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Wasser

In der Artikelreihe zum Rohstoff Wasser in der Getränkebranche geht es im vorliegenden Beitrag um das Trinkwasser, das nach der Trinkwasserverordnung 2001 gleichgestellt ist mit „Wasser für Lebensmittelbetriebe“. Die gesetzlichen Grundlagen werden detailliert vorgestellt bis hin zum Procedere bei Nichteinhaltung von Grenzwerten inklusive der Fristsetzungen. Der Artikel beweist, dass Trinkwasser in unserem Land ein sehr gut untersuchtes und somit sicheres Lebensmittel ist.

Eine hier beginnende Artikelreihe zu einem der wichtigsten Grundstoffe der Getränkeindustrie betrachtet den „Stoff Wasser“ näher. Die verschiedenen Wassergattungen, deren Entwicklung und Bedeutung sowie die wichtigsten Aufbereitungs- und Herstellungsverfahren werden im Überblick dargestellt. In den Folgeartikeln wird auf die einzelnen Bereiche detailliert eingegangen werden.


Wasser ist in Mälzereien, Brauereien und Getränkebetrieben der wichtigste Rohstoff und unverzichtbar. Da diese Ressource weltweit immer knapper und teurer wird, ist die Industrie bemüht, Wasser einzusparen. Neben der Reduzierung des Wasserverbrauchs ist das Recycling von Produktionswasser eine weitere Möglichkeit, den Wasserbezug und den Abwasseranfall und somit die Kosten zu senken. Versuche im Forschungszentrum Weihenstephan für Brau- und Lebensmittelqualität untersuchten die zur Aufbereitung von vorgeklärtem Abwasser zu Trinkwasser tauglichen Verfahren.
Das aerob vorgeklärte Abwasser der Friedrich Weissheimer Malzfabrik in Bremen wurde im Rahmen dieses Projektes mittels Membranverfahren recycelt.
Um die Membranen zu klassifizieren gibt es verschiedene Merkmale, wie z.B. ...


Teil 3 der Reihe über Wassermanagement in der Brauerei beschäftigt sich mit der Vorgehensweise bei der Abwasseraufbereitung, unter anderem bei der Betrachtung einer Versuchsanlage. Die Wasserqualitäten nach Ultrafiltration und Umkehrosmose sind Gegenstand der Untersuchungen. Schließlich erfolgt das Fazit aller drei Beiträge als Bestätigung, dass eine wirtschaftliche Aufbereitung zu Brauchwasser mit annähernder Trinkwasser-Qualität durch Membrantechnik technologisch möglich ist (s.a. Brauwelt 33 (2005), S. 972 ff., 34 - 35 (2005), S. 1084 ff.).


Über die allgemeinen Parameter der Wasser- und Abwasserqualität in Brauereien berichteten die Autoren in Teil 1 der Betrachtungen zum Wassermanagement (Brauwelt 33/2005, S. 972). Jetzt gehen sie auf die verschiedenen Möglichkeiten der Filtration ein. Betrachtet werden neben den Einflussgrößen der Cross-Flow-Filtration u.a. Fouling, Filtrationsausbeute, der Energieverbrauch sowie die entstehenden Kosten.
Die druckgetriebenen Membranverfahren zur Abtrennung von Stoffen aus Flüssigkeiten lassen sich in die vier Filtrationsarten Mikrofiltration, Ultrafiltration, Nanofiltration und Umkehrosmose einteilen. Der Filtrationseffekt beruht immer auf einer Druckdifferenz zwischen der Unfiltrat- (Feed) und der Filtratseite (Permeat). Benötigte Druckdifferenz und abtrennbare Partikel- bzw. ...


Die Kasseler Martini Brauerei hat sich im letzten Jahr für eine Neutralisationsanlage der Firma WAG-Freiburg GmbH, entschieden, die Gärkohlensäure als Neutralisationsmittel nutzt. Die neue Anlage hat den Wunsch der Brauerei voll erfüllt, das Abwasser unter Schonung von Ressourcen und Umwelt wirtschaftlich und optimal zu behandeln.
Bisher wurden zur Neutralisation der alkalischen Abwässer der Brauerei starke Mineralsäuren, wie z.B. Salzsäure, verwendet. Dies führte häufig zu einer Übersäuerung des Abwassers. Das Abwasser musste mit Lauge ’rückneutralisiert’ werden und der Neutralisationsvorgang wurde so regelrecht ’aufgeschaukelt’. Im Jahre 2004 wurden bei einer Abfüllmenge von 233122 hl Flaschenbier und 19125 hl Fassbier 54570 kg Salzsäure verbraucht, was 0,234 kg/hl Bier entspricht. .


