Archiv
Maschinenstillstände kosten Geld. Laut einer Erhebung der Gesellschaft für Instandhaltung verursachten Fehler und Ausfallzeiten von Maschinen und Anlagen im Jahr 2001 in Deutschland Folgekosten von 760 Mrd EUR. Auch in der Getränkeindustrie gilt: Bei der ohnehin geringen Gewinnspanne können Anlagenausfälle, Rüst- und Einrichtzeiten, Leerlauf, organisatorische Kurzzeitstillstände, Anlaufschwierigkeiten bei der Wiederinbetriebsetzung und Qualitätsmängel infolge Maschinenstörung die Profitabilität einer Charge schnell gefährden.
Maschinenstillstände kosten Geld. Laut einer Erhebung der Gesellschaft für Instandhaltung verursachten Fehler und Ausfallzeiten von Maschinen und Anlagen im Jahr 2001 in Deutschland Folgekosten von 760 Mrd EUR. Liefertermine sind in Gefahr....
Archiv
Entwicklung der Automatisierungskonzepte
Seit ca. 20 Jahren werden Automatisierungskonzepte von der Tuchenhagen Brewery Systems GmbH, Büchen, erfolgreich in der Brauwirtschaft eingesetzt. Über die Stufen OTAS MD, OTAS FD, OTAS NT, OTAS Dynamics ist seit 2003 die Stufe OTAS 7 am Markt erfolgreich.
Seit 1994 wurde das gesamte Konzept auf die Verwendung von Software der Marktführer wie Microsoft und Intellution mit gezielt eingesetzten brauereispezifischen Add-On‘s aufgebaut - ein nunmehr völlig offenes System.
Über alle Entwicklungsstufen wurde Kontinuität gewahrt. Der Kunde erhält bei neuen Versionen zusätzliche Funktionen angeboten, findet gleichzeitig aber in der Grundstruktur der Bedienung vieles Gewohnte und Bewährte vor.....
Archiv
Wie lassen sich Belüftung, Gärung und vor allem Reinigungsverlauf in zylindrokonischen Gär- und Lagertanks steuern und kontrollieren? Mit "TopScan" stellt Syskron, Neutraubling, ein Video- und Bildverarbeitungssystem zur visuellen Steuerung und Kontrolle geschlossener Gefäße zur Verfügung. Die Basis bildet eine Videokamera samt Beleuchtungseinheit, die auf dem Domdeckel des Tanks installiert wird. Die Vorrichtungen sind durch Schaugläser so vom Tankinnern getrennt, dass sie weder mit dem Produkt noch mit Reinigungsmitteln in Berührung kommen. Die Kamera als visuelle Schnittstelle zur Prozessüberwachung leitet die aktuellen Bilder aus dem Tankinneren zur Analyse an den Computer weiter, von dem die Ergebnisse an das Prozessleitsystem der Anlagensteuerung übermittelt werden....
Archiv
Die Automatisierung von Produkttransfers im Kellerbereich war in der Vergangenheit immer eine Herausforderung. Sie stellte den größten Kostenfaktor während des Engineering und Inbetriebnahme dar und war trotzdem oft auch nach Jahren noch für eine negative Überraschung gut. Mit der Einführung von Simatic Route Control und Simatic Batch hat sich diese Situation grundlegend geändert. Simatic RCS und Simatic Batch sind wesentliche Bestandteile des Branchenpakets Braumat PCS7.
Batch - Flexible Rezepturen - sichere Prozesse - übersichtliche Bedienung
Für optimale Definition und Steuerung von Prozessen im Gärkeller ist Simatic Batch das passende Branchenmodul. Mit der Rezepturverwaltung können Rezepte für neue Sorten einfach erstellt und so oft wie notwendig optimiert werden.....
Archiv
Die Bierqualität, vor allem die Geschmacksstabilität, wird maßgeblich vom Sauerstoffeintrag während des Produktionsprozesses beeinflusst. Zahlreiche technologische Maßnahmen zur Minimierung des Eintrages werden ergriffen. Auch bei der Anstelltechnologie für Großgefäße, dem Drauflassverfahren, sind durch Variation der Belüftung und Hefegabe Optimierungspotenziale vorhanden.
Während des Bierbereitungsprozesses werden zahlreiche technologische Maßnahmen ergriffen, um den schädlichen Einfluss des Sauerstoffs auf die Bierqualität zu minimieren (10). Lediglich beim Anstellvorgang und der damit verbundenen Würzebelüftung wird bewusst Sauerstoff eingebracht. Bei Anwendung moderner Verfahren der aeroben Hefeherführung (1, 5b) wird die Hefe intensiv mit Sauerstoff versorgt.....
