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Der  Verband deutscher Hopfenpflanzer meldete für die Hopfenernte 2009 folgende Abwaagezahlen: Hallertau u. Hersbruck: 26 422,81  Tonnen (Vorjahr: 34 331,73 t), Spalt: 610,42  Tonnen (Vorjahr: 641,63 t), Tettnang: 1611,20  Tonnen (Vorjahr: 1835,85 t), Elbe-Saale: 2663,00  Tonnen (Vorjahr: 2830,07 t) und übrige  Anbaugebiete: 36,24  Tonnen (Vorjahr: 37,19 t). Im Bundesgebiet beträgt die Gesamtabwaage somit 31 343,67  Tonnen (Vorjahr: 39 676,47 t). Eine  Auflistung der Erntemengen nach einzelnen Sorten erhalten Sie beim Hopfenring Hallertau e.V.

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Der Züchtungsfortschritt hat die Qualitätsbraugerste zu einem Spitzenprodukt des Premiumsegments reifen lassen. Allerdings leidet die allgemeine Wertschätzung dieses Produktes, wird als Parameter der Wertschätzung im Handel die Preisakzeptanz dieses Produktes herangezogen. Die jahrelangen Investitionen in die Züchtung zahlen sich augenscheinlich derzeit nicht aus.

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Langfristigkeit – das war das zentrale Thema des 11. Bayerischen Braugerstentages, der traditionell vom bayerischen Bauernverband und dem Verein zur Förderung des bayerischen Qualitätsgerstenanbaus in München Anfang Dezember ausgerichtet wird. Werner Mayer, erster Vorsitzender des Braugerstenvereins, freute sich am 2. Dezember über mehr als 100 Teilnehmer, unter ihnen im Vergleich zu den Vorjahren auffällig viele Brauer. Als „ein gutes Zeichen“ wertete Mayer dies, denn schließlich sei es ein Ziel des Braugerstentages, diesen Dialog zwischen Land-, Malz- und Brauwirtschaft zu fördern.

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Um gesunden Hopfen erzeugen zu können, muss der Hopfenpflanzer während der gesamten Vegetationsperiode Maßnahmen gegen die verschiedenen Schaderreger ergreifen. In der Saison 2009 standen dazu 23 zugelassene bzw. genehmigte Pflanzenschutzmittel zur Verfügung. Für jedes Produkt ist im Rahmen der Zulassung eine Rückstands-Höchstmenge festgelegt. Diese gesetzlich erlaubte Rückstandsmenge ist kein toxikologischer Grenzwert, sondern nur der 1/100 Teil der Menge, die täglich unbedenklich verzehrt werden könnte. Durch möglichst lange Wartezeiten (die Zeit von letzter Spritzung bis zur Ernte) werden die möglichen Rückstände zur Ernte minimiert.

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Der Erntebericht zur Braugerstenernte 2009 in Deutschland wurde am 20. November von der Braugersten-Gemeinschaft [EV] aktualisiert und verabschiedet. Die Grundlage bilden repräsentative Stichproben und Auswertungen für Sommergerste der Landesförderverbände in weiten Teilen Deutschlands.

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Der extreme Rückgang der Anbaufläche für Sommergerste war in diesem Jahr prägend für den bayerischen Braugerstenanbau. Auf den Preisverfall und hohes Anbaurisiko konnten die Landwirte mit der Auswahl rentabler Alternativen reagieren. Nach einer leicht verspäteten Saat war heuer die wüchsige Witterung für die Ertragsbildung der Sommergerste optimal und führte zu überdurchschnittlichen Erträgen. In Verbindung mit hohen Qualitäten sorgte dies trotz des Flächenrückganges für eine Braugerstenmenge auf dem Niveau des Vorjahres.

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Die weitreichenden Veränderungen in der Brauindustrie zwingen Brauereien zur Steigerung der Produktivität und erhöhen den Druck, sich mit innovativen Produkten auf einem kompetitiven Markt zu positionieren. Dabei stellen Zusammenschlüsse, Joint-Ventures und Übernahmen die größten Herausforderungen dar. Die mit diesen Investitionen in neue Märkte verbundene Bindung des zur Verfügung stehenden Kapitals führt zu der Notwendigkeit, die Profitabilität der Bierbereitung zu steigern. Hinzu kommt, dass öffentliche Diskussionen über soziale Verantwortung und Nachhaltigkeit unternehmerisches Denken und Handeln in den Brauereien beeinflussen.

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Seit 2005 betreibt der Deutsche Mälzerbund [EV] in Zusammenarbeit mit der SGS Germany GmbH ein flächendeckendes Monitoringprogramm zur Datenerfassung unerwünschter Stoffe in Braugetreide. Die Proben werden auf Pflanzenschutzmittel, Aflatoxine, Ochratoxine, Fusarientoxine (inkl. DON, Zeralenon, HT-2 und T2) sowie Blei und Cadmium untersucht.

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Im Rahmen der Beiratssitzung der Braugersten-Gemeinschaft [EV] am 29. Oktober 2009 in Köln wurde der Erntebericht über die Braugerstenernte 2009 in Deutschland aktualisiert und verabschiedet.

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