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Die deutschen Mineralbrunnen haben 2009 den Absatz von Mineral- und Heilwasser sowie Erfrischungsgetränken auf Mineralwasserbasis gegenüber 2008 halten können. Dies geht aus den aktuellen Branchendaten 2009 hervor, die der Verband Deutscher Mineralbrunnen (VDM) anlässlich seiner Mitgliederversammlung in Berlin veröffentlichte. VDM-Geschäftsführer Wolfgang Stubbe bemerkte zu den neuen Zahlen: „Trotz Wirtschaftskrise und anderen Widrigkeiten kann die deutsche Brunnenbranche auf einen stabilen Absatz blicken. Dies zeigt die große Bedeutung, die Mineralbrunnengetränke bei den Verbrauchern haben. Bei gleichbleibenden Absatzzahlen ging aufgrund der Preisentwicklung allerdings der Umsatz der Branche um 4,4 Prozent auf 3,0 Mrd EUR zurück.“ 

Folgt man dem ifo-Geschäftsklimaindex, der die Urteile der Testfirmen zur aktuellen Geschäftslage und zu den Geschäftsaussichten für die nächsten sechs Monate zusammenfasst, so war das Geschäftsklima der Brauereien im ersten Quartal 2010 gegenüber dem vierten Quartal 2009 nahezu unverändert; marginal ist eine leichte Verbesserung zu erkennen. Die aktuelle Geschäftslage wurde von den befragten Brauereien zum weitaus überwiegenden Teil als befriedigend, im Januar noch vereinzelt als gut, im März aber vereinzelt als schlecht bezeichnet. Die Produktionstätigkeit war im März nur marginal rückläufig. Die Fertigwarenbestände waren zuletzt durchweg normal bzw. saisonüblich. Gegenüber dem Vormonat waren die Auftragseingänge im Januar unverändert, im Februar gab es bei nahezu drei Fünfteln der Brauer einen Auftragseinbruch. Auf die Höhe der Auftragsbestände hatte dies nur abgemildert Auswirkungen. Die Auftragspolster wurden zuletzt nur von wenigen Firmen als zu klein bezeichnet.

Für das Jahr 2009 wurde erstmals neben der Anzahl der jeweiligen Braustätten auch die Verteilung der Gesamtjahreserzeugung nach Größenklassen dargestellt. Hieraus ergibt sich eine anschauliche Darstellung der jeweiligen Marktanteile.

Nach einem relativ optimistischen Jahresabschluss sind die Einschätzungen zum Beginn des neuen Jahres im BBE-Einzelhandelsindex unter das Novemberniveau des Vorjahres zurückgefallen. Mit einem Wert von 88,7 wird der Novemberwert von 89,0 geringfügig unterschritten. Nach 5,1 Indexpluspunkten im Weihnachtsgeschäft verzeichnet der Gesamtindex nun ein Minus von 5,3 Punkten. Auffällig dabei ist, dass die gestiegenen Werte in den alten Bundesländern nun um fast den gleichen Wert (Dezember +8,6; Januar –8,9) wieder auf einen Indexwert von 89,8 zurückgehen und die gesunkenen Indexwerte in den neuen Ländern (Dezember –7,4 gegenüber Januar +7,0) nun wieder auf 84,7 steigen.

Nach Berechnungen von GfK GeoMarketing wird der Umsatz 2010 im stationären deutschen Einzelhandel im Vergleich zum Vorjahr leicht sinken und ein Volumen von 388,1 Mrd EUR erreichen. Die Studie „GfK POS Umsatz 2010“ prognostiziert die Umsätze am Ort des Verkaufs (Engl. = Point of Sale, POS) und ist in der Filialnetz- und Expansionsplanung sowie im Controlling eine wichtige Messgröße für Einzelhandels-Unternehmen.

Der Titel, den Klaus-Jürgen Philipp, Geschäftsführer im Hause Rabenhorst, für seinen erfrischenden Vortrag über die traditionsreiche Erfolgsmarke wählte, zog sich wie ein roter Faden durch den gesamten Kongress, der im Februar auf Schloss Bensberg bei Köln stattfand. Eine gelungene Veranstaltung unter der bewährten Regie der IIR Deutschland, an der rund 50 Teilnehmer aus dem AfG-Bereich teilnahmen.