Qualitätssicherung
Eine durchgängige mikrobiologische Qualitätssicherung in der Brau- und Getränkeindustrie ist, trotz nachhaltiger Verbesserungen in den letzten Jahrzehnten, von größter Bedeutung. Dies liegt auch an den teilweise sehr empfindlichen nährstoffreichen Getränken, den neuen kaltsterilen Abfüllverfahren und den höheren Anforderungen an die Mindesthaltbarkeit der Getränke. In diesem Umfeld kann bereits eine Spurenkontamination zu Kundenreklamationen führen. Alle relevanten Keime möglichst schnell nachzuweisen, ist zwingend nötig. Dabei sind vielfältige Parameter zu beachten.
Markt
Mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von über 292,3 Litern (+7,8%) ist Deutschland nach einem Bericht der Wirtschaftsvereinigung Alkoholfreier Getränke, Berlin, im AfG-Konsum in Europa Spitzenreiter. Belgien und Luxemburg befinden sich auf Platz zwei, dicht gefolgt von der Schweiz. Bei den Erfrischungsgetränken liegt Deutschland aber mit 114,8 Litern (+1,8%) nur im Mittelfeld. Hier führt Irland mit 168 Litern, Schlusslicht ist Italien mit knapp 70 Litern. Beim Konsum von Wasser dagegen führt Italien mit 174 Litern mit Abstand vor Frankreich mit 145 Litern. In Deutschland beträgt der Pro-Kopf-Verbrauch an Mineral- und Heilwasser 129 Liter (+13,8%) und der an Quell- und Tafelwasser 5,5 Liter (+7,8%). Die Wässer insgesamt nahmen auf 134,5 Liter zu (+13,9%)..
Verpackung
Das Bundesland Hessen will die seit 1. Januar 2003 geltende Pfand- und Rücknahmepflicht für ökologisch nachteilige Einweggetränkeverpackungen durch einen "Einwegzuschlag" ersetzen.
Wie der Bundesverband mittelständischer Privatbrauereien in einer Presseerklärung dazu mitteilte, soll bei Unterschreitung einer Mehrwegquote von nur noch 60 Prozent oder einer Wiederverwertungsquote von 90 Prozent ein Einwegzuschlag von 10 Cent pro Liter Getränkemenge begrenzt auf die Segmente Bier, Mineralwasser und CO2-haltige Erfrischungsgetränke fällig werden. Dies würde einem Betrag von z.B. fünf Cent pro 0,5-l-Bierdose entsprechen. Dieser Vorschlag wird u.a. auch vom Freistaat Bayern unterstützt und könnte laut Verbands-Geschäftsführer Roland Demleitner frühestens im Jahre 2008 Geltung erfahren.....
Rohstoffe
Nach 16 Jahren Zuchtarbeit für zwei Aromastämme und zehn Jahren Prüfung für Hochalphastämme am Hopfenforschungszentrum Hüll der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) wurden vielversprechende Stämme zur Sortenzulassung angemeldet. Im Kooperationsvertrag zwischen dem Freistaat Bayern, vertreten durch die LfL und der Gesellschaft für Hopfenforschung (GfH), ist festgelegt, dass Neuzüchtungen am Arbeitsbereich Hopfen ausschließlich der GfH zum Vertrieb an die landwirtschaftliche Praxis überlassen werden. Als Sortenschutzinhaber hat die GfH u.a. das Recht, Lizenzen festzusetzen und zu verlangen.
Aromasorten (-stämme)
Der Zuchtstamm 87/24/56 wurde unter dem Sortennamen "Opal" (OL) bereits am 26. März 2001 als Zuchtsorte zugelassen.....
Rohstoffe
Nach einer Mitteilung des Verbandes privater Brauereien konnte trotz zweier intensiver Verhandlungsrunden wegen der zu hohen Forderungen des Bauernverbandes keine Einigung über die Vorvertragspreise 2004 für Braugerste erzielt werden. Lt. Verband ist diese Situation für Erzeuger, Handel, Mälzereien und Brauereien bedauerlich.
Meistgelesen
BRAUWELT unterwegs
Meistgelesen
BRAUWELT unterwegs
-
Zweistelliges Plus bei Auftragseingang und Umsatz
GEA Group Aktiengesellschaft
-
Zuwachs bei Qualitätsgemeinschaft
Hassia Mineralquellen GmbH & Co. KG
-
Xylem erweitert Echtzeit-Wasserqualitätsüberwachung
Xylem Water Solutions Herford GmbH
-
Null Bock
Einbecker Brauhaus AG
-
Starkes zweites Quartal
GEA Group Aktiengesellschaft