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Die Entwicklung der Brauereien mit einem Export von über 20 000 hl und die Bedeutung der einzelnen Absatzländer über 10 000 hl betrachtet der vorliegende Beitrag in Zahlen und Kommentaren.
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Das Geschäftsklima der Brauereien hat sich – folgt man dem ifo-Klimaindex – im ersten Quartal 2009 zunehmend spürbar eingetrübt. Betrug der Indexstand im Dezember 2008 –10,8 Indexpunkte, so waren es im März 2009 immerhin –33,1 Punkte. Die aktuelle Geschäftslage wurde im Februar und März von per saldo rund einem Viertel der befragten Brauer als schlecht beurteilt, per saldo 45 Prozent rechnen auch für das zweite und dritte Quartal mit einer Verschlechterung der Geschäftsaussichten. Die Produktion wurde im Februar spürbar eingeschränkt; für die nächsten drei Monate sind allerdings keine weiteren Kürzungen beabsichtigt. Die Auftragseingänge sind im Februar und März und die Auftragsbestände vor allem im Februar spürbar eingebrochen, erwiesen sich aber trotzdem weitgehend als normal bzw. saisonüblich. Die Verkaufspreise zeigten im ersten Quartal keine Veränderungen, für das zweite Quartal rechnen drei Zehntel der befragten Brauer mit Preisanhebungen.
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Für Biermischgetränke gibt es nach der offiziellen Statistik im Jahr 2008 nur einen Absatzanstieg um 1,1 Prozent, aus der vorliegenden Erhebung jedoch um circa 5,2 Prozent.
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Nach den letzten Zahlen der Plato Logic Ltd., UK, ist der Weltbiermarkt 2008 um vermutlich 1,7 Prozent, also deutlich weniger als 2 Prozent, gewachsen. Ian Pressnell, Direktor von Plato Logic, sagte dazu: „Im Vergleich zum Wachstum von 5,7 Prozent im Jahr 2007 ist der Rückgang deutlich.“ Auch für 2009 erwartet Plato Logic ein nur geringes Wachstum. Ian Pressnell erklärt: „Seit 1980 hat es nur ein Jahr mit einem weltweiten Marktrückgang gegeben. Wir sind auch für 2009 vorsichtig optimistisch. Viel hängt von der Entwicklung in China ab.“
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Die Gelegenheit, sich als regionale Biermarke zu positionieren, ist so günstig wie nie. Dies zeigt eine Studie des Nürnberger Marktforschungsinstituts Icon Added Value. Regionalität ist auch im Biermarkt in: Verbraucher suchen nach Produkten aus der Umgebung, weil sie von ihnen Nachhaltigkeit und Authentizität erwarten. Mit Heimatverbundenheit und Nähe zum Kunden haben auch kleine und mittlere Biermarken eine Überlebenschance in einem Markt, der von Überkapazitäten, sinkendem Konsum und erheblichem Preisdruck geprägt ist.
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Die vorliegend zusammengefasste Entwicklung ist gekennzeichnet durch einen drastischen Rückgang des Bier-Inlandsabsatzes und kaum Zuwächse im Export. Da einerseits die internationalen Brauereigruppen ihre Akquisitionen und anderseits die deutschen Brauereigruppen ihre Zukäufe bereits vor dem Jahr 2004 durchgeführt hatten, wird hier die Entwicklung der einzelnen Brauereigruppen und Privatbrauereien (über 2 Mio hl) über die letzten vier Jahre dargestellt.
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Konsumenten fordern von Unternehmen Corporate Responsibility, also sozial und ökologisch verantwortliches Management sowie nachhaltiges Handeln. Ein solches Verhalten von Unternehmen beeinflusst die Kaufentscheidung der Verbraucher. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie, die die GfK Panel Services (Gesellschaft für Konsumforschung) in Kooperation mit GfK Nürnberg [EV] und Roland Berger Strategy Consultants durchgeführt hat.