Marketing
Nach einer Studie der GfK-Marktforschung, Nürnberg, sind sich viele West-, Mittel- und Osteuropäer darüber einig, dass sie mit zu viel Werbung konfrontiert werden, fühlen sich aber unterschiedlich belästigt. Am stärksten beklagen sich die Spanier (92%), Russen und Italiener mit je 85%. In Österreich, Finnland, Großbritannien und Slowenien beklagen sich zwei Drittel der Bevölkerung über ein Zuviel an Werbung. In Großbritannien und in Rumänien wünschen sich 12% noch mehr Werbung. Es gilt, dass, je unterhaltsamer Werbung ist, desto weniger fühlen sich die Menschen durch sie belästigt. Weitaus mehr als die Hälfte der Bürger von 18 der untersuchten europäischen 21 Länder gibt an, dass Werbung auch nützliche Hinweise zu neuen Produkten enthält. In Deutschland behaupten rd. Info’s unter www.gfk..
Diverses
Nach dem Zukunftsletter Nr. 9/2003 von Matthias Horx verlieren Bier, Schaumwein und Spirituosen, der Wein gewinnt. Rund um dieses Getränk ist, wie Horx feststellt, eine ganz besondere Weinkultur entstanden. Wein als Lernobjekt: Immer mehr Hotels, Restaurants und Weinläden laden zur Weinprobe. Zum professionellen Üben eignet sich "Le Nez du Vin" ("Weinnase"), ein Set bestehend aus mindestens 12, maximal 54 gängigen Weinaromen. Wein-Tourismus: Pachten einer Parzelle Land mit Weinreben. Wein-Events: Der Freizeitpark Vinopolis.co.uk in der Nähe von London bietet Räumlichkeiten, eine perfekte technische Ausstattung, Restaurants und allerhand Specials wie Wein-Workshops oder eine Tour durch die Weinanbaugebiete der Welt. Star-Weine: Prominente setzen auf Wein als neues Lifestyle-Accessoire..
Management
Die Realisierung und Behauptung von Wettbewerbsvorteilen wird für Unternehmen in dynamischen Märkten zunehmend schwieriger. Kürzere Produktlebenszyklen, schnell wechselnde Kundenpräferenzen und die Fähigkeit des Wettbewerbs, technisch-funktionale Produkteigenschaften in kurzer Zeit zu kopieren, zwingen Unternehmen, kontinuierlich neue Differenzierungs- und Wachstumspotenziale zu erschließen.
Marketing
Veränderungen des Biermarktes führen zu Innovationen und damit auch zu neuen Herausforderungen an die Brauereianalytik. Dem Verbraucher Qualitätsprodukte in hoher Konstanz anbieten zu können ist das Hauptaufgabengebiet der qualitätssichernden Analytik in Warenannahme, Produktion und Abfüllung. Der Produktweg von der Brauerei bis zum Endverbraucher unterliegt in aller Regel nicht mehr der Kontrolle des Herstellers, Veränderungen am ausgelieferten Produkt sind nicht auszuschließen.
Archiv
Im Jahre 2002 betrug die Weltbierproduktion 1,444 Mrd hl. Davon sind in Asien 375,676 Mio hl gebraut worden. China konnte mit einer Bierproduktion von 235,5 Mio hl erstmals die USA (234,60 Mio hl) auf Platz 2 der bierproduzierenden Länder verweisen. Gerade der Biermarkt im asiatischen Raum zeichnet sich durch eine hohe Dynamik aus. Die CD vermittelt den heutigen Kenntnisstand über das Brauwesen in den Ländern des Nahen, Mittleren und Fernen Ostens, gegliedert nach Angaben über die Bierproduktion, den Absatz von Bier, Wein und anderen alkoholischen Getränken, Malz, Hopfen, Besteuerung sowie Geschichte, Wirtschaft und Brauwirtschaft des jeweiligen Landes. Darüber hinaus enthält die CD die Analysendaten der wichtigsten Biere aus dieser Region.
Abfüllung
Im ersten Teil dieses Beitrages (Brauwelt Nr. 48, 2003, S. 1626) ging es um die Abhängigkeit der einzelnen Größen der Flaschentransporteure auf die Abfüllkapazität sowie um die Berechnung den Bandanzahl und der Pufferzeiten. Im zweiten Teil wird ein Überblick über den Aufbau der Flaschentransporteure mit Berechnungsgleichungen für die Pufferstrecken gegeben. So ist es z.B. durch Modifikation der Flaschenführung möglich, die Kapazität eines bestehenden Puffers um bis zu 8 Prozent zu erhöhen, was aber ausgeklügelte Regelungskonzepte voraussetzt.
AfG
Getränke mit angepriesenem Zusatznutzen halten nicht, was sie versprechen. In einigen Fällen entpuppen sich die angeblichen Heilsbringer sogar als potenziell gesundheitsschädlich. Zu diesem Ergebnis kommt eine bundesweite Marktanalyse der Verbraucherzentralen von so genannten Funktionellen Getränken, die durch die Anreicherung verschiedener Wirksubstanzen ein Plus an Gesundheit, Vitalität oder Power versprechen. "Die Getränke erwecken den Eindruck, man müsste nur zugreifen, um gesund, ewig jung oder vital zu sein", sagte Edda Müller, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv). In einigen Fällen könne genau das Gegenteil eintreten..
Management
Nach einer relativ langen und relativ ruhigen Phase des Wirtschaftens agieren Brauereien in einem zunehmend dynamischen Umfeld. Dazu gehören Stichworte wie Firmenübernahmen, Dosenpfand und Kreditverknappung, aber auch die absatzfördernde Rekordhitze im Sommer 2003. Das Brauereimanagement reagiert mit stärkerer Professionalisierung, wie eine Studie von Saubach, Blüm & Co. Unternehmensplanung GmbH, München, basierend auf Umfragen und Markterhebungen im Zeitraum März bis November 2003, gezeigt hat. Stärker gewichtet werden höhere Transparenz in Vertrieb und Rechnungswesen, kürzere Antwortzeiten, geringere Verwaltungskosten und modernes Controlling. Verbesserungen erwartet man sich durch den Einsatz von Business-Intelligence-Systemen. Sie sollen vor allem die häufig verwendeten Excel-Tabellen ablösen, die zunehmend an ihre Grenzen stoßen. Das neue Brauereimanagement verlangt flexible und schnelle Analysen immer größerer Datenbestände.
Marketing
Eine Geschmackslandkarte europäischer Biere hat das ESN-Mitglied ASAP, Gesellschaft für Sensorische Analyse, München, erarbeitet. Sensorische Profile von 60 Biersorten aus 16 verschiedenen Ländern ermöglichen auf einen Blick den direkten Vergleich verschiedener Marken.
Archiv
Von der Einführung des Pflichtpfandes hat sich der Getränkemarkt in Deutschland nach einer Presseinformation von Information Resources GfK GmbH, Nürnberg, trotz oberflächlich betrachtet guter Entwicklung bis heute nicht erholt. Selten zuvor seien die Getränkemärkte so eindeutig von externen Ereignissen dominiert worden wie in diesem Jahr: vom Pflichtpfand und von der heißen Witterung.