Während die Inlandsabsätze 2009 bei den Brauereigruppen rückläufig waren, präsentierten sich die Exporte vereinzelt stärker. Der Gesamtbierabsatz der Brauereien in Deutschland ging von 2008 bis zum Jahr 2009 um 2,8 Prozent zurück, während der steuerpflichtige Absatz nur um 2,0 Prozent sank. Die Ausfuhr ging im gleichen Zeitraum von circa 15,210 Mio hl auf circa 13,511 Mio hl im Jahr 2009 zurück.

Wie sieht das Vermarktungspotenzial in Krisenzeiten aus? Die Wiesbadener Agentur UGW – die Vermarktungs-Experten führt schon zum sechsten Mal den bundesweiten vertrieblichen Leistungsvergleich der Brauwirtschaft durch. In den letzten Jahren nutzten über 40 deutsche Brauereien die Chance, sich mit den Besten der Branche zu vergleichen und ihre Vermarktungsaktivitäten gezielt zu optimieren, darunter führende Brauereigruppen sowie regionale und überregionale Brauereien. Bundesweit werden wieder rund 250 persönliche Interviews mit POS-Entscheidern durchgeführt. Zudem sind acht „Fokus“-Interviews mit Zentralentscheidern des LEH und Getränkefachhandels sowie ergänzende Interviews und die schriftliche Befragung von Entscheidungsträgern der Brauwirtschaft vorgesehen.

Die Marktsegmentierung hat für Brauereien aufgrund der Marktentwicklungen in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Allerdings haben klassische Segmentierungskonzepte eine derart weite Verbreitung, dass sie Brauereien nur bedingt helfen, sich von Wettbewerbern zu differenzieren und einen zielgenauen Einsatz von Marketing-Instrumenten vorzunehmen. Dieser Artikel zeigt innovative Segmentierungskonzepte auf und gibt Empfehlungen für die segmentspezifische Marktbearbeitung.

Die modernen Methoden der Markt­forschung helfen, Märkte zu verstehen und neue Potenziale zu erschließen. Damit ist Marktforschung mehr denn je ein integ­raler Bestandteil der Entwicklung neuer Produktkonzepte. Mit dem Ansatz Sensory & Consumer Science hat die DöhlerGruppe, Darmstadt, Instrumente entwickelt, die das Verbraucherverhalten erfassen und erklären können.

Das statistische Bundesamt veröffentlichte Ende Januar die Zahlen zum Bierabsatz im Jahr 2009 (s. auch Tabelle Bierabsatz, S. 168). Der Absatz für den Verbrauch in Deutschland ist im Vergleich zum Vorjahr 2008 erfreulicherweise nur um 2,1 Prozent gesunken. Zählt man den steuerfreien Export sowie den so genannten Haustrunk hinzu, sank der Bierabsatz insgesamt um 2,8 Prozent. „Trotz der negativen Entwicklung des Absatzes gerade in der Gastronomie und der das Image des deutschen Bieres schädigenden Preisschlacht der Discounter haben die deutschen Brauer doch insgesamt bewiesen, dass man auch in einem insgesamt leicht rückläufigen Markt und unter widrigen Umständen dennoch erfolgreich wirtschaften kann.

Die konjunkturelle Situation der Brauereien hat sich im vierten Quartal eher leicht verbessert. Das jedenfalls lässt der saisonbereinigte und geglättete ifo-Geschäftsklimaindex erkennen; der Indexstand ging von –20,5 Indexpunkten im ersten Quartal 2009 kontinuierlich auf –4,5 Indexpunkte im vierten Quartal zurück. Gegen Quartalsende verschlechterte sich allerdings die konjunkturelle Situation wieder deutlich.

Der deutsche Handel wächst mäßig, und die Strukturen verschieben sich weiter. So die Autorinnen der aktuellen BBE-Studie „Quo Vadis, Deutscher Handel?“, Dr. Susanne Eichholz-Klein und Dr. Jutta Peters. Für sie stehen preisaggressive Fachmärkte, vertikal organisierte Filialisten, Hard Discounter des Lebensmittelmarktes, Factory Outlet Center und Convenience-Verkaufsformen auf der Gewinnerseite. Auch Online legt zu: über alle Verkaufsformen im Rahmen von Multi-Channelling Strategien. Internet ist eine notwendige Ergänzung zu herkömmlichen Vertriebswegen.

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