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Archiv

Nach einer Mitteilung des Deutschen Brauer-Bundes liegen jetzt die speziellen technischen Liefer- und Bezugsbedingungen für 2-teilige Getränkedosen sowie für Kronkorken in überarbeiteter Fassung vor. Bei den STLB für 2-teilige Dosen wurde ein Anhang zur Falzkontrolle und zu den Transportverpackungen beigefügt. Ferner wurden eine Reihe von Grenzwertangaben aktualisiert. Die STLB für Kronkorken wurden vollständig neu aufgelegt und aktualisiert, vor allem für die Zinnauflage als qualitätsbestimmendes Merkmal sowie die Dichtigkeit und das Druckhaltevermögen als Gebrauchsfunktionen.

Marketing

Wer maßvoll Alkohol genießt, verringert die Gefahr, an Diabetes zu erkranken. Das stellte Prof. Dr. Ivo de Leeuw beim "21. Internationalen Symposium Diabetes und Ernährung" im Juni 2003 in Brügge/Belgien fest.
Diabetes-Typ-2 ist eine typische Wohlstandskrankheit, verursacht durch ungesunde Ernährung und Bewegungsmangel. In den letzten Jahren hat diese Form der Zuckerkrankheit immer stärker auch jüngere Menschen erfasst.
Maßvoller Biergenuss kann dazu beitragen, den Blutzuckerspiegel zu senken. Diabetiker brauchen nicht auf ihr Glas Bier verzichten, so Prof. de Leeuw in seinem Referat. Im Gegenteil: Maßvoller Biergenuss kann vor Diabetes schützen. Denn Bier ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen, vor allem an Magnesium und den Vitaminen B6 und B12..

Verpackung

Dr.-Ing. habil. Heinrich Vogelpohl, Privatdozent am Lehrstuhl für Lebensmittelverpackungstechnik der TU München-Weihenstephan, betrachtete in einem Übersichtsvortrag auf dem 10. Flaschenkeller-Seminar 2003 verschiedene Aspekte der gegenwärtigen Getränkeverpackung.

Flaschen aus Glas
Seitens der Praktiker wird der aus Marketinggründen geforderte häufige Wechsel der Flaschenformen, -farben und -verschlüsse bei den Flaschen nicht begrüßt. In der Brauereibranche dienen z.B. weiße Flaschen, zwar mit einem UV-Filter ausgestattet, und solche mit Schraubgewindemundstücken nach DIN 6093-12 anstelle von herkömmlichen NRW- oder 0,33-l-Vichyflaschen nicht dem Produktschutz. In der AfG-Branche verläuft der Trend bei den Mehrwegflaschen zu den PET-Gebinden. Es muss bei natürlich.

Archiv

Das 37. Technologische Seminar 2004 in Weihenstephan brachte zunächst vier Beiträge über den neuesten Stand der Hefetechnologie. Prof. Dr. Werner Back, Lehrstuhl für Technologie der Brauerei I und Veranstalter dieses Seminars, gab einen Überblick zum Thema "Hefetechnologie und Bierqualität".

Lebend-Tot-Anteil
Back ging zunächst auf die Beurteilung des Lebend-Tot-Anteils der Hefe ein. Er stellte fest, dass bei den klassischen und aktuellen Färbemethoden zur Beurteilung des Lebend-Tot-Anteils der Hefen nur unwesentliche Unterschiede bestehen. Die Vorteile der Methylenblaufärbung bzw. der Färbung mit Methylenviolett sind neben der Verwendung eines Hellfeldmikroskops, das unkomplizierte Handling, die niedrigen Kosten und die einfache Herstellung der Lösungen.a.B. So ist z.B. Lt.

Archiv

Die Frage stellt sich immer wieder: Wie werden Kälteanlagen dimensioniert, um wirtschaftlich Kälte zur Verfügung zu haben? Was ist bei Kälteverbrauchern zu beachten?
Kälteanlagen sind Energieverbraucher. Der Kältestrom macht etwa 20% bis 25% des Gesamtstrombedarfs einer Brauerei aus. Pro 1 K Erhöhung der Verdampfungstemperatur (Richtung Plus-Bereich) oder 1 K Absenkung der Verflüssigungstemperatur (Richtung Minus-Bereich) werden bei Ammoniakanlagen 2,5 bis 3,5% Kältestrom (jeweils pro1 K) weniger benötigt.

Die tägliche betriebliche Kontrolle
Es ist relativ einfach festzustellen, ob die Kälteanlage richtig dimensioniert ist. Die entsprechenden Manometer zeigen den Druck und die dazu gehörige Verdampfungs-/Saugtemperatur bzw. Verflüssigungstemperatur an. 01. 5 K betragen. h.