Aus Gründen der besseren technischen Verhaltensweise, Flexibilität und Handhabung sind Umkehrosmosen bewährte Anlagen zur Wasseraufbereitung in der Getränkeindustrie geworden. Hohe Abwasserkosten lassen sich jedoch senken. Dieser Aufsatz analysiert die Betriebskosten - auch im Vergleich zu den Kapitalkosten - und stellt ein realisiertes Verfahren vor, mittels dessen sich eine Umkehrosmose mit etwa derselben Ausbeute betreiben lässt wie eine Vollentsalzung oder Enthärtung.
Aufbereitetes Wasser spielt eine zentrale Rolle in der Ge­tränke­industrie. Sein Einsatz reicht von Brauwasser, von Wasser zur Herstellung alkoholfreier Getränke über Wasser zum Flaschenspülen bis zu Wasser für verschiedene Rückverdünnungen und zu Kesselspeisewasser.B. Es wurde eine Anlage gewählt, die zweistufig ca..


Seit geraumer Zeit ist die Brauwirtschaft bemüht, den spezifischen Wasserverbrauch zur Herstellung von Bier, gemessen in (hl Frischwasser pro hl Verkaufsbier), zu senken. Dies schont die Ressource Trinkwasser und trägt dazu bei, die Betriebskosten für Frisch- und Abwasser zu senken. Diesem ersten Teil zum Wassermanagement folgen drei Beiträge, die sich mit verschiedenen Verfahren der Wasseraufbereitung beschäftigen.
Ansätze zur Einsparung von Frisch- und Abwasser sind in der Brauerei bereits allgegenwärtig. Der sparsame Umgang, die Mehrfachverwendung oder die Anschaffung und Einführung neuartiger Anlagen und Technologien sind Maßnahmen, mit denen versucht wird, den Wasserverbrauch zu senken. Diesen Verbrauchern könnte Recyclingwasser zugeführt werden. ...


Auf Grund steigender Abwasser­gebühren und verschärfter Umweltschutzauflagen betreiben viele Brauerei- und Lebensmittelbetriebe eigene Kläranlagen. Um den kostenrelevanten CSB Wert zu senken und die Produktion von Klärschlamm weitestgehend zu vermeiden, setzen viele Betriebe auf anaerobe Reinigungstechnik. Das entstehende Biogas lässt sich im eigenen Betrieb nutzen, die Anlagen amortisieren sich schneller. Am Beispiel eines Projektes der Karlsberg Brauerei zeigt dieser Beitrag eine neuartige Prozessführung, die mittels Fuzzy Logic kritische Situationen erkennt und gegensteuert.
Anaerobe Prozesse laufen nach einer Einlaufphase stabil, deshalb bieten die Anlagenbauer meist keine spezielle ­Regelungstechnik an. Ohne Beaufsichtigung (z.B. Zusätzliche Messsysteme sind nicht zu integrieren..


Ionenaustauschanlagen behaupten sich in Brauereien und AfG-erzeugenden Betrieben trotz zunehmender Konkurrenz der Membrantechnik. Ihr Vorteil liegt in der schnellen Reaktionszeit und leichten Automatisierbarkeit. Welches Funktionsprinzip für jeden einzelnen Betrieb für eine individuelle Lösung sinnvoll ist, beschreibt der folgende Beitrag.

Ionenaustauschharze lassen sich heute durch fortschrittliche Produktionstechnologien bedenkenlos in der Getränke- und Nahrungsmittelindustrie einsetzen. Lebensmittelechte Harze sind mit Prüfzertifikaten erhältlich, zum Beispiel vom Bundesamt für Gesundheitswesen, Berlin, oder von US-FDA-Behörden. Eine schwankende Rohwasserzusammensetzung beeinflusst nicht die Qualität des Endproduktes, sondern lediglich die Laufzeit des Aufbereitungsprozesses. .


Rohstoffqualität | Dieser Beitrag weist die Betriebe der Getränkewirtschaft auf die neue Trinkwasserverordnung (TrinkwV 2001) hin und begründet die Notwendigkeit der Überprüfung eigener Wasserverwendungsstellen. Die Methoden bei Reinigung, Desinfektion und Reinhaltung der Systeme genügen unterschied­lichen ­Ansprüchen. Horst Grund fasst Nutzen und Tauglichkeit zusammen und stellt das neue Imeca®-Verfahren vor.

Qualität steht überall im Vordergrund. Die Medien suggerieren dem Verbraucher mit Werbeslogans wie "Aus tiefen Quellen", "Von höchster Reinheit" täglich Produkte mit Komfort und Qualität. Letztere ist ein Gütezeichen und Statussymbol, und damit lässt sich gutes Geld verdienen.
Jedes dieser Produkte unterliegt einem Kontroll- und Sicherungssystem. ...