was hab ich davon, was ist da für mich drin?" Das fragt sich der Verbraucher in guten wie in schlechten Zeiten, wenn er zu einem Produkt, zu einer Marke greift. Wenn eine Biermarke auch in der andauernden Durststrecke darauf eine Antwort findet bzw. hierzu den Leistungsbeweis erbringt, ist sie gut für die Zukunft gerüstet.