Rohstoffe

Anbauflächenzunahme, gute Erträge und Qualitäten kennzeichen das Braugerstenjahr 2003 in Thüringen.
Die vielerorts zu nasse Herbstwitterung 2002 behinderte die planmäßige Aussaat der Winterungen in Thüringen, aber auch in Deutschlandinsgesamt.
Auswinterungsschäden, insbesondere bei Wintergerste und Winterraps, führten zu Umbrüchen und machten eine Neubestellung, auch mit Sommergerste, notwendig. So wurde 2003 in Thüringen auf 72 336 ha Sommergerste angebaut, das waren 19 062 ha oder 36% mehr als 2002.
Insgesamt wuchsen im Jahr 2003 auf 371 586 ha Getreide. Mit 19% an der Getreideanbaufläche nahm Sommergerste nach Winterweizen (53%) und vor Wintergerste (14%) den 2. Platz ein. Triticale wurde auf 5%, Roggen auf 2% und Hafer auf 2% der Getreidefläche angebaut. 1). 2). 3). 50%.

Archiv

Es ist müßig, über die Notwendigkeit von guten Getränken und Speisen zu streiten. Vielmehr sind diese Gaben Gottes ein nicht unerheblicher Teil unserer so hoch gepriesenen Lebensqualität und Kultur. Die mineralische und belebte Natur liefern uns viele Rohstoffe, die geeignet sind, den existenziellen Hunger zu stillen. Die Verarbeitungsstufen und Techniken sind äußerst vielfältig. Der Mensch hat schon vor langer Zeit größtenteils sich von seinem Nomadendasein verabschiedet. Er zog es vor, wetterbessere Unterkünfte zu suchen oder zu bauen. Dabei brachte er u.a. auch das offene Lagerfeuer in sein "Haus" ein. Die Kulina ist demzufolge je nach Region und Jahreszeit ein Teil des Hauses. Schon immer ging die körperliche Liebe immer per via Magen - auch fürderhin.
Zurück zur Kulinarik.B.

Archiv

Der Bedeutung der Hefe, speziell der Qualität der Hefe wurde in den letzten Jahren zunehmend Rechnung getragen. Im Hinblick auf eine konstante Bierqualität ist die Reproduzierbarkeit des physiologischen Zustandes einer vitalen Hefe das Ziel der Hefetechnologie.
Die Praxisgärung in der Brauerei umfasst zunächst die Hefevermehrung (aerober Stoffwechsel in einem begrenzten Ausmaß) und dann die eigentliche Gärung (anaerober Stoffwechsel) mit Bildung von Ethanol, CO2 und Gärungsnebenprodukten. Der Übergang ist fließend und teilweise parallel. Die Spannbreite wird deutlich im Vergleich zur Hefefabrik: Hier ist das Ziel, eine möglichst große Menge an Biomasse mit entsprechender Qualität zu gewinnen und wenig Alkohol und Begleitstoffe. Das Substrat unterliegt nicht dem Reinheitsgebot. 1). 2).

Markt

Der steuerpflichtige Bierabsatz bzw. Bierausstoß (ohne den Absatz von Bier mit Alkoholgehalt von 0,5 Vol.-% und weniger, vor allem alkoholfreies Bier und Malzbier) ist in der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 2003 gegenüber dem Vorjahr um ca. 3,4 Prozent zurückgegangen. Der Rückgang ist vermutlich auf geringere Einkäufe von Dosenbier zurückzuführen. Der Mineralwasserverbrauch stieg im letzten Jahr durch den langen guten Sommer um ca. 15 Prozent auf 129 l pro Kopf, während der Bierverbrauch auf 121 l (Vorjahr: 123 l) zurückging. Der nachfolgende Vergleich (Tabelle 1) des steuerpflichtigen Bierabsatzes 2003 zum Jahr 2002 zeigt die unterschiedliche Entwicklung in den einzelnen Bundesländern. Die Ausstoßmengen hatten in den einzelnen Ländern eine unterschiedliche Entwicklung..

Rohstoffe

Als Reaktion auf die mittlerweile dramatische Verschlechterung der Marktlage für Deutsche Bitter- und Hochalphahopfen hat die Erzeugergemeinschaft HVG Hopfenverwertungsgenossenschaft e.G. ein Sofortprogramm zur 2-jährigen Stilllegung von 1000 Hektar Produktionsfläche der Hochalphasorten Hallertauer Magnum und Hallertauer Taurus beschlossen. Wesentliche Gründe für die erwarteten Schwierigkeiten bei der Vermarktung dieser Hopfen in den nächsten beiden Jahren sind der ungünstige Wechselkurs zum USD und die niedrigen Vorvertragsquoten. Als finanzieller Anreiz für eine Stillegung der Produktionsfläche dieser beiden Hochalphasorten in den Jahren 2004 und 2005 ist zusätzlich zur normalen Stilllegungsprämie eine Zuzahlung von 1000 EUR/ha für die beiden Jahre..

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